Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.08.2014

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Unser Gott ist wunderbar. Er will uns mit seinen Augen leiten. Das bedingt aber, dass wir unsere Blicke auf ihn richten.

Wahrlich, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist`s, der uns führet.

Psalm 48,15

Dies ist für immer und ewig unser Gott.
Noch über den Tod hinaus will er uns leiten,
und auch hier auf Erden, so sagt es sein Wort,
führt er uns durch gute und schlechte Zeiten.

Frage: Darf uns Gott wirklich führen, oder wollen wir alles selbst bestimmen, was in unserem Leben abläuft?

Vorschlag: In Psalm 32,8b verspricht uns Gott: "Ich will dich mit meinen Augen leiten." Damit Gott uns leiten kann, müssen wir zuerst unsere Blicke auf ihn richten. Dann können wir getrost bekennen, wie es im Psalm 31,5 steht: "In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott."

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

250

251

252

253

254

255

256

257

258

259

260

261

262

263

264

265

266

267

268

269

270

271

272

273

274

275

276

277

278

279

280

281

282

283

284

285

286

287

288

289

290

291

292

293

294

295

296

297

298

299

300

301

302

303

304

305

306

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

317

318

319

320

321

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Du Kleingläubiger, warum zweifelst du?




Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme. Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: HERR, hilf mir! Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?

Matthäus 14,29-31 (Luther 1912)


Dass jemand, entgegen den Gesetzen der Schwerkraft, auf dem Wasser läuft, das ist für viele dann doch zu starker Tobak, weshalb das, was uns von Matthäus, Markus und Johannes berichtet wird, Anlass zu Zweifeln, Witzen und Karikaturen gibt.

Um herauszufinden, warum uns diese Geschichte berichtet wird, empfiehlt es sich, sowohl Matthäus 14, 22-33, wie auch Markus 6, 45-56 und Johannes 6, 15-21 zu lesen.

Diese Evangelien berichten davon, dass die Jünger mit einem Boot vorausgefahren waren und Jesus ihre Probleme sah, die sie durch den Wind und die Wellen bekamen. Wie das sein kann, dass er das „sah“, obwohl er weit weg an Land war, wird nicht berichtet.

Entscheidend ist zu wissen, dass ER von der Not wusste und deshalb zu ihnen kam, wenn auch nicht sofort, sondern erst in der 4. Nachtwache. Wollte Jesus das Vertrauen seiner Jünger dadurch auf die Probe stellen?

Es waren damals Geschichten über Gespenster in Umlauf, die angeblich auf dem See ihr Unwesen trieben, in dem sie Bootsfahrer in die Tiefe zogen.

Deshalb meinten die Jünger ein Gespenst zu sehen, als sie Jesus auf dem Wasser gehen sahen. Alle drei Evangelien berichten von dem Erschrecken und der großen Angst der Jünger, die diese beim Anblick Jesu bekamen.

Jesus beruhigt die total verängstigten Jünger aber sofort, in dem er sich zu erkennen gibt und ihnen sagt, dass sie sich nicht fürchten müssen und, wie Matthäus und Markus berichten, auch getrost sein sollen.

Nur Matthäus berichtet von Petrus, der Jesus auf dem Wasser entgegen gehen wollte. Petrus zeigt sich auch hier als der Jünger, der wagemutig ist, sich dabei aber, wie wir von der Verleugnung des Petrus wissen, selbst überschätzt.

Jesus geht allerdings auf den Wunsch des Petrus ein, wobei Petrus, als er das Wasser betritt, nicht mehr auf Jesus schaut, sondern sich von den bedrohlichen Wellen beeindrucken lässt, darauf hin Angst vor seiner eigenen Courage bekommt, und damit sofort zu sinken beginnt.

Auf seinen Hilferuf wird Jesus sofort tätig, rügt aber den Kleinglauben des Petrus.

Welche Schlüsse lassen sich aus dieser „Seegeschichte“ ziehen?

1. Jesus ist über die Situation, in der sich die Seinen befinden, sehr gut informiert.

2. Jesus kommt zur Hilfe, wobei er selbst den Zeitpunkt bestimmt.

3. Die Seinen rechnen eher mit „Gespenstern“ als mit IHM.

4. Jesus nimmt die Ängste, ermutigt und tröstet.

5. Jesus erwartet, dass wir IHM vertrauen.

6. Sobald wir nicht auf IHN blicken und IHM damit nicht vertrauen, sondern uns von den äußeren bedrohlichen Umständen beeindrucken, verunsichern und blenden lassen, beginnen wir zu „sinken“.

