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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.05.2013

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Schon vor viertausend Jahren und mehr haben diese Menschen an Gottes Versprechen geglaubt und sich zum Herrn bekannt. Für uns ist deren Lebenslauf ein Vorbild.

Diese alle (Noah, Abraham und Sara) sind gestorben im Glauben und haben das Verheißene nicht erlangt, sondern es nur von ferne gesehen und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Gäste und Fremdlinge auf Erden sind.

Hebräer 11,13

Wir erkennen durch den Glauben,
dass Gott die Welt geschaffen.
Niemand kann uns je das rauben -
wir stammen nicht vom Affen!

Frage: Diese Menschen, Noah, Abraham und Sara, haben schon vor viertausend Jahren und mehr unerschütterlich an Gott geglaubt und sind nicht zuschanden geworden. Glauben wir auch an den lebendigen Gott oder lassen wir uns mit zweifelhaften Theorien und Lehren abspeisen?

Vorschlag!: Im Buch des Propheten Joel 3,5 lesen wir: "Und es soll geschehen: Wer des Herrn Namen anrufen wird, der soll errettet werden." Wir haben einen lebendigen, handelnden Gott, der uns alle erschaffen hat, der uns liebt und mit uns Gemeinschaft haben möchte. Durch Jesu Erlösung am Kreuz auf Golgatha darf jeder Mensch mit gläubigem Herzen zu Gott kommen. Er nimmt uns aus Gnade als seine Kinder an. Jetzt merken wir: Wir haben nicht einen tierischen Stammbaum, sondern: Unser Vater ist Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Christus macht aus Menschen Persönlichkeiten!



ER muss wachsen, ich aber muss abnehmen.

Johannes 3, 30


Die „Selbstverwirklichung“, die „Pflege und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit“, kurzum das ICH, ist ein Thema, das naturgemäß bei vielen Menschen „ankommt“. In der letzten Zeit scheint das Interesse daran wieder gewachsen zu sein, denn in verschiedenen Zeitschriften waren entsprechende Beiträge zu lesen.

Wenn man sieht, welchen oftmals negativen Einflüssen und Belastungen die Menschen ausgesetzt sind, die zu Unzufriedenheit, Unsicherheit und Selbstzweifeln führen, ist es nur zu verständlich, wenn nach einem festen Grund, nach einem gefestigten Selbstbewusstsein und nach emotionaler Sicherheit gesucht wird.

Die Angebote, die hier gemacht werden, stehen unter der Überschrift: „Die Kraft steckt in dir selbst, du musst sie nur entdecken und nutzbar machen!“

Und um diese Kraft zu entdecken, werden dann die unterschiedlichsten Methoden und Kurse angeboten. Dabei sind die Berichte derer zu lesen, denen durch solche Angebote zur Selbsterkenntnis und damit zu einer neuen Lebensqualität verholfen werden konnte.

Ist das nun etwas revolutionär Neues, bisher noch nicht Dagewesenes oder ist es eher ein Armutszeugnis, wenn Menschen auf diese Weise auf die Sprünge geholfen werden muss?

Es ist gar keine Frage, dass wir zu Persönlichkeiten werden sollen und dazu ein gesundes Selbstwertgefühl benötigen. Aber sollte es nicht so sein, dass uns das Leben selbst formt und wir dazu in allererster Linie Menschen brauchen, mit denen wir uns austauschen können, die uns korrigieren, stärken und auch bestätigen?

Und wenn es an diesem, eigentlich nur zu natürlichen Umfeld fehlen sollte, helfen dann einmalige Kurse weiter? Sicher sind diese nicht ganz nutzlos. Aber muss das hier Gelernte nicht ständig wiederholt und vertieft werden, was in neue Abhängigkeiten führt?

Und was bewirken solche Kurse? Lassen sie uns zu verständnisvollen und angenehmen Menschen werden oder fördern sie eher unseren Egoismus, durch den wir uns dann von unseren Mitmenschen abgrenzen? Sind diese dann ihrerseits gezwungen, sich durch entsprechenden Kurse aufrüsten zu lassen, um mithalten zu können?

Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, lehrt uns das Wort Gottes hier einen völlig anderen Weg, bei dem es gerade nicht darum geht, zu endecken und zu pflegen, „was in mir steckt“, sondern, ganz im Gegenteil, diesbezüglich „abzunehmen“ und stattdessen Jesus Christus groß werden zu lassen.

Aber ist das nicht sehr theoretisch? Ist das überhaupt ein gangbarer Weg, oder etwas, bei dem man am Ende wiederum der Dumme ist?

Das kommt darauf an, wie man das anfängt!

Zuerst gilt es zu erkennen, dass es gerade unser ICH ist, das uns oftmals im Wege steht. Die Erfahrung, die man hier machen kann, bestätigt die Aussage des Apostels Paulus, wonach „in mir nichts Gutes ist“. Und warum sollte gerade das noch gefördert und gestärkt werden?

Wir merken, dass uns etwas von Grund auf fehlt, weshalb wir, trotz aller Lehrgänge, allen mentalen Trainings und aller Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins, letztlich immer wieder nur auf uns selbst zurückfallen werden und im Grunde damit alles beim Alten bleibt.

Was uns wirklich hilft, kann deshalb nicht in uns selbst stecken, sondern muss von Außen in uns hineinkommen. Und hier gilt es auf Jesus Christus hinzuweisen, der die Stelle des ICH einnehmen muss, wenn es mit uns wirklich und nachhaltig besser werden soll.

Wem diese Verbindung zu Christus geschenkt wurde, ist tatsächlich von Grund auf neu geworden. Der hat alles das und noch vielmehr bekommen, was andere in den Übungen zur Stärkung der Persönlichkeit suchen. Die Veränderung, die Christus in einem Menschen bewirkt, bleibt auch Außenstehenden nicht verborgen, die dann feststellen, dass der oder die Betreffende nicht wiederzuerkennen ist.

So zeigt sich auch hier, dass Gottes Logik unserer natürlichen Logik diametral entgegengesetzt ist. Wie schön für uns, dass wir in Christus und im Wort Gottes alles das umsonst bekommen, für das andere eine Menge Geld auszugeben bereit sind!




Noch dringt Jesu frohe Botschaft in die dunkle Welt;
noch sind allerorten Boten aufgestellt.
Menschen müssen Menschen sagen, dass Gott alle liebt,
dass es einen Weg aus Schuld und Elend gibt.

Refrain:
Jesus Christus, Heiland und Erlöser, starb für dich,
warb um dich, der du abseits stehst.
Lass dein Zagen, lass des Zweifels Fragen,
denn dein Weg wird hell, wenn du mit Jesus gehst.

Ehe du geboren wurdest, hat dich Gott erkannt.
Oft hat dir im Herzen schon sein Wort gebrannt.
Hell und Dunkel deines Lebens sind ein Ruf nach Haus,
und noch immer weichst du seiner Liebe aus.

Heute, wenn sein Wort dich trifft, so halt ihm endlich still;
brich mit dem Vergangnen, sprich zu Gott: Ich will!
Und das "mene tekel", das auf deinem Leben stand,
wird gelöscht von Gottes guter Vaterhand.


(Lied ' ', Jugendteam aus dem Schwarzwald um 1960 )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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