Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.08.2014

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Jesus allein gebührt die Ehre! Wir wollen keine Ehre für uns nehmen, sondern sie demjenigen geben, der allein würdig ist, angebetet zu werden.  n

Wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn.

2. Korinther 10,17

Das Lob gebührt allein dem Herrn.
Nichts andres soll mein Herz begehrn;
er gibt mir, was ich brauche.
Mein Felsengrund ist Gottes Sohn,
der Ort, wo ich am liebsten wohn`,
ins Meer der Gnad` ich tauche.

Frage: Ist es uns wichtig, dass wir von Mitmenschen gerühmt werden?

Vorschlag: Jesus ist der Sieger über Satan, Hölle, Tod und Finsternis. Darum hat ihn Gott auch erhöht und ihm einen Namen gegeben, der über alle anderen Namen ist. Ihn allein sollen wir loben und preisen. "Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade." (1. Petrus 5,5)

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

250

251

252

253

254

255

256

257

258

259

260

261

262

263

264

265

266

267

268

269

270

271

272

273

274

275

276

277

278

279

280

281

282

283

284

285

286

287

288

289

290

291

292

293

294

295

296

297

298

299

300

301

302

303

304

305

306

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

317

318

319

320

321

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

333

334

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Was ist Wahrheit?



Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit?

Johannes 18, 37 + 38

An der Frage des Pilatus, "Was ist Wahrheit?", bleibe ich immer wieder hängen. Einfach deshalb, weil die Wahrheitsfrage eine zeitlose Frage ist, die immer wieder gestellt wird. Die Frage des Pilatus ist deshalb nicht neu. Es ist die typische Frage des gottfernen Menschen, der keinen festen Grund kennt.

Von daher ist es nur folgerichtig, wenn in unserem gottfernen Kulturkreis alles als relativ angesehen wird und diejenigen "unangenehm" auffallen, die behaupten, dass dem nicht so sei und es unverrückbare Wahrheiten gäbe.

Deshalb wird, wer mit Bestimmtheit eine klare Aussage macht, gefragt, ob er hier "seine (private) Wahrheit" verabsolutiert, "anderen aufzwingen will" oder gar meint "die Wahrheit gepachtet" zu haben.

Deshalb gilt es weithin als "unfein" klare Vorstellungen zu äußern, weshalb es opportun ist, nach einer klaren Aussage, sofort wieder relativierenden Abstriche zu machen und sich gewissermaßen für seine Kühnheit zu entschuldigen, will man nicht Gefahr zu laufen als "intolerant oder gar als "Fundamentalist" ange- sehen zu werden.

Ich erinnere mich hier noch gut an Unterweisungen, wo gesagt wurde, "richtig" ist das, von der die Mehrheit der Ansicht ist, dass dem so ist und so kann das, was heute noch richtig ist, morgen schon ganz falsch sein. Mit psychologisierenden Theorien garniert, lässt sich das ziemlich "überzeugend" vermitteln.

Ganz gewiss gibt es Dinge, für die das vollauf zutrifft. Man denke an die Mode oder irgendwelche formalistischen Anstandsregeln a'la Knigge. Auch kann man Spiel- und Verkehrsregeln ändern, Vorschriften an Gegebenheiten anpassen oder sich für dieses oder jenes Konsumprodukte oder Urlaubsziel entscheiden. Bedenklich wird es dann, wenn solche Vorgehensweisen auf sämtliche Lebensbereiche übertragen werden.

Wenn Jesus, den die Schrift als die Wahrheit in Person bezeichnet, von Wahrheit spricht, meint er hier nicht solche relativen Dinge, sondern letztgültige, unveränderliche Wahrheiten, die es unbedingt zu beachten gilt, will man nicht auf schreckliche Weise Schiffbruch erleiden. Diese letztgültigen, unveränderlichen Wahrheiten werden uns in exklusiver und unnachahmlicher Weise, ausschließlich im Wort Gottes, der Bibel - und nur dort - verbindlich geoffenbart.

Diese Wahrheiten sind absolut und existieren unabhängig von uns und dem, was wir persönlich als richtig ansehen oder für wahr halten. Diese Wahrheit bricht sich immer wieder, auch ohne unser Zutun, Bahn. Diese Wahrheit ist wie ein Löwe, der sich selbst verteidigt. Diese Wahrheit kann auf Dauer nicht unterdrückt werden, man kann von ihr allenfalls auf schmerzhafte Weise eingeholt werden, und dass die Wahrheit so geartet ist, ist eigentlich sehr tröstlich.

Schlimm wäre es nur, wenn es anders wäre und die Mehrheit bestimmen würde, was "Wahrheit" ist. Die Wahrheit hätten dann die "gepachtet", die am lautesten schreien und die meisten Anhänger hinter sich versammeln könnten. Weil das nicht so ist, brauchen wir uns auch nicht darum zu sorgen, dass die Wahrheit untergehen könnte, wenn wir dieser nicht laut und eindringlich genug Geltung verschaffen.

Wir können deshalb ruhig und getrost bleiben und die Sache Gott überlassen und im übrigen still und besonnen darauf verweisen, dass es letzte Wahrheiten gibt, ohne dabei irgendjemandem aufzudrängen, was wir selbst als letzte Wahrheiten erfahren haben. Dies schon deshalb weil keiner von uns in der Erkenntnis der Wahrheit vollkommen ist oder an ein Ende der Erkenntnis gekommen wäre. Deshalb muss sich hier jeder selbst auf die Suche machen und wer gefunden hat, ständig weiterforschen.

