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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.03.2017

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Gott sieht und kennt uns ganz genau!

Der HERR sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.

Hiob 1,8

Was ist falsch und was ist wahr?
Vor Gott ist alles offenbar!
Auch kennt mich Gott ganz genau:
ob ich bin kalt, treu oder lau!

Frage: Kann mir Gott, welcher mich bis ins tiefste Innere kennt und durchschaut, auch ein solches Zeugnis wie Hiob geben?

Tipp: Zu allen Zeiten gab es Menschen, welche nur oberflächlich „fromm“ waren. Gott geht es aber darum, dass wir im tiefsten Inneren Gott fürchten, rechtschaffene Gedanken haben und Versuchungen aus dem Weg gehen. Sind wir so treu und leben wir so im Gehorsam wie es Hiob tat? Was nützt es wenn wir vor Menschen angesehen werden – nur das Zeugnis Gottes ist ewigkeitsrelevant! Lasst uns Hiob als Vorbild nehmen und ihm nacheifern!

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Blindheit als Gericht



Darum hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften;

Römer 1, 26


Einen Kondomführerschein für Schüler ab der achten Klasse soll es in Nordrhein-Westfalen geben, sofern man den Theorie- und Praxistest besteht. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbögen und Kondomen.

Aber die "Aus- und Fortbildung" geht noch weiter, Schüler sollen neue Sexualpraktiken erfinden, darüber nachsinnen, wo der Penis sonst noch stecken kann und natürlich darf auch die sexuelle Vielfalt nicht fehlen.

Wer sich für solche Dinge stark macht, sind nicht etwa geistesgestörte Spinner, sondern honorige "Sexualforscher" und "-pädagogen." Also Leute die sich klug und fortschrittlich dünken.

Zu lesen war darüber am 17.10.2014 in FAZ-FAS-Online, wo berichtet wurde, dass Kinder unter dem Deckmantel der Vielfalt, ihre "Lieblingsstellungen" zeigen, Puffs planen und Massagen üben sollen, weil es die Politik so will.

Leute, die sich solche Sachen ausdenken und aushecken als "Wildschweine" zu bezeichnen, würde an der Sache vorbeigehen, weil sich Wildschweine gesitteter verhalten.

Und wer von der Sexualität eine andere Vorstellung hat und damit an einem "vorgestrigen Familienbild" festhält, bei dem kann eigentlich nur "braunes Gedankengut" vermutet werden.

Das ist die eine Seite, die aufzeigt, welch hoher Grad an sittlich-moralischer Verkommenheit und Verwahrlosung in vielen Bereichen in "diesem, unserem Land", wie Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl zu sagen pflegte, erreicht ist.

Die andere Seite ist die bodenlose Blauäugigkeit und Naivität gegenüber der islamischen Unterwanderung, wobei besonders pikant ist, dass sich nicht nur Islam und Christentum sondern auch Islam und das, was Wüst- und Lüstlinge an Perversionen aushecken, wie Feuer und Wasser gegenüberstehen.

So könnte der Islam das Gericht Gottes an einer gottlos gewordenen Gesellschaft vollstrecken, in der Gott gelästert, die Christen verhöhnt und Ja-Sager die Fähigkeit sich nach Innen und Außen zu behaupten verloren haben und die deshalb nicht mehr überall ernst genommen wird.

Aber können wir dem als Christen ungerührt zusehen? Ich denke nicht. Wir müssen widerstehen und zu retten versuchen, was zu retten ist. Es muss deutlich werden, dass es auch noch eine andere Gesellschaft gibt.

Deshalb widersprechen und protestieren, wo immer sich die Gelegenheit bietet. Möge uns Gott beistehen.




Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich hören?
Wie lass ich mich bezaubern und betören!
Die kurze Freud, die kurze Zeit vergeht,
und meine Seel noch so gefährlich steht.

Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich kommen?
Ich hab so lang die treue Stimm vernommen;
ich wusst es wohl: ich war nicht, wie ich sollt;
Er winkte mir - ich habe nicht gewollt.

Gott rufet noch. Wie, dass ich mich nicht gebe?
Ich fürcht sein Joch - und doch in Banden lebe;
ich halte Gott und meine Seele auf.
Er ziehet mich; mein armes Herze, lauf!

Gott rufet noch. Ob ich mein Ohr verstopfet,
Er stehet noch an meiner Tür und klopfet;
Er ist bereit, dass er mich noch empfang;
Er wartet noch auf mich. Wer weiß, wie lang?

Gib dich, mein Herz, gib dich nun ganz gefangen:
Wo willst du Trost, wo willst du Ruh erlangen?
Lass los, lass los; brich alle Band entzwei!
Dein Geist wird sonst in Ewigkeit nicht frei.

Gott locket mich; nun länger nicht verweilet!
Gott will mich ganz; nun länger nicht geteilet!
Fleisch, Welt, Vernunft, sag immer, was du willst,
meins Gottes Stimm mir mehr als deine gilt.

Ich folge Gott, ich will Ihm ganz genügen;
die Gnade soll im Herzen endlich siegen.
Ich gebe mich; Gott soll hinfort allein
und unbedingt mein Herr und Meister sein.

Ach nimm mich hin, du Langmut ohne Maße;
ergreif mich wohl, dass ich Dich nie verlasse.
Herr, rede nur, ich geb begierig acht;
führ, wie du willst, ich bin in deiner Macht!


(Lied ' Gott rufet noch ', Gerhard Tersteegen (1697 - 1769) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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