Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.06.2016

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder wart wärest! Weil du aber lau bist, und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Offenbarung 3,15+16

Die Freude am Herrn,
bleibt da immer fern,
wo man der Lust der Welt,
die eigenen Hände hinhält.

Frage: Was ist geistliche Lauheit, und welche Folgen hat sie?

Vorschlag: Lauheit ist, wenn mein Herz zur Häfte Jesus angehören will, und wenn ich mit der andern Hälfte der Sünde diene, wenn ich ein abgöttisches oder "angepasstes Leben" führe. Gott bedauert das zutiefst, es beleidigt ihn und er wird diesen Zustand nicht billigen. Jesus sagte: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. Lukas 14, 32. Ihr könnt nicht zwei Herren dienen. Matthäus 6, 24. Wer nicht von ganzem Herzen Gott dient, der wird von ihm gerichtet werden. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Markus 16, 16.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

250

251

252

253

254

255

256

257

258

259

260

261

262

263

264

265

266

267

268

269

270

271

272

273

274

275

276

277

278

279

280

281

282

283

284

285

286

287

288

289

290

291

292

293

294

295

296

297

298

299

300

301

302

303

304

305

306

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

317

318

319

320

321

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

333

334

335

336

337

338

339

340

341

342

343

344

345

346

347

348

349

350

351

352

353

354

355

356

357

358

359

360

361

362

363

364

365

366

367

368

369

370

371

372

373

374

375

376

377

378

379

380

381

382

383

384

385

386

387

388

389

390

391

392

393

394

395

396

397

398

399

400

401

402

403

404

405

406

407

408

409

410

411

412

413

414

415

416

417

418

419

420

421

422

423

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Aufsehen zu Jesus




Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist. und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes.

Hebräer 12, 1-2 (Luther 1912)


Dieser Tage las ich in meinem Andachtsbuch von einem Autofahrer, der an einem Crash-Kurs teilnahm, in welchem im beigebracht wurde, wie man in Gefahrenlagen richtig reagiert.

Dabei wurde ihm eingeschärft, in keinem Fall auf die drohende Gefahr zu sehen, sondern den Blick daran vorbei auf den möglichen Ausweg zu richten, denn wer sich auf den Baum konzentriert, der ihm in die Quere zu kommen droht, wird zielsicher auf diesen prallen.

An diesem Punkte knüpfte der Schreiber der Andacht an, in dem er darauf verwies den Blick nicht auf die eigenen Schwächen und eigenes Versagen gerichtet zu halten, sondern den Blick, von sich weg, auf Jesus Christus richten. Die heutigen Verse beziehen sich auf den Glaubensweg der Christen, der das ganze Leben einschließt, weshalb hier nicht in Glaubens- und "sonstige" Wege getrennt werden kann.

Der heutige Vers 1 fordert dazu auf, alles abzulegen, was uns beschwert. Es wird hier von der Sünde gesprochen, die uns ständig umstrickt. Das weitgehendst außer Gebrauch gekommene Wort "Sünde", das deshalb nichts an Aktualität verloren hat, meint alles, was uns von Gott trennt und damit (selbst)zerstörerisch wirkt.

Dieser Aufforderung zu folgen ist allerdings nicht immer einfach. Vieles belastet so sehr, dass es unmöglich scheint, den Blick davon abzuwenden. Aber genau das sollen wir tun. Der heutige Vers spricht hier von dem Kampf, der uns bestimmt ist, wobei es Kampf und nicht Krampf heißt, zu dem es werden kann, wenn wir dabei nicht auf Christus schauen.

Ich selbst kann bezeugen, dass dies so ist. Es gab manche sehr bösen Dinge, die mich schwer belastet haben. Manchmal können hier sicher therapeutischer und seelsorglicher Beistand ein Stückweit helfen - zum eigentlichen, alles entscheidenden Durchbruch kam es aber erst dann, wenn ich alles fallen ließ und mich in die Arme Jesu warf und sagte, mache es mit mir so, wie du willst.

Da kommt man nach und nach aus dem Dunkel heraus und alles wird gut. Das ist dasselbe, was auch die Bekehrung bewirkt hat: Der alte Mensch wurde abgelegt und der neue angezogen. Nachdem das aber immer nur unvollständig geschieht, bedürfen wir ständiger Bekehrung, woran gerade auch der Buß- und Bettag erinnern soll. Es ist in der Tat ein Kampf, der auch Geduld erfordert.

