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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.06.2017

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Wie ein Vater sein Kind bewahrt vor möglichen Gefahren, so schützt Gott seine Kinder.

Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

2. Thessalonicher 3,3

Sind Leid und Trübsal noch so groß,
läst dennoch Gottes Hand nicht los.
Seine Arme halten mich fest,
weil er die Seinen nicht verlässt.

Frage: Wie ermutigend sind doch Gottes Zusagen! Verlassen Sie sich von ganzem Herzen auf diese Worte des Herrn?

Vorschlag: Die Bibel sagt in 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels, seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Sollten wir ihm nicht unser ganzes Leben überlassen und ihm treu nachfolgen wohin er uns führt?

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Will Gott unser Unglück?



Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?

Amos 3, Vers 6


Das scheint uns eine seltsame Aussage zu sein. Erwarten wir von Gott nicht, dass ER vor Unglück bewahrt, und hier lesen wir das genaue Gegenteil?

Das ist Gott am liebsten: Dass ER uns bewahren kann. Und die Bibel ist voll von Zeugnissen, in denen es um die Hilfe Gottes, Seine Bewahrung und Sein Hindurchtragen geht. Aber das ist unverdiente Gnade Gottes, auf die niemand einen Anspruch hat.

Gott kann auch anders. In dem Text, in dem dieser Vers steht, geht es um Gericht Gottes gegenüber Seinem Volk, das von IHM abgefallen ist, und wo schlimme Dinge eingerissen sind, die Gottes Zorn hervorrufen mussten.

Aus dem Buch des Propheten Amos ist zu entnehmen, dass zu Gottes Volk zu gehören, nicht vor dem Gericht Gottes schützt, aber dass Gott zuvor lange und geduldig mahnt und warnt, dann aber der Punkt kommt, wo das Gericht unaufhaltsam seinen Lauf nimmt.

Der Prophet Amos warnt vor Selbstsicherheit, davor, dass es mit dem Wohlleben schnell zu Ende gehen kann und dass es äußerlicher Gottesdienst nicht tut, wenn dieser nicht zur Umkehr und zur Abkehr von falschen Wegen führt.

Aber geht uns das überhaupt etwas an? Die Zeiten des Propheten Amos liegen doch weit zurück. Und überhaupt ist heute alles anders.

Wirklich?

An nur einem Tag, es war der 25.08.2014, sind mir folgende Meldungen aufgefallen:

Ein großer Bericht in der Tageszeitung über die schwule “Sängerin” Conchita Wurst, die tatsächlich ein Mann ist und deren Lebensweise wohlwollend kommentiert wurde und ein ebenso großer Bericht zum Thema: “München will rosa werden”, in dem es um das willkommen sein, der als angenehm, (kein Kinderlärm, ausgabefreudige Doppelverdiener mit viel Geld) empfundenen schwulen und lesbischen Paare ging.

In MEDRUM wurde von einem katholischen Theologen berichtet, der sich in Bayern 2 darüber ausließ, dass Genderideologie und Bibel Hand in Hand gehen. Besagter Theologe hat unter anderem Lehraufträge an einer katholischen Hochschule.

Zuvor noch ein Seitenhieb des Senders auf Gabriele Kuby, die sich für die bisherige Familie stark macht, wo als Aufhänger das Urteil der taz: “Freundliche Frau mit saudummen Ansichten,” zitiert wurde.

Zu schlechterletzt dann noch die Meldung, dass die EU plant einen Identifikations-Chip, mittels dem man auch zahlen kann, zur Pflicht zu machen, der jedem unter die Haut transplantiert wird. Wo bleiben die Proteste, die es in Sachen Datenschutz sonst zuhauf gibt?

So geht das Tag für Tag.

Sieht man nicht das uns umgebende Wetterleuchten? Um uns herum krieselt und "kriegelt" es, und viele fühlen sich dabei absolut sicher, "totsicher" könnte man sagen, was dazu führt, dass man sich mit allerlei unnützen und überflüssigen Dingen befasst.

So hat die Landesregierung z.B. verfügt, dass die “diskriminierende” Bezeichnung "Studentenwerk" in die geschlechtergerechte Bezeichnung "Studierendenwerk" umgewandelt wird. Das wird als "großer Fortschritt" gefeiert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 200.000 €.

Was bedeutet das alles für uns Christen?

Nüchtern und wachsam bleiben und den klaren Blick behalten! Wir wissen aus der biblischen Prophetie, dass uns noch ungute Dinge bevorstehen. Darauf sollen wir vorbereitet sein. Wir wissen aber auch, dass Jesus Christus an unserer Seite ist und Gott uns hindurchbringen wird, wenn wir treu bei IHM bleiben.

Deshalb wollen wir zeugnishaft leben und nicht wankend werden. Es gilt, sich täglich neu an Gottes Wort auszurichten und zur Umkehr zu rufen. Gott will niemandes Unglück! Aber muss Gott immer erst durch Unglück läutern und zur Besinnung bringen?




Dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht,
sein wird die ganze Welt.
Denn alles ist nach seines Todes Nacht
in seine Hand gestellt.
Nachdem am Kreuz er ausgerungen,
hat er zum Thron sich aufgeschwungen.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt, obschon das Volk des Herrn
noch hart darniederliegt.
Wenn Satans Pfeil ihm auch von nah und fern
mit List entgegenfliegt,
löscht Jesu Arm die Feuerbrände;
das Feld behält der Herr am Ende.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt! Seufzt eine große Schar
noch unter Satans Joch,
die sehnend harrt auf das Erlösungsjahr,
das zögert immer noch,
so wird zuletzt aus allen Ketten
der Herr die Kreatur erretten.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiss,
und glaubend kämpfen wir.
Wie du uns führst durch alle Finsternis,
wir folgen, Jesu, dir.
Denn alles muss vor dir sich beugen,
bis auch der letzte Feind wird schweigen.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!


(Lied ' Dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht ', Johann Christoph Blumhardt (1805 - 1880) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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