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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.09.2017

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Dringender Bußaufruf!

So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden

Apg 3,19

Mein Herz, ach, denk an deine Buße,
da noch die Gnadenzeit dich lockt;
Ach, falle Gott noch heut` zu Fuße!
Denn, bleibst du fernerhin verstockt,
so wird gewiß dir Straf und Pein
in Ewigkeit beschieden sein!

Frage: Gehören Sie zu den „mittelmäßig“ Gläubigen?

Tipp: Wir hatten bereits schon davon berichtet, dass Gott nach jüdischer Überlieferung ab Rosch Haschana, welches nun vorbei ist, für 10 Tage bis zum großen Versöhnungstag noch Zeit zur Buße gibt! In diesen Tagen entscheidet sich wer zu welcher Gruppe gehört: Neben den Zaddikim (vollkommen Gerechte welche sofort ins Buch des Lebens eingeschrieben werden) und Rascha’im (vollkommen Böse, welche das Siegel des Todes erhalten) gibt es noch die Benonim: die Mittelmäßigen. Ihnen wird innerhalb von 10 Tagen (bis zum großen Versöhnungstag) eine letzte Chance zur Buße und Umkehr gegeben. Sollten Sie zu den Mittelmäßigen (Lauen) gehören gilt jetzt der besondere Aufruf zur Buße und völligen Umkehr zu Jesus Christus!

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Sodom und Gomorra warnen!



Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.

1. Mose 19, 24.25


Und damit nahm es seinen Anfang:

Und der Herr sprach: Es ist ein großes Geschrei über Sodom und Gomorra,dass ihre Sünden sehr schwer sind. Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben, nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob’s nicht so sei, damit ich´s wisse. (1. Mose 18. Verse 20 und 21)

Gott lässt nicht einfach so Schwefel und Feuer regnen, sondern er prüft vorher, ob ein so strenges Gericht wirklich unvermeidlich ist, und aus dem Gespräch das Abraham mit Gott hatte, wissen wir, dass Gott die Städte verschont hätte, wenn sich dort auch nur zehn Gerechte gefunden hätten, die an den widergöttlichen Umtrieben in Sodom und Gomorra nicht beteiligt gewesen wären.

Gott hat kein Gefallen am Tode des Sünders, sondern er möchte, dass die Sünder umkehren und leben und zuletzt hat er dafür sogar seinen Sohn Jesus Christus geopfert. Und Gott ist nach wie vor langmütig und freundlich, was nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass der unvermeidliche Untergang von Sodom und Gomorra ein Hinweis auf das Endgericht ist, das über die ganze Erde kommen wird.

Bei Sodom und Gomorra war die Gerichtsreife bereits zum damaligen Zeitpunkt erreicht.

Sodom und Gomorra sind mir sofort eingefallen, als ich auf der Titelseite unserer Tageszeitung folgende Schlagzeile las, die ich hier etwas verfremdet wiedergebe, wobei ich annehme, dass jeder weiß was gemeint ist:

"Das Wasser soll künftig bergauf fließen: N.N. will hier eine Gewissensentscheidung"

Demnach kann man also über Natur- und Schöpfungsordnungen sowie über Gottes Gebote per Mehrheitsbeschluss entscheiden. Der Sinneswandel von N.N., die das bislang anders sah, wurde erwartungsgemäß von Freunden bergauffließenden Wassers freudig begrüßt.

Man kann aber auch N.N. verstehen, denn wenn alles davon spricht, dass das Wasser künftig bergauf fließen soll, kann N.N. nicht länger abseits stehen, wenn sie weiterhin "dazugehören will".

Es gibt aber Dinge, die das Gericht Gottes bereits in sich tragen. Davon legen sämtliche gescheiterten widergöttlichen Ideologien Zeugnis ab, die nur Not und Unglück brachten. Und so wird es auch hier sein.

Wo sind jetzt die Vertreter der Kirchen, die dem Ungeist widerstehen und sich für die Bewahrung der Gebote und Schöpfungsordnungen einsetzen müssten? Sie sind nicht mehr da, weil sie längst übergelaufen sind.

Aber das muss uns nicht entmutigen, weil sich die Wahrheit, auch ohne unser Zutun, immer wieder ganz von selbst durchsetzt. Auch dann, wenn das Gewissen mehrheitlich versagt.

Soweit es an uns liegt, müssen wir der Lüge, den Irrlehren und Verführungen,denen bereits die Schulkinder ausgesetzt werden sollen, mit Gottes Hilfe, ganz entschieden widerstehen.


Jörgen Bauer




Wohl denen, die da wandeln
vor Gott in Heiligkeit,
nach seinem Worte handeln
und leben allezeit,
die recht von Herzen suchen Gott
und seine Zeugniss´ halten,
sind stets bei ihm in Gnad.

Von Herzengrund ich spreche:
Dir sei Dank allezeit,
weil du mich lehrst die Rechte
deiner Gerechtigkeit.
Die Gnad auch ferner mir gewähr,
zu halten dein Gebote;
verlass mich nimmermehr.

Mein Herz hängt treu und feste
an dem, was dein Wort lehrt.
Herr, tu bei mir das Beste,
sonst ich zuschanden werd.
Wenn du mich leitest, treuer Gott,
so kann ich richtig gehen
den Weg deiner Gebot.

Lehr mich den Weg zum Leben,
führ mich nach deinem Wort,
so will ich Zeugnis geben
von dir, mein Heil und Hort.
Durch deinen Geist, Herr, stärke mich,
dass ich dein Wort festhalte,
von Herzen fürchte dich.

Dein Wort, Herr, nicht vergehet;
es bleibet ewiglich,
so weit der Himmel gehet,
der stets beweget sich.
Dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit
gleichwie der Grund der Erden,
durch deine Hand bereit´.


(Lied ' Wohl denen, die da wandeln ', Cornelius Becker (1561 – 1604) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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