Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.06.2017

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Hitze, Alleinsein, und andere Versuchungen sollen uns nicht vom Herrn weglocken.

Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

1. Petrus 4,12+13

Wir brauchen Trost, uns fehlt der Mut,
verschmachten in der heißen Glut.
Doch wahre Hilfe kann nur sein,
in der Gnade Gottes ganz allein.

Frage: Fürchten Sie sich vor Nöte und Prüfungen, die das Leben in der Nachfolge Jesu hie und da bringen könnte?

Tipp: Jeder, der Jesus nachfolgt, wird manchmal auch Schwierigkeiten, vielleicht auch Traurigkeit oder Unverständnis anderer Leute erleben. Lasst uns nicht beirren, Gottes Wort lehrt uns, Jesus treu zu bleiben. Wenn er in den Wolken wiederkommt um seine Gemeinde zu holen, wird er den Überwindern eine Siegeskrone geben.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Sei getreu bis an den Tod



Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

Offenbarung 2, 10



Regelmäßig zur Weihnachtszeit werden in bestimmten Medien die biblischen Berichte in Frage gestellt und gleichzeitig behauptet, dass es sich hier um „erfundene Geschichten“ handelt, die mit einer bestimmten Absicht in Umlauf gesetzt wurden.

So sollte mit diesen Geschichten die Entstehung der Welt erklärt, ethisch - moralische Grundsätze, Trost und Hoffnung vermittelt werden.

Das US-Magazin „National Geographic“ hat jetzt „fristgerecht“ zu den Feiertagen über „Die großen Mythen“ der Bibel berichtet. Diesmal nahm man sich der Geschichte des Auszugs aus Ägypten und der Wüstenwanderung des Volkes Israel an, die als Mythos dargestellt wurde.

Durch diesen Mythos sollte eine gemeinsame Vergangenheit des Volkes Israel konstruiert und damit das Gefühl der Zusammengehörigkeit gestärkt werden um dadurch zu einer nationalen Identität zu kommen.

Im Alten Testament wird immer wieder auf den Auszug aus Ägypten hingewiesen und gefordert, dass dieses Geschehen unvergessen bleiben und sorgfältig überliefert werden soll,wie es dann auch geschehen ist.

Diese Ereignisse sind deshalb fest im Bewusstsein des Volkes Israel verankert und werden bis heute gefeiert (Passahfest, Laubhüttenfest). Der Versuch, dies als Mythos abzutun, muss deshalb geradezu als albern bezeichnet werden.

Viele biblische Berichte lassen sich tatsächlich nicht im klassischen Sinne beweisen. Das gilt aber für sehr viele andere Dinge und die allermeisten der uns überlieferten historischen Ereignisse ebenso, die unkritisch geglaubt werden und auf die man sich deshalb verlässt „weil es alle sagen“ und „weil man es in der Schule so gelernt hat“.

Es geht bei der Bibel, als dem Wort Gottes, allerdings nicht ums „Beweisen“, sondern ums „Glauben“. Nicht so sehr im Sinne eines schlichten „Fürwahrhaltens“, sondern als dem Festhalten an etwas, was uns zum Heil dient.

Glauben wir dem Wort Gottes als die für uns verbindliche Richtschnur, auf die im Leben und Sterben Verlass ist? Das ist die entscheidende Frage und nicht wie die einzelnen Berichte entstanden sind.

Wer mit der Bibel und im Glauben lebt, spürt allerdings deutlich, dass das, was hier steht, keine Phantasieprodukte sind, sondern etwas auf das man sich 100%ig verlassen kann und das sich nicht irgendwelche Schreiber aus den Fingern gesogen haben und das selbst dann, wenn man nicht alles versteht, was geschrieben steht.

Im Übrigen wären theologische Aussagen, denen keine realen Geschehnisse zugrunde lägen, völlig wertlos.

Im ablaufenden Jahr wurden wieder zahlreiche Angriffe gegen den biblisch begründeten christlichen Glauben gefahren. Zu denken ist hier an die Proteste gegen den Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg und an den Feldzug gegen Christen durch das Buch „Mission Gottesreich“.

Zu erinnern ist an die Atheistenaktion „Es gibt keinen Gott“, die mit Bussen durch Deutschland karrte, an den verleumderischen Bericht in Frontal 21 anlässlich der Ermordung der beiden Bibelschülerinnen im Jemen und die fehlenden Reaktionen der Amtskirche in dieser Sache, um nur einiges zu nennen.

Es gab im jetzt zu Ende gehenden Jahr aber auch überraschend viele ermutigende Zeichen, die zeigen, dass Gott weiterhin durch sein Wort in der Welt am Wirken ist. So ist in vielen Teilen der Welt ein starkes Wachstum der christlichen Gemeinden zu verzeichnen. Nicht überall ist man so „rückständig“, wie hierzulande!

Auch im nächsten Jahr werden wir in unserem neuheidnischen Kulturkreis wieder mit Angriffen auf den Glauben zu rechnen haben, wobei diese eher noch zunehmen werden. Das sollte uns weder überraschen noch verzagen lassen.

Für uns kann das nur heißen, auch im nächsten Jahr, unbeirrt unserer Salz- und Lichtfunktion nachzukommen. Jeder von uns als „Salzstreuer“, der schon mit einer kleinen Prise würzen und ganz erheblich zur „Geschmacksverbesserung“ beitragen kann.

Der heutige Vers weist uns zudem darauf hin, was am Ende zählt und eine sehr große Belohnung hat:

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.




Verzage nicht, du Häuflein klein,
Obschon die Feinde willens sein,
Dich gänzlich zu verstören,
Und suchen deinen Untergang,
Davon dir wird recht angst und bang;
Es wird nicht lange währen.

Dich tröste nur, dass deine Sach´
Ist Gottes, dem befiehl die Rach´
Und lass allein ihn walten!
Er wird durch seinen Gideon,
Den er wohl weiß, dir helfen schon,
Dich und sein Wort erhalten.

So wahr Gott Gott ist und sein Wort,
Muss Teufel, Welt und Höllenpfort´;
Und was dem will anhangen,
Endlich werden zu Hohn und Spott;
Gott ist mit uns und wir mit Gott,
Den Sieg woll´n wir erlangen!

Amen, das hilf, Herr Jesu Christ,
Dieweil du unser Schutzherr bist,
Hilf uns durch deinen Namen:
So wollen wir, deine Gemein´,
Dich loben und dir dankbar sein
Und fröhlich singen Amen.


(Lied 'Verzage nicht, du Häuflein klein', Jakob Fabricius um 1635 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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