Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 31.10.2014

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
König Salomo zitiert hier in diesem Psalm Gott selbst. (4. Mose 14, 20)  Gott sagt: So wahr ich lebe, so soll alle Welt der Herrlichkeit des Herrn voll werden.

Gelobt sei Gott der Herr, der Gott Israels, der allein Wunder tut! Gelobt sei sein herrlicher Name ewiglich, und alle Lande sollen seiner Ehre voll werden! Amen! Amen!

Psalm 72,18 + 19

Gelobt sei der Gott Israels, er tut Wunder allein,
ewig gepriesen sei der Name seiner Majestät.
Erfüllt mit seiner Herrlichkeit soll die Welt sein.
So verheißt es das biblische Wort, das niemals vergeht.

Frage: Salomo zitiert Gott selbst in 4. Mose 14,21: "Aber so wahr als ich lebe, so soll alle Welt der Herrlichkeit des Herrn voll werden." Nehmen wir Gott auch auf diese Weise beim Wort und ehren wir seinen Namen?

Vorschlag: Loben wir ihn doch mit Herzen, Mund und Händen, der große Wunder tut, an uns und allen Enden, so singen wir im alten und überall bekannten Kirchenlied. Nicht Lippenbekenntnisse sollen Gott ehren, sondern unser ganzes Sein, unser Handeln soll auf andere einladend wirken.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

250

251

252

253

254

255

256

257

258

259

260

261

262

263

264

265

266

267

268

269

270

271

272

273

274

275

276

277

278

279

280

281

282

283

284

285

286

287

288

289

290

291

292

293

294

295

296

297

298

299

300

301

302

303

304

305

306

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

317

318

319

320

321

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

333

334

335

336

337

338

339

340

341

342

343

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Ebenbild Gottes




Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

1. Mose 1,26-27 (Luther 1912)


In der Osterzeit geht es um die Auferstehung Christi und damit um den Anfang der Neuschöpfung Gottes, in die wir mit hinein genommen werden, wenn wir das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben für uns gelten lassen.

Ist unter dieser neuen Zielvorgabe der Blick in die Vergangenheit und damit auf den „Alten Adam“ und die „Alte Eva“ überhaupt noch angebracht?

Ich sage „Ja“, denn nur wer die Vergangenheit kennt, versteht die Gegenwart und erkennt die Richtung, in welche sich die Dinge entwickeln.

Und da erkennen wir, dass es die Art des „Alten Adam“ und der „Alten Eva“ ist, die wir von Natur aus in uns haben – die auch als „Erb- oder Ursünde“ bezeichnet wird – die das Erlösungswerk Jesu Christi notwendig gemacht hat.

Wieso „notwendig gemacht“ und für wen?, könnte jetzt mancher fragen. Und ich höre hier schon die Antwort, des einen oder anderen, der sagt, „für mich ist da überhaupt nichts notwendig, und für was soll das gut sein?“

Und wenn man es genau überlegt:

Notwendig war es wirklich nicht. Gott hätte eine Menschheit, die sich vom ihm losgesagt und damit für den Tod entschieden hat, auch weiter in den Abgrund laufen und untergehen lassen können, anstatt ihr die Umkehr zum Ewigen Leben zu ermöglichen.

Aber Gott will unseren Untergang nicht. Daran könnte er überhaupt keinen Gefallen haben. Gott ist nun mal der Inbegriff des Guten, der sich nicht selbst verleugnen kann, wie die Schrift sagt, und deshalb geht es IHM immer nur darum, alles wieder gut werden zu lassen.

Allerdings ist der Schaden, der durch die Abkehr von Gott, die Sünde, angerichtet wurde und immer noch angerichtet wird, so schwerwiegend, dass er nicht einfach ignoriert werden kann. Gottes absolute Gerechtigkeit verlangt hier einen Ausgleich, den die Menschheit, auch bei größter Anstrengung, niemals hätte bewirken können.

