Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.08.2017

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Wir müssen ein gereinigtes Ohr haben um Gottes reden hören zu können

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Off. 2,7a

Kannst Du Gottes Reden hören,
oder tun da Sünden stören?
Sollte dies der Fall bei Dir sein,
eil zu Jesus, er macht Dich rein!

Frage: Haben wir ein Ohr um das Reden von Gottes Geist zu hören – oder sind unsere Ohren bereits von Sünde (Lauheit, Irrwege, Zeitgeistanpassung usw.) verstopft?

Tipp: Der heutige Vers ist dem ersten von sieben Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinde entnommen. Wie wir noch in den nächsten Tagen sehen werden enthalten alle Sendschreiben Ermahnungen zum Überwinderleben mitsamt speziellen Verheißungen, deren Reihenfolge beachtenswert ist. Auffällig ist aber auch, dass alle Ermahnungen an Menschen mit einem(!) hörenden Ohr gerichtet ist. Interessant ist hier die Aussage Farbiger in Afrika: Mit einem Ohr hören wir was Menschen sagen – aber mit dem anderen Ohr hören wir was Gott wiederum dazu sagt! Lasst uns also alles was uns erzählt wird prüfen und aufmerksam darauf achten was uns Gott zu sagen hat bzw. Gott um Wegweisung und Weisheit bitten!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3521 )

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Gott um das Richtige bitten



Ihr seid begierig und erlangt´s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr´s für eure Gelüste vergeuden könnt.

Jakobus 4, 2. 3


Ein Missionar berichtete einmal von einem Eingeborenenstamm, der zum christlichen Glauben bekehrt wurde und der danach dazu überging vor seinen Raubzügen, gegen die Nachbarstämme, Gott um Seinen Segen und um Erfolg zu bitten.

Da hatten die Eingeborenen wohl etwas gründlich missverstanden. Wir sollten über die Eingeborenen aber nicht die Köpfe schütteln, sondern daran denken, dass das Segnen von Waffen und das Beten um den Sieg auch im christlichen Abendland eine gewisse Tradition hatte.

Die heutigen Verse stehen in dem Brief, den Jakobus an Christen – und in diesem Fall wiedergeborene Christen - geschickt hat, die er mit "meine lieben Brüder" anredet, und weil das Wort Gottes von zeitloser Gültigkeit ist, ist der Brief auch an uns gerichtet, und wir müssen uns fragen, ob und inwieweit auch wir angesprochen sind.

Man könnte sich dazu einen überzeugten Christen vorstellen, der dem Wort Gottes glaubt - auf der anderen Seite aber immer noch ein Mensch geblieben ist, der es versteht seine Ellenbogen zu gebrauchen und dabei zuallererst auf seine eigene Kraft setzt. Deshalb betet er jeden Tag und bittet Gott ihm seine Kraft zu erhalten, die er zur Erfüllung seiner persönlichen Wünsche, als da sind Ansehen und Erfolg, materielle Güter usw., benötigt.

Ob Gott solche Gebete erhört?

Es heißt, dass die Heuchelei unter Christen besonders verbreitet ist. Und tatsächlich wäre es Heuchelei, wenn ein Christ am Sonntag fromme Sprüche ablässt, die Woche über aber "die Sau rauslässt". Das stößt ab und hält andere vom Glauben ab. Man hört dann: "Wenn dieser oder jener Christ sein will, dann kann am Christentum nicht viel dran sein."

Heuchelei schadet dem Christentum, und da ist es schon besser, wenn einer Sonn- und Wochentags ein "Saukerl" ist. Da weiß man wenigstens, wie man dran ist.

Aber wie macht man es nun richtig?

Ein gutes Beispiel ist der junge König Salomo:

Gott erschien Salomo im Traum und fragte ihn: Bitte, was ich dir geben soll! Daraufhin bat Salomo nicht um Macht oder Reichtum, sondern um ein gehorsames Herz. Das gefiel Gott wohl, lesen wir, weshalb ER Salomo zusagte ihm auch das zu geben, um das er gar nicht gebeten hatte, nämlich neben großer Weisheit auch Reichtum und Ehre, sodass seinesgleichen keiner unter den Königen seiner Zeit ist (1. Könige 3).

Jesus sagt: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen (Matthäus 6,33).

Gott ist ein königlicher Geber, der in überreichem Maße gibt. Wenn wir Seinem Wort gehorsam sind und uns von IHM in allen Dingen leiten lassen, auf IHN und nicht auf unsere Kraft vertrauen, bekommen wir das, was wir wirklich brauchen und uns wirklich erfüllt und wohltut. Und das ist mehr, als wir erwarten.

Gott schenke uns den Mut uns immer wieder auf Seine Zusagen einzulassen.




In allen meinen Taten
lass ich den Höchsten raten,
der alles kann und hat;
er muss zu allen Dingen,
solls anders wohl gelingen,
mir selber geben Rat und Tat.

Nichts ist es spät und frühe
um alle meine Mühe,
mein Sorgen ist umsonst;
er mags mit meinen Sachen
nach seinem Willen machen,
ich stells in seine Vatergunst.

Es kann mir nichts geschehen,
als was er hat ersehen
und was mir selig ist.
Ich nehm es, wie ers gibet;
was ihm von mir beliebet,
dasselbe hab auch ich erkiest.

Ihm hab ich mich ergeben
zu sterben und zu leben,
sobald er mir gebeut;
es sei heut oder morgen,
dafür lass ich ihn sorgen,
er weiß allein die rechte Zeit.

So sei nun, Seele, deine
und traue dem alleine,
der dich geschaffen hat.
Es gehe, wie es gehe,
dein Vater in der Höhe,
der weiß zu allen Sachen Rat.


(Lied ' In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten ', Paul Flemming 1633 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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