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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.03.2017

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Auch gerade im Leid Gott anflehen und ihn hoffen!

Was ist meine Kraft, dass ich ausharren könnte; und welches Ende wartet auf mich, dass ich geduldig sein sollte?

Hiob 6,11

Drückt mich das Leid schon lang und schwer,
und sehe ich keinen Ausweg mehr,
so gilt es doch auf Gott zu schauen
und im Glauben auf ihn zu bauen!

Frage: Befinden wir uns vielleicht gerade jetzt in einem finsteren Tal und sehen keinen Hoffnungsschimmer?

Tipp: Hiob hatte alles verloren: Kinder, Hab und Gut – und schlussendlich auch seine Gesundheit. Nur das Leben blieb ihm noch. Dazu kamen noch „besserwisserische Freunde“ welche ihn bedrückten. Auch ich hatte damals ein jahrelanges finsteres Tal zu durchschreiten und sah keine Perspektive und Hoffnung jemals wieder raus zu kommen und bat wegen des schweren Leids wie Hiob einige Verse zuvor (Vers 9) Gott den „Lebensfade abzuschneiden“. Es ist offenbar typisch, wie auch Hiob hier, selbst als Gotteskind keine Besserung der Lage zu erkennen und schnell die Hoffnung aufzugeben. Aus der Bibel wissen wir aber, dass Gott Treue belohnt und auch Hiob am Ende noch gesegneter war als zuvor. Lasst uns Gottes Hilfe erflehen und ihm voll und ganz vertrauen: Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn - er WIRD es wohl machen! (Psalm 37,5) Amen und Halleluja!

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Das war zu erwarten!



Ein Bischof soll untatelig sein, Mann einer einzigen Frau.

1. Timotheus 3, 2


Kann ein Mann der nicht Bischof ist, demnach mehrere Frau haben? Eine dumme Frage! Auf die kommt man aber, wenn man liest, dass ein gewisser Nathan Collier, aus Billings, US-Bundesstaat Montana, neben seiner Ehefrau Victoria jetzt zusätzlich seine Partnerin Christine heiraten möchte. Die drei leben seit Jahren zusammen. Sollte sein örtliches Standesamt sein Begehren ablehnen, will er dagegen Klage erheben.

Der heiratsfeudige Nathan Coller beruft sich dabei auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, der am 26. Juni 2015 mit 5:4 Richterstimmen die "Homoehe" in allen 50 Bundesstaaten für verfassunsgemäß erklärt hatte.

Collier meint, dass es in Sachen Ehe gleiche Rechte für alle geben müsse. Und damit hat er vollkommen recht. Und ich könnte mir hierzu ein neues Grundlagenpapier der EKD vorstellen, in der die Polygamie mit ganz genau den gleichen Argumenten, wie sie auch in Sachen "Homoehe" vorgebracht wurden, begründet werden könnte.

Und nicht nur das. Alle nur denkbaren Beziehungen, wobei der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, ließen sich so begründen, wobei man sich sogar auf den Stammvater Israels, Jakob, beziehen könnte, der mit seinen zwei Frauen und deren Mägden, 12 Söhne hatte, die zu den Stammvätern der 12 Stämme Israels wurden, was offensichtlich Gottes Zustimmung fand.

Und Jakob war keinesfalls ein Einzelfall.

Die Polygamie entspricht aber nicht der göttlichen Schöpfungsordnung, auch wenn Gott solche Dinge nicht nur gnädig geduldet, sondern sogar zum Teil seiner Heilsgeschichte gemacht hat. Gott kann auch auf krummen Linien grade schreiben und das Tun der Menschen zum Guten wenden.

Dass die Polygamie nicht der Schöpfungsordnung entspricht ist bereits daran erkennbar, dass Gott nur Eva als Gegenüber Adams geschaffen hat und nicht einen ganzen Harem. Die Einehe entspricht der Intention des Schöpfers und ist ein Abbild der Verbindung zwischen Gott und Menschheit.

Der Fall Collier zeigt sehr deutlich wohin es führt, wenn man nicht unter dem Wort Gottes bleibt, sondern sich über dieses stellt, indem man den begrenzten menschlichen Verstand und das begrenzte menschliche Erkenntnisvermögen zum Maß aller Dinge macht. Hier gilt es den ersten Schritt zu meiden, wenn es zu keiner Abwärtsspirale kommen soll.

Bereits Stalin wusste, dass man den "kapitalistischen Westen" dadurch bezwingen kann, in dem man für Unordnung auf sexuellem Gebiet und im partnerschaftlichen Bereich sorgt. Und er wusste um die Macht sexueller Reize und wie gut sich das in Verbindung mit der menschlichen Neigung zur Gesetzlosigkeit nutzen lässt.

Dieses Konzept wird bei uns seit langem verfolgt, wobei sich logischerweise linke Kreise, durch Dinge wie "sexuelle Befreiung" usw., hervortun. Naturgemäß passt das auch zur grün-roten Intentionen des Gendermainstreaming, und kaum einer merkt was.

Bleiben wir also fest und lassen wir uns nicht beirren.




Herr, dein Wort, die edle Gabe,
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist´s nicht um tausend Welten,
aber um dein Wort zu tun.

Halleluja, Ja und Amen!
Herr, du wollest auf mich sehn,
dass ich mög in deinem Namen
fest bei deinem Worte stehn.
Lass mich eifrig sein beflissen,
dir zu dienen früh und spat
und zugleich zu deinen Füßen
sitzen, wie Maria tat.


(Lied ' Herr, dein Wort, die edle Gabe ', Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760)) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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