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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.12.2016

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Jesus wurde für unsere Schuld geopfert.Lasst und ihn anbeten dafür!

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtgkeit würden, die vor Gott gilt.

2. Korinther 5,21

Zerberechlich bin ich, hilflos, klein und schwach,
auf Gottes Hilfe stets nur angewiesen.
Der Herr vergibt die Sünden, die ich mach,
Jesus, der Herr, sei ewig dafür gepriesen!

Frage: Gottes Sohn ging freiwillig für unser Versagen, unsere schwere Schuld in den Tod. Was sind wir bereit für Jesus zu tun?

Vorschlag: Unsere guten Werke können uns nicht erlösen. Nur das reine Opferlamm, Jesus, konnte uns befreien vom Fluch der Sünde. Aber lasst uns völlig auf die Seite Jesu stehen, ihm nachfolgen, ihm dienen, das sind Handlungen, die ihn ehren und die er segnet.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Ein festes Herz



Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.

Hebräer 13, 9


Der heutige Vers steht in einem Abschnitt, in dem es um die Treue gegenüber dem Wort Gottes und darum geht, sich nicht von fremden Lehren umtreiben zu lassen.

Dass das Herz fest werde gilt aber nicht nur im Bezug auf das Evangelium, auch wenn im Neuen Testament immer wieder zur Treue, Beharrlichkeit und Beständigkeit, hinsichtlich der Lehre der Apostel, aufgefordert wird.

Gott ist treu. Das wird in vielen Schriftstellen bezeugt. Und deshalb sollte die Treue auch ein Kennzeichen der Christen sein. Treue nicht nur gegenüber Gott und seinem Wort, sondern auch in den alltäglichen Dingen des Lebens.

Wenn sich ein Christ entschieden hat, sei es für einen Menschen oder für eine Sache, dann soll er treu, mit ungeteiltem Herzen, dazu stehen.

Bei den vielen und oftmals auch nur scheinbar "immer besser werdenden" Angeboten, fällt das, auch Christen, zunehmend schwer.

Ich denke hier aber noch an etwas anderes, was mir schon immer aufgefallen ist, und das betrifft keinesfalls nur Erfahrungen, die man selbst gemacht hat, sondern lässt sich auch in anderen Bereichen beobachten.

Da war man jahrelang mit etwas zufrieden, und da passiert eine Kleinigkeit oder es wird eine Meinung vertreten, die der eigenen zuwiderläuft und schon ist alles vergessen, und die bisherige Verbindung wird gekappt.

Auf dieser Ebene liegt auch die Frage, "Wer dankt mir das?", wenn es darum geht, sich in einer Sache zu engagieren. Wer Dank erwartet sollte erst gar nicht mit irgendetwas anfangen.

Es kann immer nur um das Gelingen einer Sache und um das Ziel gehen, nicht darum ob das "dankbar" aufgenommen wird. Ebenso wenig kann es darum gehen, "sich beliebt zu machen".

Bei manchem fühlt man sich an kindliche Spiele erinnert, wo sich ein Kind, das nicht auf seine Kosten kommt, mit den Worten "da mache ich nicht mehr mit", weinerlich beleidigt verabschiedet.

Kürzlich las ich einen interessanten Beitrag, wonach das infantile Verhalten unter Erwachsenen zunimmt, was zu der Frage führte, ob diese noch Vorbilder für ihre Kinder sein können. Viele Kinder bringen es nicht mehr fertig, über längere Zeit bei einer einmal begonnenen Sache zu bleiben.

Man kann nur hoffen, dass der Bericht übertrieben hat und es so schlimm nicht ist.

Bekennende Christen sollten sich auch hier von ihrem neuheidnischen Umfeld unterscheiden, in dem sie sich durch Treue, Standfestigkeit, Beständigkeit und Zuverlässigkeit auszeichnen.

Wie zu lesen war, sind das Qualitäten, die Christen für Arbeitgeber besonders attraktiv machen. Und das selbst in China! Auch Friedrich der Große wusste Christen deshalb als Staatsdiener zu schätzen.

Christen können so zu Lichtern in der Welt werden!

Das feste Herz haben wir von Natur aus nicht. Es ist Gnade Gottes, um die wir bitten dürfen.




Fest und treu, wie Daniel war
nach des Herrn Gebot,
sei der Kinder Gottes Schar
in der größten Not.

Refr.: Bleibe fest, wie Daniel,
stehst du auch allein;
wag es treu vor aller Welt,
Gottes Kind zu sein!

Starke Männer voller Licht
mögen nicht bestehn,
wagen Gott zu Ehren nicht
in den Tod zu gehn.

Doch wer stets wie Daniel dort
fest am Herrn sich hält,
kann im Glauben an sein Wort
widerstehn der Welt.

Tragt denn Christi Banner hoch
in dem heilgen Krieg!
Satan kommt zu Falle doch!
Unser ist der Sieg!


(Lied ' Fest und treu, wie Daniel war ', Philip Paul Bliss (1838 - 1876) )




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