Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.06.2017

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Hitze, Alleinsein, und andere Versuchungen sollen uns nicht vom Herrn weglocken.

Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

1. Petrus 4,12+13

Wir brauchen Trost, uns fehlt der Mut,
verschmachten in der heißen Glut.
Doch wahre Hilfe kann nur sein,
in der Gnade Gottes ganz allein.

Frage: Fürchten Sie sich vor Nöte und Prüfungen, die das Leben in der Nachfolge Jesu hie und da bringen könnte?

Tipp: Jeder, der Jesus nachfolgt, wird manchmal auch Schwierigkeiten, vielleicht auch Traurigkeit oder Unverständnis anderer Leute erleben. Lasst uns nicht beirren, Gottes Wort lehrt uns, Jesus treu zu bleiben. Wenn er in den Wolken wiederkommt um seine Gemeinde zu holen, wird er den Überwindern eine Siegeskrone geben.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Gott bewahrt!



Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohlmachen.

Psalm 37, Vers 5


Nicht anderes, als das, was bereits im Alten Testament geschrieben steht, sagt Jesus auch den Menschen seiner Zeit, und damit auch uns, wenn er dazu rät, sich ganz auf die Fürsorge Gottes zu verlassen (Matthäus 6, 25 ff.).

Aber gerade das fällt uns unendlich schwer. So ganz wollen wir Gott auch wieder nicht vertrauen, sondern die Dinge "vorsichtshalber" selbst in die Hand nehmen, besonders wenn es um Dinge von existenzieller Bedeutung geht.

Und das ist Unglaube, der Gott nicht gefallen kann, weshalb wir auch hier nur aus der Vergebung leben können.

Und so gibt es auch unter den Christen viele Bedenkensträger. Der Freund Martin Luthers, Philipp Melanchthon, war ein solcher, der ständig von Sorgen und Bedenken geplagt wurde und für alles vorsorgen wollte.

“Warum gehst du nicht hinaus auf die Gasse und sündigst ein wenig? Gott verdient es dir wieder etwas vergeben zu dürfen!”, soll Martin Luther einmal zu Philipp Melanchthon gesagt haben.

Befürchtungen und Bedenken sind hierzulande - in Form der oft belächelten "German-Angst" - ohnehin weitverbreitet, weshalb viel Zeit dazu verwendet wird, sich mit allen möglichen Gefahren und deren Abwehr zu befassen.

Erwiesenermaßen ist es so, dass 99% aller Befürchtungen überhaupt nicht eintreffen. Es kommt immer anders als man denkt oder befürchtet.

Aber kann man denn so einfach nur auf Gott vertrauen?

Diese Frage möchte ich mit einem eindeutigen "Ja" beantworten. Auf Gott vertrauen heißt nicht, nichts zu tun, auf Wunder zu warten und blind in den Tag hineinzuleben, sondern seine täglichen Pflichten und Aufgaben zu erfüllen. Dazu kann dann auch gehören, Pläne zu machen, Vorbereitungen zu treffen oder eine Versicherung abzuschließen.

Inwieweit das was nützt, wird erst die Zukunft zeigen, denn wir haben, auch bei aller sorgfältigen Vorausplanung, nie etwas sicher in der Hand.

Auch Jesus sagt nichts anderes, als dass jeder Tag seine Mühe hat, und das reicht aus. Die Zukunft und was vielleicht kommen könnte, können wir getrost Gott im Gebet hinlegen und fest darauf vertrauen, dass Gott alle Dinge zum Besten wendet.

Kürzlich wurden im Wetterbericht - der sich fast wie die Warnung vor einem feindlichen Bombenangriff anhörte - für den nächsten Tag und unseren Landstrich, schreckliche Unwetter mit Unmengen von Regen, Hagelschlag und Tornados angekündigt.

Da wurde es mir doch etwas mulmig zumute.

Ich habe das dann einfach Gott im Gebet übergeben und ihn gebeten, sich der Sache anzunehmen, womit die Sache für mich erledigt war.

Und der darauffolgende Tag? Er verlief friedlich, ohne besondere Ereignisse, bis auf das, dass ich an einem für diesen Tag geplanten Ausflug teilnahm, der just durch den “bedrohten Landstrich” führte.

Es ist schon so, wie der Psalmist schreibt.


Jörgen Bauer




Alles ist an Gottes Segen
und an seiner Gnad gelegen
über alles Geld und Gut.
Wer auf Gott sein Hoffnung setzet,
der behält ganz unverletzet
einen freien Heldenmut.

Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.

Sollt ich mich bemühn um Sachen,
die nur Sorg und Unruh machen
und ganz unbeständig sind?
Nein, ich will nach Gütern ringen,
die mir wahre Ruhe bringen,
die man in der Welt nicht find´t.

Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche, wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt.
Meine Seele, Leib und Leben
hab ich seiner Gnad ergeben
und ihm alles heimgestellt.

Er weiß schon nach seinem Willen
mein Verlangen zu erfüllen,
es hat alles seine Zeit.
Ich hab ihm nichts vorzuschreiben;
wie Gott will, so muss es bleiben,
wann Gott will, bin ich bereit.

Soll ich hier noch länger leben,
will ich ihm nicht widerstreben,
ich verlasse mich auf ihn.
Ist doch nichts, das lang bestehet,
alles Irdische vergehet
und fährt wie ein Strom dahin.


(Lied ' Alles ist an Gottes Segen ', Nürnberg 1676 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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