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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.08.2017

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Nach dem ewigen Leben streben und unseren Weg treu gehen

Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist.

Off. 2,7b

Lasst uns ganz fleißig streben
nach dem ewigem Leben
um bei Jesus einst zu sein
mit Herzen, klar und rein!

Frage: Bin ich wirklich an einem ewigen Leben in Gottes Gegenwart interessiert?

Tipp: Den Baum des Lebens hatten wir ja schon mal gehabt. Nach 1. Mose 2,9 stand er bereits mitten im Paradiesgarten – genauso wie auch der Prüfungsbaum. Aber wie immer hat Gottes Wort recht: Das Trachten des Menschenherzens ist von Natur aus böse (1. Mose 6,5 + 8,21) und zudem „blödsinnig!“, denn die Verlockung der Sünde war größer als das ewige Leben zu ergreifen. Daran hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert. Entsprechend gilt es ein Überwinderleben zu führen d.h. „den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und das ewige Leben zu ergreifen“ (1. Tim. 6,12a). Der Lohn ist zunächst mal das ewige Leben (weiteres folgt in den weiteren Sendschreiben).

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Die Ernte ist groß



Die Ernte, ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

Matthäus 9, 37. 38


Im christlichen Medienmagazin Pro wurde über den gegenwärtigen Netz-Trend "Ex-Muslime rechnen mit dem Islam ab" berichtet, wonach derzeit über hunderttausend ehemalige Muslime in Netzwerken den Hashtag ExMuslimBecause (zu Deutsch etwa: Kein Moslem mehr, weil...) benutzen und über Twitter und Facebook berichten, warum sie sich vom islamischen Glauben abgewendet haben.

Die Resonanz ist groß.

Maryam Namazie ist die Gründerin der Vereinigung ehemaliger Muslime in Großbritannien. Sie hat die Aktion ExMuslimBecause ins Leben gerufen. Sie wolle erreichen, dass Menschen den Islam kritisieren oder auch verlassen dürfen, ohne Angst vor eventuellen Folgen haben zu müssen, sagte sie der BBC.

Der Hashtag ExMuslimBecause kletterte am 19. November 2015 über Nacht auf Platz eins der Twitter-Trend-Charts in Großbritannien. „Ex-Muslim, weil ich heute vor zwölf Jahren verstoßen wurde, da ich nicht ‚rein‘ genug war“, schreibt etwa die Twitter-Userin Maha über ihre Eltern.

Ein anderer User postete unter der Überschrift „Wie der Islam das Leben muslimischer Frauen zerstört“ eine Bildcollage. Darauf zu sehen sind Frauen in Burkas, ein Mädchen, dem ein Bombengürtel umgebunden wird und Bibi Aisha, die Frau, der die Taliban Nase und Ohren abgeschnitten haben.

Der pakistanische Buchautor und Filmemacher Nabeel Qureshi schloss sich der Aktion an: „Es gibt keinen guten Grund an Mohammed zu glauben, es gibt einen sehr guten Grund an Jesus zu glauben.“ Darüber hat er das Buch „Seeking Allah, Finding Jesus“ (zu Deutsch: Allah gesucht, Jesus gefunden) geschrieben.

Der Hashtag ExMuslimBecause scheint in Deutschland allerdings noch nicht angekommen zu sein. Das dürfte aber eher eine Frage der Zeit sein, weil einfach zu viele Muslime vom Islam die Nase voll haben.

Auch wenn schon sehr viele Muslime zum Christentum übergetreten sind und auch weiterhin dem Islam den Rücken kehren, ist das zwar erfreulich, heißt aber nicht, dass alle die vom Islam genug haben automatisch Christen werden. Sie können sich ebenso auch in unsere dekadente Lust- und Spaßgesellschaft verirren.

Deshalb sind wir als Christen jetzt besonders gefragt und auch gerufen, denn Gott schenkt derzeit offene Türen, und es könnte sein, dass die Rechnung, Europa zu islamisieren nicht aufgeht.

Leider wissen aber viele Menschen, die sich Christen nennen, überhaupt nicht um was es im Christentum geht.

Und wie eine Umfrage in einer deutschen Großstadt ergeben hat, weiß nicht mehr jeder was Weihnachten bedeutet. Die Frage, „was verstehen Sie unter Weihnachten?“ wurde so beantwortet: „Geschenke, Familientreffen, Urlaub, Weihnachtsgans, feierliche Stimmung ...“ Nur ca. 30 Prozent wissen noch, was der Grund für Weihnachten ist. Im Grunde ist das eine Schande!

Auf fragende Muslime, die auf der Suche nach etwas Besserem, als dem Islam sind, macht das keinen guten Eindruck.

In 1. Petrus 3, Verse 15 und 16 steht geschrieben:

Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus sehen.

Und genau das gilt auch für uns. Und da geht es um mehr als nur "Liebe", und ein "Gutsein" im Allgemeinsinn mit einem Jesus als "Vorbild".

Wir wollen Gott bitten, dass er jedem von uns zeigt, wo jetzt sein Platz ist.

Die immer gleiche Losung zum 4. Advent lautet:

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Philipper 4, 4.5

Auch wenn es noch turbulent zugehen wird, besteht trotzdem Grund zur Freude, auch wenn wir nicht wissen, wie nahe der Herr bereits ist. Wir freuen uns, wenn wir erfahren, dass Gott auch unter den Muslimen sichtbare Zeichen seines Wirkens setzt, mit denen man nicht gerechnet hätte.


Jörgen Bauer




Wir sagen euch an, den lieben Advent.
Sehet, die erste Kerze brennt!
Wir sagen euch an, eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn die Wege bereit!
Freut euch, ihr Christen!
Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

Wir sagen euch an, den lieben Advent.
Sehet, die zweite Kerze brennt!
So nehmet euch eins, um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan!
Freut euch, ihr Christen!
Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

Wir sagen euch an, den lieben Advent.
Sehet, die dritte Kerze brennt!
Nun tragt eurer Güte hellen Schein
weit in die dunkle Welt hinein.
Freut euch, ihr Christen!
Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

Wir sagen euch an, den lieben Advent.
Sehet, die vierte Kerze brennt!
Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
Auf, auf, ihr Herzen, und werdet licht.
Freut euch, ihr Christen!
Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.


(Lied ' ', Maria Ferschl 1954 Kirchengesangbuch ökumenisch )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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