Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 01.03.2017

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Alles Tun und Lassen während unseres Lebens zeitigt irgendwelche Folgen/ Ergebnisse oder Früchte.

Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Galater 6,7+8

Gott spricht ernst zu dir:
"Treibe keinen Spott mit mir!
Was du säest in dieser Zeit,
erntest du in der Ewigkeit!"
Wer sich selbst lebt, ja der irrt,
dessen Zukunftstraum verdirbt.
Wer des Heilgen Geistes Willen tut,
erntet ewges Leben - Gott ist gut!

Frage: Verstehen wir Gottes ernstes Reden?

Vorschlag: Während wir diese Zeilen lesen, haben wir noch Gnadenzeit, das heisst, dass wir unsern Lebenkompass noch ändern können. Richten wir unser Handeln, Denken und Trachten nach dem Wort Gottes aus. Der allmächtige Gott, der Schöpfer des ganzen Universums zeigt uns in der Bibel seinen Willen. Er will, dass allen Menschen geholfen werde und dass sie alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Lesen Sie die Bibel! Beginnen Sie im Neuen Testament. An besten im Johannes Evangelium. Hier sind die Lehren und Taten von Jesus Christus aufgezeichnet. Jesus zeigt uns - und er ist selbst der Weg zu unserer Errettung. Lassen Sie sich von ihm helfen, dann säen Sie auf den Heiligen Geist Gottes, und Sie werden ewiges Leben von Gott erhalten.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Evangelium nicht verändern



Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete.
5. Mose 4. 2

Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn.
2. Johannes 9

Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt…., so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt.
Offenbarung 22, Verse 18 und 19



Manche kennen sicher den „Flüstertest“. Wenn nicht, so will ich ihn kurz erklären:

Der Erste in einer Reihe flüstert seinem Nebensitzer etwas ins Ohr, was dieser wiederum dem Nächsten neben ihm Sitzenden ins Ohr flüstert und immer so weiter. Der Letzte muss dann sagen, was ihm ins Ohr geflüstert wurde.

Das ist immer ganz lustig, denn je länger die Reihe ist, umso Unmöglicher ist das, was am Ende herauskommt. Jeder hat die Botschaft ein ganz klein bisschen anders weitergegeben, so dass sie am Ende überhaupt keine Ähnlichkeit mehr mit dem hat, was anfänglich gesagt wurde.

Und damit bestätigt sich eine allgemeine Erfahrung, wonach Informationen bei der Weitergabe durch Zusätze, Kürzungen oder eigene Interpretationen verändert werden. Und wenn das noch durch „Klatsch und Tratsch“ verstärkt wird, kommt es dabei zu den tollsten Gerüchten.

Gott, der uns kennt, weiß das natürlich auch, und deshalb hat er in sein Wort entsprechende „Schutzvorschriften“ und Warnungen eingefügt.

Eines der „Roten Fäden“, die sich durch die Bibel ziehen, ist der, dass allergrößter Wert auf die göttliche Lehre der Bibel gelegt wird, die klar, rein, unverfälscht, unverändert, vollständig, ohne Zusätze und Abstriche weitergegeben werden soll.

Eigentlich etwas ganz Selbstverständliches, denn das Wort Gottes weist uns den Weg zum ewigen Leben, und diese Wegbeschreibung führt nur dann zum Ziel, wenn sie genau beachtet wird.

Es führen eben nicht alle Wege nach Rom!

Aus der Seefahrt, Raumfahrt oder dem Bergsteigen, wissen wir, dass nur ein ganz bestimmter Kurs, durch ein Riff, zurück zur Erde oder zum Gipfel führt, wobei eine Wegverfehlung, die nicht rechtzeitig korrigiert werden konnte, dramatische Folgen hat.

Und nicht anders ist das bei der Bibel als Gebrauchsanleitung für unser Leben.

Martin Luther hat diesem Prinzip durch das „sola scriptura“ = allein die Schrift, wieder Geltung verschafft und dieses damit über die „Tradition“, die auch als „Überlieferung“ bezeichnet wird, gestellt, die im Katholizismus, neben der Schrift, Quelle der Offenbarung ist.

Die Schrift bezeugt uns klar und eindeutig, dass allein Jesus Christus, allein die Schrift, allein der Glaube und allein die Gnade, die für uns entscheidenden Rettungsmittel sind. Daneben gibt es keine weiteren Heilsbringer, Nothelfer oder allein selig machende Heilsvermittler.

Und hier dürfen wir Gott für das Wunder seines Wortes danken, das über die Zeiten vollständig und unverfälscht weitergegeben wurde. Daran lasst uns denken, wenn wir die Bibel zur Hand nehmen um daraus Kraft und Zuspruch für unser Leben zu schöpfen.




Herr, öffne mir die Herzenstür,
zieh mein Herz durch dein Wort zu dir,
lass mich dein Wort bewahren rein,
lass mich dein Kind und Erbe sein.

Dein Wort bewegt des Herzens Grund,
dein Wort macht Leib und Seel gesund,
dein Wort ist´s, das mein Herz erfreut,
dein Wort gibt Trost und Seligkeit.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn,
dem Heilgen Geist in einem Thron;
der Heiligen Dreieinigkeit
sei Lob und Preis in Ewigkeit.


(Lied ' Herr, öffne mir die Herzenstür ', Johann Olearius 1671 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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