Deshalb ist Gott selbst, in Gestalt seines Sohnes, für die Folgen der Abkehr von IHM eingetreten, wodurch Teufel, Tod und Hölle keinen Anspruch mehr auf uns haben. Wie so etwas möglich ist und was hier alles mit hineinspielt, bleibt uns ein Rätsel. Wir können nur Umkehren und das im Glauben für uns gelten lassen.

Aber warum macht sich Gott diese Mühe? Warum ist ER so um unser Wohlergehen besorgt?

Die Antwort finden wir bereits am Anfang der Bibel.

Wie wir den ersten Versen der Bibel entnehmen, ist der Mensch etwas ganz Besonderes. Nicht irgendein Geschöpf. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem, was Gott sonst noch in einer unüberschaubaren großen Vielfalt und in einem unendlichen Reichtum geschaffen hat.

Der Mensch ist die Exklusivschöpfung Gottes. Etwas überspitzt auf modern formuliert, könnte man sagen, „im Menschen hat sich Gott selbst verwirklicht“.

Natürlich hinkt dieser Vergleich. Aber damit lässt sich vielleicht etwas von dem besonderen Verhältnis andeuten, dass Gott zu „seinen Menschen“ hat.

Der Mensch ist Gottes Ebenbild, was fast so etwas wie eine „Verwandtschaft“ andeutet, wenngleich auch dieser Vergleich hinkt, da zwischen Schöpfer und Geschöpf immer ein unüberbrückbarer Gegensatz besteht, der nur von Seiten des Schöpfers überwunden werden kann.

Vielleicht kann man es so ausdrücken: Der Mensch ist „Gottes Liebling“, auf den er freundlich blickt und mit dem er Gemeinschaft haben möchte.

Als seinen Stellvertreter und Bevollmächtigten hat ER ihn über Seine ganze Schöpfung gestellt. Wie schwer muss da der Sündenfall in Gottes Augen gewogen haben? Aber Gott liebt den Menschen so sehr, dass er ihn trotz allem Versagens nicht aufgibt, sondern (immer noch) wartet, dass er die Chance zur Umkehr nutzt.

Sein Plan ist, mit seiner Schöpfung und Seinen Menschen so ans Ziel zu kommen, wie er es von Anfang an vorhatte. Und keine Macht der Finsternis wird IHN daran hindern.

Wenn der Mensch in Gottes Augen so geachtet ist, sollte uns das zu denken geben. Wenn wir zu unseren Mitmenschen ungerecht und lieblos sind, dann ist das genau so, als wenn wir uns gegen Gott stellen. Sünde gegen unsere Mitmenschen ist deshalb auch Sünde gegen Gott.

Auch für jeden von uns gilt, dass er in Gottes Augen wertvoll ist. Deshalb dürfen wir uns auch selbst nicht gering schätzen und als „wertlos“ ansehen. Auch das ist Sünde gegen Gott, als unseren Schöpfer, dessen Werk wir damit verachten.

Und da alle eingeladen sind, wollen wir uns ständig darin üben, unsere Mitmenschen – auch diejenigen, die uns zuwider sind – genau so zu sehen, wie Gott sie sieht.

Denn wie es in der Welt zugeht, liegt an uns Menschen. Der Adamssinn sucht die Schuld bei anderen. So wie Adam nach dem Sündenfall die Schuld auf Eva und indirekt auf Gott schieben wollte, sagt man heute, „wie konnte Gott das zulassen?“

Gott wird aber einmal uns fragen, warum wir dieses und jenes zugelassen haben und wo wir waren, als wir gebraucht wurden! Ebenbild Gottes zu sein, verpflichtet auch!

Und da wir uns allzu oft nicht so verhalten, wie es unserem Stand entspricht, dürfen wir Gott dankbar sein, dass er bereit ist, uns die Gerechtigkeit seines Sohnes zuzurechnen, wenn wir immer wieder umkehren und das im Glauben annehmen.




