Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.09.2014

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Im Glauben Jesus gehorchen

Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Lukas 5,5

Wir wissen, Jesus Christ ist der Herr der Welt,
nichts ist unmöglich ihm, der alles erhellt!
Doch kommt es darauf an, auf sein Wort zu bauen,
dann tun wir uns schwer, ihm voll zu vertrauen!

Frage: Glauben wir wirklich, dass Jesus Christus über den Naturgesetzen steht, indem wir seinen Anweisungen vertrauensvoll folgen?

Tipp: Wir Menschen neigen dazu, auf unseren Verstand zu bauen, dabei heißt es in Sprüche 3,5: „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand." Vertrauen wir Jesus Christus wirklich in der Praxis? Wenn ein kleines Kind von der Mauer in die ausgebreiteten Arme des Vaters springt, vertraut es dem Vater und ehrt ihn damit. Genauso ehren wir Gott, wenn wir „Glauben wagen“ und Anweisungen Jesu folgen – auch wenn der Verstand „Unmöglichkeiten“ sieht! So wie aber ein Vater enttäuscht ist, wenn sein Kind ihm nicht vertraut, so betrüben und verunehren wir Gott durch mangelnden Glauben und mit Zweifeln! Gesegnet ist der, der „Glauben wagt“!

Gott treu sein


Welche Aufgabe habe ich von Gott gestellt bekommen?

Vielleicht sind wir eifrige Christen und hantieren hier und dort. Aber ist es das was Gott gefällt?
Natürlich - wir sollen für Gott wirken und arbeiten - aber gehen wir der Sache mal etwas mehr auf den Grund:
Haben wir eine Aufgabe von Gott erhalten? Und wenn ja: Sind wir hierin treu gewesen? Oder haben wir unser Aufgabengebiet vernachläßigt - vielleicht um andere "hübschere" Aufgaben wahr zu nehmen? Meinen wir vielleicht, Gott gefällt es, wenn wir mir Ausreden kommen: Ich war aber mit diesem und jenem beschäftigt! Womöglich haben wir in das Aufgabengebiet eines anderen Christen noch dabei eingegriffen!

Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder der in ein fremdes Amt greift.

1 Petr 4,15
Zumindest haben wir dadurch nicht die volle Kraft für die uns zugeteilte Aufgabe verwenden können! Haben wir unsere Aufgabe genauso zufrieden stellend geleistet bekommen als hätten wir hier absolut treu gehandelt?

Nun hoffe ich, ein jeder Christ kennt seine Aufgabe! Nein, nein, nicht die, die "Andere" einen aufbürden wollen, sondern die GOTT uns gibt! Natürlich - oft gebraucht Gott auch andere Menschen um uns eine Botschaft zu bringen. Berufungen müssen aber geprüft und zweifelsfrei als von Gott bestimmt erkannt werden!
Wie das geht? Nun, Gott redet zu jedem in seiner Weise. Ich bekam schon mal etwas schwer auf das Herz gelegt, und drei Tage später kriegte ich ein Heftchen per Post zugesandt mit einem einleitenden Vers der genau das wiedergab.
Wichtig ist, das wir uns unserer Berufung gewiss sind und Frieden darüber haben.


Was sagt Gottes Wort zu der "Treue"

Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als daß sie für treu befunden werden.

1 Kor 4,2

Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!

Matth. 25,21

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben

Off. 2,10

Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.

2 Tim 2,2


Wie sieht nun diese Treue praktisch aus?

