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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.04.2017

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Indem man Gott rühmt für seine wunderbaren Taten, müssen auch feindliche Mächte weichen.

Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Psalm 139,13+14

Ohne dich, Jesus, wäre ich verloren.
Du schufst mich, ehe ich auf der Welt geboren
du schenktest mir dazu das Leben
und hast mir alle meine Schuld vergeben.

Frage: Haben wir Gott schon einmal gedankt, dass er sich solche Mühe gegeben hat um uns wunderbar zu erschaffen und zu gestalten?

Vorschlag: So viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Aussehen. Sie finden sich zu klein, andere zu gross, vielen gefällt ihre Nase nicht, andere hätten lieber feingliedrigere Hände. Ueberlegen wir uns doch einmal, welch ein Kunstwerk der menschlliche Körper doch ist. Unsere fünf Sinne, das Gehirn, das Herz, alle Organe Nerven, Sehnen, Bänder, die Gelenke, das Skelett. Kein menschlicher Künstler könnte so etwas erschaffen.In den Augen Gottes sind wir wunderbar, was unsere Gestalt betrifft. Ehren wir doch unsern herrlichen Schöpfer mit einer ehrlichen Hinwendung zu Gott und einem gehorsamen Herzen!

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Rechte und falsche Erkenntnis



O Timotheus! Bewahre was dir anvertraut ist und meide das ungeistliche lose Geschwätz und das Gezänk der fälschlich so genannten Erkenntnis, zu der sich einige bekannt haben und sind vom Glauben abgeirrt. Die Gnade sei mit euch!

1. Timotheus 6, 20 . 21


Bei der so genannten Erkenntnis, handelte es sich um die Gnosis. Manchem Christen in der jungen Christenheit war die Botschaft des Evangeliums, bei der es um Sündenerkenntnis, Umkehr und Annahme des durch Jesus Christus für uns erworbenen Heils geht (für unsere Sünden gestorben und zu unserer Rechtfertigung auferstanden) zu einfach und zu simpel.

Sie wollten das Evangelium durch tiefschürfende philosophische "Erkenntnisse" aufwerten und "veredeln", damit es auch "gehobenen intellektuellen Ansprüchen" gerecht wird. Wie Paulus schreibt, sind dadurch einige vom Glauben abgeirrt.

Und wie sieht das heute aus? Im Grunde nicht viel besser!

Zwar sind die Inhalte der “Erkenntnis” heute nicht mehr dieselben wir vor 2000 Jahren, aber es macht keinen Unterschied ob ich ein Gnostiker alten Stils bin, oder ob ich die zeitlos gültige und unveränderliche Botschaft, "Kehrt um und glaubt an das Evangelium", umdeute, verkürze, verfälsche und verwässere um es "wissenschaftlich" verbrämt, mit neuen Sinninhalten zu füllen, um es damit dem jeweiligen Zeitgeist anzupassen.

Aber nicht nur von dieser Seite droht Ungemacht. Neben den "Sondergemeinschaften" mit ihren Sonderlehren, kommt auch aus dem Lager der Bibeltreuen so manches.

Was habe ich da nicht schon alles an seitenweisen, tiefschürfenden Ausarbeitungen zu lesen bekommen, wo mir manchmal sogar, für den Fall "mangelnder Einsicht", die ewige Verdammnis in Aussicht gestellt wurde.

Da ging es um den weiteren Verbleib in der "Hurenkirche", der "Hure Babylon", aus der ich noch nicht ausgetreten bin. Um die "widergöttliche und unbiblische Trinitätslehre", mit der ich keine Probleme habe. Um die "richtige Taufe", ich wurde als Säugling getauft. Um das "heidnische Weihnachtsfest, mit seinen heidnischen Bräuchen", mit denen ich keine Probleme habe.

Auch hier könnte man endlos streiten, denn für jede Sichtweise lassen unendlich viele Gründe (und Bibelsprüche) finden.

Ich sehe das so, dass wir uns auf die schlichte und einfache Botschaft des Evangeliums konzentrieren sollten, die so einfach ist, dass sie von jedem verstanden werden kann und die lautet, wie es schon eingangs anklang:

So wie wir von Natur aus sind, können wir nicht zu Gott kommen. Wir müssen von unseren verkehrten Wegen zurück zu Gott umkehren. Tun wir das und bekennen wir unsere Verkehrtheit (Sünde), dann vergibt uns Gott um Christi willen und schenkt uns einen Neuanfang.

Und daran müssen wir im Glauben festhalten. Das ist insoweit ein ständiger Vorgang, weil wir immer in Gefahr sind einen Schritt in die falsche Richtung zu tun.

So wie wir als Menschen alle höchst unterschiedlich sind, ist es auch mit dem Glauben, dessen unumstößlichen Wahrheiten von jedem individuell wahrgenommen werden, weil jeder die Dinge durch die Brille seiner persönlichen Eigenheiten wahrnimmt, weshalb es keine geistliche Uniformierung geben kann.

Deshalb können und sollen wir uns als Christen untereinander so annehmen, wie uns auch Christus angenommen hat, als wir, durch die Wirkung des Heiligen Geistes, zum Glauben an IHN gekommen sind.

Von daher ist es müßig zu streiten und sich gar gegenseitig "die Bibel um die Ohren zu schlagen". Weil keiner alles weiß und unser Wissen und Erkennen Stückwert bleibt, gibt es Gemeinde, in der man aufeinander hört, sich gemeinsam am Wort Gottes orientiert, sich gemeinsam im Glauben stärkt, gemeinsam betet und sich gegenseitig, in aller Demut, ohne Besserwisserei, zurechtbringt.

In diesem Sinne sei die Gnade Gottes mit uns allen!




Brunn alles Heils, dich ehren wir
und öffnen unsern Mund vor dir;
aus deiner Gottheit Heiligtum
dein hoher Segen auf uns komm.

Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib,
er segne uns nach Seel und Leib,
und uns behüte seine Macht
vor allem Übel Tag und Nacht.

Der Herr, der Heiland, unser Licht,
uns leuchten lass sein Angesicht,
dass wir ihn schaun und glauben frei,
dass er uns ewig gnädig sei.

Der Herr, der Tröster, ob uns schweb,
sein Antlitz über uns erheb,
dass uns sein Bild werd eingedrückt,
und geb uns Frieden unverrückt.

Gott Vater, Sohn und Heilger Geist,
o Segensbrunn, der ewig fließt:
durchfließ Herz, Sinn und Wandel wohl,
mach uns deins Lobs und Segens voll!


(Lied ' Brunn alles Heils, dich ehren wir ', Gerhard Teerstegen 1745 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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