Durch Adams Fall ist ganz verderbt
Menschlich Natur und Wesen,
Dasselb Gift ist auf uns errebt,
Dass wir nicht mocht´n genesen
Ohn´ Gottes Trost, der uns erlöst
Hat von dem großen Schaden,
Darein die Schlang Eva bezwang,
Gotts Zorn auf sich zu laden.

Wie uns nun hat ein fremde Schuld
In Adam all verhöhnet,
Also hat uns ein fremde Huld
In Christo all versöhnet;
Und wie mir all durch Adams Fall
Sind ewigs Tods gestorben,
Also hat Gott durch Christi Tod
Verneut, was war verdorben.

So er uns denn sein Sohn geschenkt,
Da wir sein Feind noch waren,
Der für uns ist ans Kreuz gehenkt,
Getöt, gen Himmel g´fahren,
Dadurch wir sein von Tod und Pein
Erlöst, so wir vertrauen
In diesen Hort, des Vaters Wort,
Wem wollt vor Sterben grauen?

Er ist der Weg, das Licht, die Pfort,
Die Wahrheit und das Leben,
Des Vaters Rat und ewigs Wort,
Den er uns hat gegeben
Zu einem Schutz, dass wir mit Trutz
An ihn fest sollen glauben,
Darum uns bald kein Macht noch G´walt
Aus seiner Hand wird rauben.

Ich bitt o Herr, aus Herzensgrund,
Du wollst nicht von mir nehmen
Dein heilges Wort aus meinem Mund,
So wird mich nicht beschämen
Mein Sünd und Schuld, denn in dein Huld,
Setz ich all mein Vertrauen;
Wer sich nur fest darauf verläßt,
Der wird den Tod nicht schauen.


(Lied ' ', Lazarus Spengler, 1524 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden

Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Die Bewahrung der Kinder Gottes! (Themenbereich: Gottes Gnade)
Ostern (Themenbereich: Erlösung)
Gottes Gnade (Themenbereich: Gottes Gnade)
Trinität - Gibt es drei Götter? (Themenbereich: Menschen)
Hohe Berufung (Themenbereich: Gottes Gnade)
Bekehrung: Was ist zu tun? (Themenbereich: Umkehr)
Wie wird man Christ? (Themenbereich: Erlösung)
Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe (Themenbereich: Ebenbild Gottes)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Bekehren
Themenbereich Sünden
Themenbereich Menschen
Themenbereich Gnade Gottes
Themenbereich Erlösung von Sünde



Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christliche Impulse und Nachrichten
Christliche Impulse
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

christliche Impulse


... und Denkanstöße zu aktuellen Themen in Politik und Gesellschaft werden hier anhand der Bibel

beleuchtet und dazu Stellung bezogen

aktuelles Thema:
Gleichgerichtete Medien und Zeitungssterben

Die Folgen der indirekt vorgeschriebenen Meinung sind unverkennbar: Zeitungen langweilen, Auflagen sinken, Verlage schließen. Wer unabhängig bleibt und sauber recherchiert, hat weiterhin Erfolg. unah

Die wöchentlich erscheinenden Impulse können auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

www.christliche-impulse.de

Christenverfolgung heute

Befreie, die zum Tode geschleppt werden, und rette, die zur Hinrichtung wanken!

Sprüche 24,11

Situation der Christen im Irak verschlechtert sich dramatisch!

Wie Sie helfen können:
1) Gebetsunterstützung
2) Unterstützungs-möglichkeit von 3000 Familien denen alles genommen wurde (Kennwort: Irak 2014)

Andacht zur Woche

Andacht

Thema:
Blindheit als Gericht
Bibelstelle:
Römer 1, 26

Die Wochenandacht kann auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

Umfrage

Umfrage

Jeder Mensch hat den Wunsch glücklich zu sein. Doch wie finde ich (wahres) Glück?

Was kann ich tun um glücklich zu sein?

Zur Umfrage