Ein Missionar berichtete von einer Geschichte, die man sich im südlichen Afrika erzählt:
Ein Löwe trieb sich seit einiger Zeit in der nähe eines Dorfes herum und hatte bereits Kühe getötet. Der Stammeshäuptling rief seine Berater zu sich und diskutierte die Situation. Man war sich schnell einig, daß hier etwas unternommen werden müsste, damit nicht noch Menschen angefallen würden.
Der Häuptling hatte zwei Söhne. Der Ältere war von Beruf Jäger, der Jüngere war lieber zu Hause.
Der ältere Sohn erklärte sich gleich bereit den Löwen zu fangen. Der Häuptling beriet sich daraufhin mit seinen Beratern und sandten ihn schließlich auf die Löwenjagt.
Wie erging es nun diesem Jäger? Er entdeckte bald die Spur des Löwen und folgte ihr. Kurze Zeit später bemerkte er aber, daß eine frischere Spur diesen Weg kreuzte: Ein Schakal, der schon viele Hühner des Vaters getötet hatte. Er überlegte: Mein Vater hat schon so einen Schaden durch diesen Schakal erlitten - wie wird er sich wohl freuen, wenn ich ihn töte! Und zudem ist die Spur ganz frisch! So verließ er die Spur des Löwen und folgte der Schakal-Spur. Nur, er kam dem Schakal nicht näher. Er muss wohl zu schnell gelaufen sein. Aber da sah er wieder eine andere Spur: Ein Hase! Und sein Vater liebte Hasenbraten! Also verließ er die Schakal-Spur und folgte der Hasenspur. Aber auch hier hatte er keinen Erfolg, dafür entdeckte er aber mit seinen geschulten Augen eine Mäusespur: Die Katze meines Vaters würde sich über solch eine große Maus aber freuen - und er folgte dieser Spur. Schließlich wurde es dunkel und er musste umkehren.
Im Dorf angekommen hatte er die schönsten Geschichten zu erzählen, die er erlebt hatte. Er erzählte von der Löwen-, der Schakal-, der Hasen- und der Mäusespur.
Der Vater war enttäuscht und erbost: Sohn, habe ich dir umsonst vertraut?
Da bot sich der jüngere Sohn an, auf die Löwenjagt zu gehen. Der ältere Sohn spottete seiner: Geh wieder zur Mama, das ist nur etwas für wahre Männer! Und zum Vater gewandt: Gib mir morgen noch eine Chance!
Der Vater urteilte aber: Du hattest die Gelegenheit, jetzt ist der jüngere Sohn dran.
Was machte nun der jüngere Sohn?
Der jüngere Sohn machte sich gleich morgens auf den Weg. Auch er sah all die Spuren, jedoch war sein Blick fest auf das Ziel gerichtet: Den Löwen töten. Schließlich kam er zu einem Platz wo der Löwe in der Nähe sein musste. Er fing an eine tiefe Grube zu graben. Er schwitzte. Letztlich hatte er aber die Grube fertig gegraben und legte Äste und Blätter darüber. Da es aber mittlerweile dunkel geworden war bleib ihm keine andere Wahl: Er musste auf einem Baum in unbequemer Lage die Nacht verbringen. Am nächsten Tag kam er zum Vater zurück und erzählte ihm seine Erlebnisse.
Auch er kam ohne Löwen zurück, bat aber darum am nächsten Tag noch mal losgehen zu dürfen. Der ältere Sohn argumentierte gleich, daß er auch keine zweite Chance erhalten hätte - der Vater erkannte aber den Unterschied und ließ den jüngeren Sohn noch mal gehen.
Als der jüngere Sohn am folgenden Tag zu der Grube kam war tatsächlich der Löwe in die Grube gefallen. Er tötete ihn, nahm 2 Kühe und zog den getöteten Löwen ins Heimatdorf. Die jungen Mädchen tanzten auf der Straße bei seinem Einzug und alle freuten sich, daß die Gefahr gebannt war.


Was lernen wir nun aus der Geschichte?

Es kommt nicht auf unsere besondere Kraft und Erfahrung an, sondern darauf treu und gewissenhaft Gottes Aufgabe zu erfüllen. Auch dürfen wir uns nicht von anderen vermeindlich "guten" Aufgaben von der gestellten Aufgabe abhalten lassen. Denken wir nicht auch oft wie der ältere Sohn: Wenn ich jetzt aber dies oder jenes mache, daß müsste Gott doch gefallen! - Und Gott wartet, daß wir UNSERE Aufgabe erfüllen!
Sollte nicht auch über uns gesagt werden:

Mein Lieber, du handelst treu ...

3 Joh. 1,5

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