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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.08.2014

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Die Bibel, das Wort Gottes, ist die Quelle der Weisheit und der Kraft, darum wollen wir sie hochhalten und ehren.

Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des Herrn Wort. Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?

Psalm 56,11 + 12

Ja, Gottes Wort ich rühme, Gottes Wort ich ehre,
voll Gottvertrauen hab` ich keine Angst.
Was kann mir jemand tun, wenn ich zu Gott gehöre?
Das Beste ist, mein Herz, wenn du nach ihm verlangst.

Frage: Leiden Sie manchmal unter Menschenfurcht?

Vorschlag: Ich litt auch schon daran. Dies bringt uns jedoch nicht weiter, es ist ein Irrweg. Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes. Niemand hat das Recht, sich über andere zu erheben. Alles, was wir empfangen haben, kommt von Gott. Ihn wollen wir ehren und ihm dienen. Aus dieser Haltung heraus kommt dann auch die Dankbarkeit für Gottes Wort.

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Bekehrung kein einmaliger Vorgang



Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder.

Lukas 22, 32


Eine merkwürdiges Wort, das Jesus hier an Petrus richtet. War Petrus etwa nicht bekehrt? Hatte er nicht alles aufgegeben und war Jesus nachgefolgt? Hatte er nicht in Jesus den Sohn Gottes erkannt, und war er nicht bei ihm geblieben als ein Großteil der Jünger davonlief, weil ihnen die Rede Jesu zu hart war?

Und Petrus sollte nicht bekehrt sein? Wenn jemand bekehrt war, dann muss es doch gerade ein Petrus gewesen sein! Und hatte Petrus auf die Worte Jesu, die dieser Betrachtung zugrunde liegen, nicht geantwortet, dass er Jesus überallhin folgen will? Und das hatte er durchaus ernst gemeint! Jedenfalls glaubte er das.

Aber wir merken auch hier, dass Jesus die Dinge anders und viel weiter sieht, als wir das können, denn Jesus sagte Petrus daraufhin voraus, dass er, noch bevor der Hahn das nächste Mal kräht, dreimal leugnen wird, IHN überhaupt zu kennen.

Und bis heute erinnern uns die Hähne auf den Kirchturmspitzen an die Verleugnung des Petrus und ermahnen uns, mit vollmundigen Aussagen vorsichtig zu sein.

Offenbar fehlte Petrus etwas hinsichtlich seiner Bekehrung.

Wir können daraus schließen, dass es zwei Bekehrungen gibt. Das kann so aussehen, dass ein bislang gottferner Mensch plötzlich etwas von Gott spürt, anfängt an Gott zu glauben und in die Kirche oder in eine Gemeinde geht. Das wäre die erste Bekehrung.

Kinder, die in christliche Familien hineingeboren werden, wissen bereits etwas von Gott, kennen biblische Geschichten und glauben zumeist auch an Gott, wenn sie in eine Gemeinde kommen. Manche halten auf diese Weise ein Leben lang am Glauben fest, „weil sie so erzogen wurden“ oder weil es zur „Familientradition“ gehört.

Aber sind diese Menschen wirklich bekehrt?

Auch wenn wir das im Einzelfall nicht beurteilen können und auch nicht sollten, gibt es hier doch ein weites Feld unterschiedlicher Abstufungen, die vom Namenschristen bis hin zum durchaus gläubigen, aber im Glauben Abstriche machenden Christen reichen, der meint, das eine oder andere ignorieren zu können.

Die zweite und eigentliche Bekehrung besteht deshalb darin, den Herrn Jesus Christus als seinen persönlichen Heiland und Erlöser vorbehaltlos anzunehmen und sein Leben, ohne Abstriche zu machen, in enger Gemeinschaft mit IHM zu gestalten.

Um diese vollständige Lebensübergabe geht es, wenn von „Bekehrung“ im eigentlichen Sinne gesprochen wird. Bekehrung hat deshalb auch immer etwas mit einer bewussten Entscheidung zu tun.

Die ersten Christen, die den Märtyrertod für den Fall in Kauf nahmen, dass sie sich zu Jesus bekennen, gehörten zu denen, die sich wirklich entschieden hatten. So etwas gibt es bis heute, wenn sich jemand in einem Land, wo das lebensgefährlich ist oder Nachteile drohen, zu Christus bekennt.

Es gibt die Bekehrung und persönliche Entscheidung auch heute noch und ist damit kein Relikt aus den Anfangszeiten des Christentums.

Auch der Märtyrer Stephanus, dessen am 2. Weihnachtstag, als dem Stephanustag gedacht wird, war ein in diesem Sinne Bekehrter. Kurzum ein „entschiedener Christ“, in des Wortes voller Bedeutung. Das ist es, was zählt! Nicht umsonst spricht Jesus von der engen Pforte, vom schmalen Weg und vom Überwinden.

Anders wurde das, als das Christentum zur Staatsreligion wurde und es plötzlich Vorteile brachte, wenn man sich taufen ließ. Auch heute schadet es nicht, wenn man sich zum Christentum bekennt, sofern man dabei nicht als Christ auffällt.

Die Religionsfreiheit, die wir haben, ist etwas sehr Gutes, denn jeder kann glauben, was er will. Das darf aber nicht mit der Wahrheitsfrage verwechselt werden. Daraus dass alle Glaubensrichtungen gleichberechtigt nebeneinander stehen, darf nicht geschlossen werden, dass alle gleich gültig sind. Wer das glaubt ist eher gleichgültig.

Hierbei kommt es zu einem falschen Toleranzverständnis, wonach alles relativ ist, und weil niemand etwas Genaues wissen kann, „alles offen zu bleiben“ hat und „so stehen zu lassen“ ist, wobei die eigenen Überzeugungen ständig zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen sind. Das kann zu einem halbherzigen und lauen Christentum führen.

Dass Glaube nicht machbar, sondern Geschenk Gottes ist, dass es uns allen irgendwo mangelt, wir auf Vergebung angewiesen sind, noch im Glauben und noch nicht im Schauen leben und dadurch ständig im Kampf stehen usw. – das alles ist richtig – darf aber nicht als bequeme Ausrede dienen, wenn wir im Glauben nachlässig werden oder uns dort bedeckt halten, wo ein klares Bekenntnis gefordert ist.

Petrus bekannte sein Versagen und tat Buße. Jesus behielt ihn weiter in seinem Dienst und betraute ihn sogar mit neuen und größeren Aufgaben.

Gleiches gilt für uns.

Gott schenkt auch uns immer wieder einen Neuanfang, wenn wir IHM gegenüber ehrlich sind, IHM unser Versagen bekennen und umkehren.

Zu solchem Tun möge uns der Geist Gottes immer wieder verhelfen, denn, und auch das muss deutlich gesagt werden: Bekehrung ist kein einmaliger Vorgang! Kein „einmal bekehrt sein und dann ist alles gut“, sondern ein Zustand in dem wir uns ständig befinden!




Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du Mensch geboren bist.
Von einer Jungfrau, das ist wahr,
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.

Des ewgen Vaters einig Kind,
jetzt man in der Krippen findt,
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.

Den aller Welt Kreis nie beschloss,
der liegt in Marien Schoß,
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.

Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein´ neuen Schein,
es leucht wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.

Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in seim Saal.
Kyrieleis.

Er ist auf Erden kommen arm,
dass er unser sich erbarm
und in dem Himmel machet reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.

Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.


(Lied ' Gelobet seist Du Jesus Christ ', Martin Luther 1524 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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