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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.05.2017

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Die Sünde wird auch mit der Schlange gleichgesetzt, deren Gift tödlich ist.

Ist` s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie!

1. Mose (Genesis) 4,7

Eva wurde gelockt von einem Baum,
und sie ass von jener Frucht,
heute ist`s der Wohlstandstraum,
den man sich zu erfüllen sucht.

Frage: Jagen Sie auch dauernd hinter einem Lottosechser nach? Ist Ihre Phantasie von Träumen nach Geld, Macht und Prestige gekennzeichnet?

Vorschlag: Materielle Güter können den Hunger und Durst der Seele nicht stillen. Jesus Christus lehrte uns in Johannes 6, 35: ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Die Lehre Jesu zu befolgen und den weltlichen Begierden abzusagen, das stillt unsern Hunger und Durst - wahrhaftig.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Gott ist Schoepfer - nicht der Zufall



Merkt doch auf, ihr Narren im Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden? Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?

Psalm 94 , 8. 9


Augen und Ohren gehören zu den sogenannten "entsomatisierten (entkörperlichten) Sinnen". Anders als der Tast- oder der Geschmacksinn, wo man mit den Dingen unmittelbar in Kontakt kommen muss, haben Augen und Ohren eine "Fernwirkung". Sie nehmen Dinge wahr ohne mit diesen körperlich in Berührung gekommen zu sein.

Bis heute ist es völlig rätselhaft, wie es sein kann, dass wir mittels der Augen, eine uns umgebende räumliche Welt wahrnehmen können, die sich zudem dem Bewusstsein mitteilt, so dass wir agieren und reagieren können.

Mit dem Hören ist es ganz ähnlich. Wir können erkennen, wo im Raum sich eine Geräuschquelle befindet, können uns auf eine bestimmte Geräuschquelle konzentrieren und andere dabei rausfiltern. Wir können Schallwellen als Sprache verstehen oder als Musik wahrnehmen.

Eigentlich unverständlich die geistigen Klimmzüge, mit denen immer wieder versucht wird, diese unbegreiflichen Wunder als die Folge von Zufällen zu erklären, die sich über lange Zeiträume hinweg aufsummiert haben.

Zu solchen flachen und eingleisigen Sichtweise kommt man, wenn man seine Schlüsse nur aus dem vordergründig Wahrnehmbaren zieht, ohne Hintergründe und Motive zu kennen.

Bei einer solchen Sichtweise sind dann auch Geist und Bewusstsein Zufallsprodukte, wobei es ja gerade andersherum einen Sinn ergibt, nämlich dass Geist und Bewusstsein die Dinge gelenkt haben und kein blinder Zufall.

Es ist also nicht so, dass der gesamte Kosmos darauf warten musste, dass endlich das "Zufallsprodukt" Mensch mit seiner zufälligen und dazu "überragenden Intelligenz" erscheint, damit endlich alle Dinge erkannt werden können.

Der große Physiker Max Planck hatte keine Probleme mit einem Gott als Schöpfer. Er kam zu dem Schluss, dass im Kosmos eine überragende, unsere Vorstellungskraft unendlich übersteigende Intelligenz am Wirken ist.

Diese alles übersteigende Intelligenz, die jeden von uns geschaffen hat und von jedem von uns weiß, weshalb keiner von uns ein Zufallsprodukt ist, hat sich uns als der lebendige Gott und Vater offenbart. Davon berichtet das Zeugnis der Heiligen Schrift, die vom Geist Gottes inspiriert ist.

Ein unfassbares Wunder ist es auch, dass uns dieser Gott in Jesus Christus persönlich besucht hat. Das ist mir dieser Tage wieder so richtig zu Bewusstsein gekommen. Da wir durch die Sünde von Gott getrennt sind, ist ER für uns unsichtbar. Trotzdem kam ER zu uns in der für uns bekömmlichen Form, als Mensch.

Wenn uns hier die richtige Erkenntnis für die Zusammenhänge und der Glaube geschenkt wurde, dann haben wir damit einen bleibenden Schatz, der über das Sichtbare hinaus in die Ewigkeit hineinreicht.

Dafür dürfen wir Gott allezeit dankbar sein und IHN bitten, dass ER uns im rechten Glauben erhält und bewahrt, bis wir vom Glauben zum Schauen kommen.




Nun jauchzt dem Herren alle Welt!
Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt,
kommt mit Frohlocken, säumet nicht,
kommt vor sein heilig Angesicht.

Erkennt, dass Gott ist unser Herr,
der uns erschaffen ihm zur Ehr,
und nicht wir selbst: durch Gottes Gnad
ein jeder Mensch sein Leben hat.

Wie reich hat uns der Herr bedacht,
der uns zu seinem Volk gemacht;
als guter Hirt ist er bereit,
zu führen uns auf seine Weid.

Die ihr nun wollet bei ihm sein,
kommt, geht zu seinen Toren ein
mit Loben durch der Psalmen Klang,
zu seinem Vorhof mit Gesang.

Dankt unserm Gott, lobsinget ihm,
rühmt seinen Namen mit lauter Stimm;
lobsingt und danket allesamt.
Gott loben, das ist unser Amt.

Er ist voll Güt und Freundlichkeit,
voll Lieb und Treu zu jeder Zeit.
Sein Gnad währt immer dort und hier
und seine Wahrheit für und für.

Gott Vater in dem höchsten Thron
und Jesus Christus, seinen Sohn,
den Tröster auch, den Heilgen Geist,
im Himmel und auf Erden preist.


(Lied '




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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