Diejenigen, die alles für relativ halten, sind schlimm dran. Denn die Aussage, "alles ist relativ", oder wie man heute dazu sagt "es gibt viele Wahrheiten", "es gibt kein Richtig und kein Falsch", ist, bei Licht besehen, nur heiße Luft, mit der im Grund überhaupt nichts gesagt wird, zumal die Aussage "alles ist relativ", ja selbst auch wieder "relativ" ist. Wer alles relativiert, muss sich nicht wundern, wenn er nie Boden unter die Füße bekommt, sondern ständig nur ein Fragender und Suchender bleibt.

Hier finden wir dann die, die ständig neue Lebensrezepte ausprobieren, jeder neuen Lehre nachlaufen, an Gott und der Welt zweifeln und letztlich noch Gott für ihre Misere verant- wortlich machen, weil dieser angeblich "schweigt", "Rätsel aufgibt" und "die Menschen damit sich selbst überlässt".

Alle diese Schlussfolgerungen, die ich hier dargestellt habe, werden von der Heiligen Schrift so bezeugt. Man muss die Bibel nur aufmerksam und unvoreingenommen lesen, sich von ihr leiten und zurechtbringen lassen wollen, um das selbst nachzuprüfen. Und das täglich. Nicht wir korrigieren die Bibel, sondern die Bibel korrigiert uns, sagte der begnadete Philosoph und Theologe Sören Kierkegaard. Ein Grundsatz gegen den leider ständig verstoßen wird. Die Folgen können dabei nicht ausbleiben.

Wir wollen Gott täglich bitten, dass er unseren schwachen Glauben stärkt und festigt, uns vor Abfall bewahrt und uns ein beständiges Herz gibt, das treu an seinem Wort bleibt und sich von diesem ständig korrigieren und zurechtbringen lässt. Etwas Besseres kann uns in diesem Leben nicht passieren.


O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer
den Herrn bekennen kann.

O du, den unser größter
Regent uns zugesagt,
komm zu uns, werter Tröster,
und mach uns unverzagt.
Gib uns in dieser schlaffen
und glaubensarmen Zeit
die scharfgeschliffnen Waffen
der ersten Christenheit.

Unglaub' und Torheit brüsten
sich frecher jetzt als je,
darum musst du uns rüsten
mit Waffen aus der Höh';
du musst uns Kraft verleihen,
Geduld und Glaubenstreu'
und musst uns ganz befreien
von aller Menschenscheu.

Es gilt ein frei Geständnis
in dieser unsrer Zeit,
ein offenes Bekenntnis
bei allem Widerstreit,
trotz aller Feinde toben,
trotz allem Heidentum
zu preisen und zu loben
das Evangelium.

Fern in der Heiden Lande,
erschallt dein kräftig Wort,
sie werfen Satans Bande und
ihre Götzen fort; von allen
Seiten kommen sie in das
Reich herein; ach, soll es
uns genommen, für uns
verschlossen sein?

O wahrlich, wir verdienen
solch strenges Strafgericht;
uns ist das Licht erschienen,
allein wir glauben nicht.
Ach, lasset uns gebeugter
um Gottes Gnade flehn,
dass er bei uns den Leuchter
des Wortes lasse stehn.



(Lied 'O komm, du Geist der Wahrheit',
Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden

Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Die Bibel - einmalig und ein Weltsuperlativ! (Themenbereich: Wahrheit)
Die Wahrheit (Themenbereich: Wahrheit)
Wahrheit und Glaube (Themenbereich: Wahrheit)
Die "Truman-Show" - und seine "andere" Botschaft (Themenbereich: Wahrheit)
Heilsames Entsetzen (Themenbereich: Wahrheit)
Gemeinde Gottes ist eine Grundfeste der Wahrheit (Themenbereich: Wahrheit)
Wahr bleibt wahr (Themenbereich: Wahrheit)
Gottes Wort treibt zur Trennung von der Sünde (Themenbereich: Wahrheit)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Volk
Themenbereich Wahrheit



Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christliche Impulse und Nachrichten
Christliche Impulse
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Christenverfolgung heute

Befreie, die zum Tode geschleppt werden, und rette, die zur Hinrichtung wanken!

Sprüche 24,11

Situation der Christen im Irak verschlechtert sich dramatisch!

Wie Sie helfen können:
1) Gebetsunterstützung
2) Unterstützungs-möglichkeit von 3000 Familien denen alles genommen wurde (Kennwort: Irak 2014)

Umfrage

Umfrage

Jeder Mensch hat den Wunsch glücklich zu sein. Doch wie finde ich (wahres) Glück?

Was kann ich tun um glücklich zu sein?

Zur Umfrage

Andacht zur Woche

Andacht

Thema:
Will Gott unser Unglück?
Bibelstelle:
Amos 3, Vers 6

Die Wochenandacht kann auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

Buchempfehlung

Dir. u. Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt gibt zum Thema Evolution und Bibel wissenschaftlich fundierte Aussagen
Buchbeschreibung

als E-Book