Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.06.2016

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Jesus lässt uns nicht im Unklaren, er kehrt auf diese Erde zurück. Ein Jubeltag für seine Nachfolger, ein Schreckenstag für seine Ablehner.

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offenbarung 22,12+13

Wir warten auf Jesu Rückkehr auf Erden,
doch, ist unser Blick stets gerichtet auf ihn?
Wir neigen dazu abgelenkt zu werden,
doch Gotttes Liebe will uns zu ihm ziehn.

Frage: Viele meinen: Gott ist doch voll Erbarmen, also wird er doch alle Menschen in den Himmel aufnehmen; stimmt denn das?

Vorschlag: In keiner Art und Weise. Diese Meinung ist eine Lüge und Irrlehre. Denn, wenn alle automatisch in den Himmel kämen, dann hätte es des schrecklichen stellvertretenden Leidens Jesu Christi am Kreuz von Golgatha nicht bedurft. Jeder Mensch muss in seinem Leben die Entscheidung treffen: Will ich mich vor Jesus beugen, an ihn glauben und ihm dienen? Wenn wir uns für Jesus entscheiden, sind unsere weiteren Werke gesegnet und wir kommen nicht ins Gericht. Johannes 3, 18.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Vertraue Gott mehr als deinem Verstand!



Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade.

Sprüche 3, 5 - 6



Zum Jahreswechsel werden bei den Apis (Landeskirchliche Gemeinschaft der Altpietisten) regelmäßig Lose für das Neue Jahr gezogen. Für sich persönlich, aber auch für andere und für Gruppen denen man angehört. So habe ich auch für alle Kreise, für die ich Andachten schreibe, darunter die täglichen in "Auftanken", ein Los mit dem obigen Vers gezogen.

Die Aussage der "Andachten - Leserkreis - Jahreslosung" zeugt von großer Weisheit weil sie über unsere menschliche Logik hinausweist indem sie deutlich macht, dass unser Verstand, auf den wir naturgemäß so großen Wert legen und durch den wir uns oftmals über die Natur erhaben fühlen, nicht das Maß aller Dinge ist, sondern sehr trügerisch sein kann.

Auch an anderer Stelle werden wir in der Bibel ständig, direkt oder indirekt auf diesen Sachverhalt hingewiesen und wer aufmerksam und selbstkritisch durchs Leben geht, was die meisten Menschen tun, kommt früher oder später zu der zwingenden Erkenntnis, dass die Tatsache, dass etwas "absolut logisch" ist, noch lange kein Beweis dafür ist, dass es auch richtig ist.

Aus diesem Grund werden auch Neuentwicklungen aller Art in Testreihen in der Praxis erprobt um herauszufinden, ob sich eine Sache wirklich so verhält, wie sie menschlicher Logik und Erkenntnis entspricht, wobei dann oft festgestellt wird, das etwas völlig anders ist, als man sich das vorgestellt hatte.

Bereits die mess- und erfahrbare Wirklichkeit unserer Welt ist also oftmals ganz anders als gedacht, und welch großer Aufwand musste betrieben, welche Anstrengungen unternommen und wie viel Opfer erbracht werden um zu erkennen, wie eine Sache wirklich ist, wobei man hier nie an ein Ende kommt.

Um wie viel mehr gilt das aber für unser persönliches Leben und das Geschehen in der Welt!

Deshalb sind wir gut beraten in allen Dingen auf Gott zu vertrauen und Weisheit und Erkenntnis aus seinem Wort und aus dem Gebet zu schöpfen. Wer sich darauf einlässt erlebt Erstaunliches!

Er macht die Erfahrung, dass Gott tatsächlich Wege ebnet und die Dinge zu einem überraschend guten Abschluss bringt, den man selbst nicht für möglich gehalten hätte. Deshalb brauchen wir uns auch durch unerfreuliche Geschehnisse in der Welt und scheinbar aussichtslose Lagen nicht verunsichern zu lassen.

Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut! Eine wahre Erkenntnis. Dazu wolle uns Gott auch im Neuen Jahr Glaubenskraft und Mut schenken.


Jörgen Bauer




In allen meinen Taten
lass ich den Höchsten raten,
der alles kann und hat;
er muss zu allen Dingen,
solls anders wohl gelingen,
mir selber geben Rat und Tat.

Nichts ist es spät und frühe
um alle meine Mühe,
mein Sorgen ist umsonst;
er mags mit meinen Sachen
nach seinem Willen machen,
ich stells in seine Vatergunst.

Es kann mir nichts geschehen,
als was er hat ersehen
und was mir selig ist.
Ich nehm es, wie ers gibet;
was ihm von mir beliebet,
dasselbe hab auch ich erkiest.

Ich traue seiner Gnaden,
die mich vor allem Schaden,
vor allem Übel schützt;
leb ich nach seinen Sätzen,
so wird mich nichts verletzen,
nichts fehlen, was mir ewig nützt.

Er wolle meiner Sünden
in Gnaden mich entbinden,
durchstreichen meine Schuld;
er wird auf solch Verbrechen
nicht stracks das Urteil sprechen
und haben noch mit mir Geduld.

Ihm hab ich mich ergeben
zu sterben und zu leben,
sobald er mir gebeut;
es sei heut oder morgen,
dafür lass ich ihn sorgen,
er weiß allein die rechte Zeit.

So sei nun, Seele, deine
und traue dem alleine,
der dich geschaffen hat.
Es gehe, wie es gehe,
dein Vater in der Höhe,
der weiß zu allen Sachen Rat.


(Lied ' In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten ', Paul Flemming (1609 – 1640) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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