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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 01.08.2014

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Gott könnte unser Schicksal eigentlich egal sein, aber seine Liebe zu uns treibt ihn an, uns auf den rechten Weg zu führen.

Der Herr ist gut und gerecht; darum weist er den Sündern den Weg.

Psalm 25,8

Gott ist gut und Gott ist gerecht,
und darum belehrt er die Sünder.
Die Herzen der Menschen sind schlecht -
doch die ihm glauben, nennt er seine Kinder.

Frage: Was treibt Gott dazu an, uns den richtigen Weg zu zeigen?

Vorschlag: Er kennt uns durch und durch. Er sieht uns Menschen in unser eigenes Unglück laufen. Wer in der Sünde lebt und nicht von seinem bösen Wege umkehrt, der läuft ins Verderben. Ohne Gott kommen wir nie ans Ziel. In Psalm 139,23 und 24 steht: "Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich`s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege."

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Ein einmaliges Angebot - völlig umsonst!



Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Offenbarung 22, 17


„Man könnte grad meinen, hier gibt’s was umsonst!“ Ein Spruch den ich immer parat habe, wenn auf einem Markt oder in einem Kaufhaus dichtes Gedränge herrscht.

Natürlich gibt es nirgendwo etwas umsonst, jedenfalls nicht unter Menschen. Und selbst dann, wenn etwas verschenkt oder ein Liebesdienst getan wird, erwartet man, wenn schon keine Gegenleistung, dann doch zumindest soviel, dass die Gabe oder das Tun nicht mit grobem Undank quittiert wird.

Denn der schönste Lohn ist, wenn schon von Lohn gesprochen wird, der, dass die Gabe oder das Tun eine positive Resonanz findet.

Wie ist das nun aber mit Gott? Gibt es da wirklich alles „umsonst“? Immerhin ist der Lohngedanke der Bibel nicht fremd. An vielen Stellen steht von Lohn und Belohnung geschrieben, die dem zuteil wird, der im Glauben treu geblieben ist.

Da Gott bereits alles gehört, auch das, was wir besitzen, einschließlich unseres Lebens, unserer Fähigkeiten und Begabungen, haben wir nichts, was wir Gott schenken könnten. Was sich Gott stattdessen wünscht ist, dass seine Wohltaten und Gaben bei uns eine „positive Resonanz“ finden.

Das heißt, dass wir IHM danken, IHN loben und von IHM in Dienst nehmen lassen, wobei „in Dienst nehmen lassen“ nicht bedeutet, die Wohltaten Gottes, im Schweiße unseres Angesichts, nachträglich abarbeiten zu müssen.

Gott dienen zu dürfen ist vielmehr eine weitere Wohltat. Denn bei Gott einen Arbeitsplatz zu haben, ist Freiheit, und Gott ist ein überaus großzügiger Arbeitgeber.

Wir können Gott nicht nur nichts schenken und können auch nichts abarbeiten, sondern haben stattdessen ganz erhebliche Schulden bei IHM. Diese Schulden sind so groß und so geartet, dass wir sie, bis in alle Ewigkeit, nie bezahlen oder abarbeiten könnten.

Als Schuldenzahler wären wir zudem völlig ungeeignet, weil wir nicht über die Währung verfügen, mit der bei Gott gezahlt werden kann.

Diese „Währung“, mit der für alle Sünde und Schuld, für alles Versagen und alle Versäumnisse bezahlt werden kann, ist einzig und allein das Blut Jesu Christi, mit dem uns ein unendliches Guthaben zur Verfügung steht, von dem wir fleißig abheben und bezahlen können.

Umsonst gibt es, so gesehen, auch bei Gott nichts, aber zahlen tut ein anderer für uns, der für uns Mensch wurde und dessen Geburt wir an Weihnachten feiern.

Und dieser bietet allen, die das wollen, das Wasser des Lebens, in diesem Fall des ewigen Lebens, an, was für diejenigen, die davon trinken, wiederum umsonst ist.

Und zur Quelle des Lebens ist man selbst dann noch eingeladen, wenn man Gottes Wohltaten bislang mit grobem Undank quittiert hat! Noch gilt diese Einladung, die man deshalb nicht ausschlagen sollte!

Ist das nicht ein überaus wunderbares, großzügiges und einmaliges Angebot?

Was gibt es dazu anderes anzumerken, als:

Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
Offenbarung 22, Verse 20 und 21




Du Kind, zu dieser heilgen Zeit
Gedenken wir auch an dein Leid,
Das wir zu dieser späten Nacht
Durch unsre Schuld auf dich gebracht.
Kyrieleison.

Die Welt ist heut voll Freudenhall.
Du aber liegst im armen Stall.
Dein Urteilsspruch ist längst gefällt,
Das Kreuz ist dir schon aufgestellt.
Kyrieleison.

Die Welt liegt heut im Freudenlicht.
Dein aber harret das Gericht.
Dein Elend wendet keiner ab.
Vor deiner Krippe gähnt das Grab.
Kyrieleison.

Die Welt ist heut an Liedern reich.
Dich aber bettet keiner weich
Und singt dich ein zu lindem Schlaf.
Wir häufen auf dich unsre Straf.
Kyrieleison.

Wenn wir mit dir einst auferstehn
Und dich von Angesichte sehn,
Dann erst ist ohne Bitterkeit
Das Herz uns zum Gesange weit.
Kyrieleison.


(Lied ' ', Jochen Klepper 1938 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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