7. Jesus hilft dem Jünger aber auch aus einer solchen Notlage, in die er sich durch seinen Kleinglauben selbst gebracht hat.

8. Jesus ist dabei kein Ding unmöglich. Er ist an keine Naturgesetze gebunden. Er geht, wie selbstverständlich, auf dem Wasser und Johannes berichtet, dass das Boot, ohne zeitlichen Verzug, sofort an Land war, wohin sie fahren wollten, als sie Jesus ins Boot nehmen wollten. Jesus zeigt sich hier als der Ewige, der über Raum und Zeit steht.

Eines können wir ganz gewiss daraus schließen: Nämlich das Jesus Christus sich in seinem Wesen nicht gewandelt hat, sondern als der auferstandene Herr jetzt noch viel allgegenwärtiger ist, als er es während seines Erdendaseins sein konnte.

Und er ruft uns, gerade auch heute, wo die Wogen und Wellen manchmal hoch gehen und der Wind gegen uns steht, zu:

Ich sehe euch, seid getrost, ich bin da, fürchtet euch nicht!

Bei allen Bedrohungen, die sich aus einer zunehmenden Feindschaft gegenüber dem Christentum ergeben, können wir nur dann bestehen, wenn wir uns nicht von den Mitteln und Möglichkeiten der Widersacher blenden lassen, sondern allein auf Christus und seine Möglichkeiten schauen.




Bei dir, Jesu, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinen Wegen gehn.
Du bist meines Lebens Leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.

Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich
so in Freude wie in Leid;
bei dir bleib ich, dir verschreib ich
mich für Zeit und Ewigkeit.
Deines Winks bin ich gewärtig,
auch des Rufs aus dieser Welt;
denn der ist zum Sterben fertig,
der sich lebend zu dir hält.

Bleib mir dann zur Seite stehen,
graut mir vor dem kalten Tod
als dem kühlen, scharfen Wehen
vor dem Himmelsmorgenrot.
Wird mein Auge dunkler, trüber,
dann erleuchte meinen Geist,
dass ich fröhlich zieh hinüber,
wie man nach der Heimat reist.


(Lied 'Bei dir, Jesu, will ich bleiben',
Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden

Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Verzagtheitsgefahr (Themenbereich: Gott vertrauen)
Gott vertrauen (Themenbereich: Gott vertrauen)
Simeon und Hanna - Vorbilder im Glauben (Themenbereich: Gott vertrauen)
GOTT IST TREU! (Themenbereich: Gott vertrauen)
Nicht aufhalten lassen (Themenbereich: Gott vertrauen)
Bisherige Andachten (Andachten-Archiv) (Themenbereich: Gott vertrauen)
Alles Sorgen Gott überlassen (Themenbereich: Gott vertrauen)
In Gottes Hand geborgen wissen (Themenbereich: Gott vertrauen)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Zweifel
Themenbereich Gott anvertrauen



Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christliche Impulse und Nachrichten
Christliche Impulse
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Christenverfolgung heute

Befreie, die zum Tode geschleppt werden, und rette, die zur Hinrichtung wanken!

Sprüche 24,11

Situation der Christen im Irak verschlechtert sich dramatisch!

Wie Sie helfen können:
1) Gebetsunterstützung
2) Unterstützungs-möglichkeit von 3000 Familien denen alles genommen wurde (Kennwort: Irak 2014)

Umfrage

Umfrage

Jeder Mensch hat den Wunsch glücklich zu sein. Doch wie finde ich (wahres) Glück?

Was kann ich tun um glücklich zu sein?

Zur Umfrage

Andacht zur Woche

Andacht

Thema:
Israels Berufung
Bibelstelle:
1. Mo 12, 3 und 1.Mo.13, 14.15

Die Wochenandacht kann auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

christliche Impulse


... und Denkanstöße zu aktuellen Themen in Politik und Gesellschaft werden hier anhand der Bibel

beleuchtet und dazu Stellung bezogen

aktuelles Thema:
Rufmordkampagne gegen die Zwölf Stämme

Medien gefallen sich darin Christen und ihr Tun zu diffamieren. Im Verbund mit leichtgläubigen Ämtern ergibt das eine gefährliche Mischung. Das bekommt auch die Gemeinschaft der 12 Stämme zu spüren.

Die wöchentlich erscheinenden Impulse können auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

www.christliche-impulse.de