Wir stehen in diesem Kampf aber nicht allein. Wir haben nicht nur Christus auf unserer Seite, sondern das Zeugnis vieler biblischer Gestalten und auch von Gläubigen, die unvorstellbar Schweres durchgemacht haben, aber dennoch, in der Erwartung des verheissenen Lohnes, treu geblieben sind. Diese Zeugnisse dienen uns zur Stärkung.

Der Kampf, der uns bestimmt ist, darf deshalb nicht isoliert, nur auf unser Innenleben bezogen, gesehen werden, sondern betrifft auch die äußeren Lebensumstände und damit die Bedrohungen, Belastungen, Leiden und Versuchungen, die hier erwachsen. Beides, das Innen- und das Außenleben wirken zusammen und bedingen einander.

Deshalb: Aufsehen zu Jesus, der das Werk des Glaubens, das er in uns angefangen hat auch vollenden und ans Ziel bringen wird. Das ist unsere Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt.


Die Sach' ist dein, Herr Jesu Christ,
die Sach', an der wir steh'n;
und weil es deine Sache ist,
kann sie nicht unter geh'n.
Allein das Weizenkorn, bevor
es fruchtbar sprosst zum Licht empor
muss sterben in der Erde Schoß,
durch Sterben los, durch Sterben los,
durch Sterben los,
vom eig'nen Wesen los.

Du gingst, o Heiland, unser Haupt,
durch Leiden himmelan,
und führest jeden, der da glaubt,
mit dir die gleiche Bahn.
Wohlan, so nimm uns allzugleich
zum Teil am Leben und am Reich;
führ' uns durch deines Todes Tor
samt deiner Sach' zum Licht empor,
zum Licht empor,
durch Nacht zum Licht empor.

Du starbest selbst als Weizenkorn
und sankest in das Grab.
Belebe denn, o Lebensborn,
die Welt die Gott dir gab.
Send Boten aus in jedes Land,
dass bald dein Name werd bekannt,
dein Name voller Seligkeit.
Auch wir stehn dir zum Dienst bereit,
zum Dienst bereit,
zum Dienst in Kampf und Streit.


(Lied 'Die Sach' ist dein, Herr Jesu Christ',
Autor: 1+2: Samuel Preiswerk (1799-1871), 3: Felizian, Graf von Zaremba (1794-1874))




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden

Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Nicht aufhalten lassen (Themenbereich: Zielausrichtung)
Auf Jesus schauen (Themenbereich: Auf Jesus schauen)
Zitate/Sprüche zum zielorientierten Leben (Themenbereich: Zielausrichtung)
Spruchkarte: Gottes Verheißung (Themenbereich: auf Jesus schauen)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Nachfolge
Themenbereich Zielausrichtung



Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christliche Impulse und Nachrichten
Christliche Impulse
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Andacht zur Woche

Andacht

Thema:
Wo die Hilfe aufhören muss
Bibelstelle:
2. Korinther 5, 20

Die Wochenandacht kann auch kostenlos per Email-Abonnement bezogen werden

Zeitgeschehen

Die letzte Diktatur?

Haben Sie gewusst, dass die europäische Union die Einführung einer europäischen Verfassung vorbereitet, was de facto einem Außerkraftsetzen der Verfassungen aller Mitgliedsstaaten gleichkommt? Dass die führenden Politiker dieser Welt zielstrebig auf eine globale Regierung hinarbeiten? Dass weltweit die Erwartung wächst, dass in der Evolution der Menschheit ein großer Sprung bevorsteht? Wird die Menschheit bald über sich selbst hinauswachsen und damit ein neues Zeitalter von Wohlstand, Friede und Spiritualität beginnen?

Auch kostenlos als DVD erhältlich!

Zeitgeschehen

Droht uns ein Klima-Kollaps?

Namhafte Professoren und Doktoren der Wissenschaft bezeugen: Schon immer gab es Temperatur-schwankungen, der aktuell diskutierte Anstieg ist nichts Außergewöhnliches und der Einfluss des durch die Industrie erhöhten CO2-Anteils am Klima ist vernachlässigbar. Warum wollen uns aber Politiker in aller Welt einreden, der CO2-Ausstoss müsse unbedingt massiv reduziert werden? Der Vortrag bringt Fakten zum Thema.

Auch kostenlos als DVD erhältlich!