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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.06.2017

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Wie ein Vater sein Kind bewahrt vor möglichen Gefahren, so schützt Gott seine Kinder.

Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

2. Thessalonicher 3,3

Sind Leid und Trübsal noch so groß,
läst dennoch Gottes Hand nicht los.
Seine Arme halten mich fest,
weil er die Seinen nicht verlässt.

Frage: Wie ermutigend sind doch Gottes Zusagen! Verlassen Sie sich von ganzem Herzen auf diese Worte des Herrn?

Vorschlag: Die Bibel sagt in 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels, seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Sollten wir ihm nicht unser ganzes Leben überlassen und ihm treu nachfolgen wohin er uns führt?

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Mut zur Intoleranz!



Ich bin der Herr dein Gott, der ich dich aus der Knechtschaft aus Ägyptenland geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2# Mose 20, 2# 3


Dieser Tage las ich einen interessanten Satz:

Gott sagte nicht: "Du sollst tolerant sein gegenüber anderen Religionen und Ideologien", sondern: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!"

Wobei ich das Wort "tolerant" hier in dem Sinne gebrauche, wie er heute allgemein missverstanden wird, nämlich in dem Sinne alles zu "verstehen" und gutzuheißen.

Tatsächlich kommt "Toleranz" von dem lateinischen "tolerare", was so viel wie "ertragen" bedeutet. Das heißt, dass ich etwas nicht verstehe und überhaupt nicht gutheiße, es aber erdulde. In diesem Sinne, dass sie niemandem etwas aufzwingen, dürfen und sollen Christen tolerant sein.

Durch ein höchst einseitiges Bibelverständnis und eine höchst einseitige Verkündigung wurde der Zorn Gottes über die Sünde und sein Gerichtsernst ausgeblendet und stattdessen ein Wohlfühlevangelium verbreitet, wonach Gott - in einem unguten Sinn – tolerant ist, indem er alles duldet und durchgehen lässt.

Gott ist die Liebe, ER ist barmherzig und gütig, sucht das Verlorene, das ist alles richtig. Gott liebt den Sünder - aber ER hasst die Sünde und steht dieser unversöhnlich gegenüber. Auch das muss gesagt werden.

Der verlogene Toleranzbegriff hat die gesamte Gesellschaft infiltriert. Die Bundeskanzlerin sagte letztens sinngemäß: "Wir erwarten Toleranz, nicht im Sinne eines Duldens, sondern eines Bejahens."

Die Folge ist eine allgemeine Leisetreterei und Angepasstheit. Sobald aus der links-grünen Ecke auch nur die geringste Kritik kommt, wird sofort gekuscht. Denn wer es wagt, anderer Meinung zu sein, wird sofort in die rechte Ecke gestellt und gegebenenfalls mundtot gemacht.

Das ist nur noch widerlich,

Natürlich gibt es dann kaum noch Widerstand in Sachen christlich-muslimischen "Gottesdiensten", in Sachen Segnung von homosexuellen Partnerschaften, dem Genderwahnsinn und den sich anbahnenden weiter ausufernden Unmöglichkeiten.

So formieren sich allmählich die Pädophilen, und die Grünen setzen sich für die Aufhebung des Inzestverbotes ein, “weil dieses massiv in das Privatleben und die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger eingreift”.

Und hier bekenne ich freimütig: Ich bin intolerant!

Der heutige Vers beinhaltet noch die Passage, "der ich dich aus der Knechtschaft aus Ägyptenland geführt habe". Ägypten war damals eine Großmacht, der zu widerstehen, als absolut aussichtslos erschien.

Die Befreiung aus Ägypten wird im Christentum gleichnishaft mit der Befreiung aus dem Joch Satans verglichen. Wiedergeborene Christen sind deshalb befreite Menschen.

Gegenüber Gott sind auch alle menschlichen Großmächte, wie Mücken. Die Großmächte unserer Zeit sind vielleicht die EU und die USA. Ein Wörtlein aus Gottes Mund reicht aus, und es gibt sie nicht mehr.

Das wollen wir bedenken und Mut zur bekennenden Intoleranz haben, den wir haben dürfen, wenn wir das Erste Gebot ernst nehmen, weil wir dann auch den Beistand und die Durchhilfe Gottes erfahren.




Welch ein Freund ist unser Jesus,
O, wie hoch ist er erhöht!
Er hat uns mit Gott versöhnet
Und vertritt uns im Gebet.
Wer mag sagen und ermessen,
Wieviel Heil verloren geht,
Wenn wir nicht zu ihm uns wenden
Und ihn suchen im Gebet!

Wenn des Feindes Macht uns drohet
Und manch Sturmwind um uns weht,
Brauchen wir uns nicht zu fürchten,
Stehn wir gläubig im Gebet.
Da erweist sich Jesu Treue,
Wie er uns zur Seite steht,
Als ein mächtiger Erretter,
Der erhört ein ernst Gebet.

Sind mit Sorgen wir beladen,
Sei es frühe oder spät,
Hilft uns sicher unser Jesus,
Fliehn zu ihm wir im Gebet.
Sind von Freunden wir verlassen
Und wir gehen ins Gebet,
O, so ist uns Jesus alles:
König, Priester und Prophet!


#Lied ' Welch ein Freund ist unser Jesus ', Ernst Gebhardt 1875 nach Joseph Scriven 1855 #




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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