Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.02.2024

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Nur in Jesus ist Heil, weil nur ER einem die Sündenlast abnehmen kann!

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

Apostelgeschichte 4,12

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
Es streit für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren!

Frage: Gibt es eine (Er-) Lösung für deine Sündenlast, die dich umgibt und belastet?

Zum Nachdenken: Wenn Du (noch) die Allmacht, die Heiligkeit und die ewige Unveränderlichkeit Gottes spürst, dann erkennst Du, dass Du ein armer Sünder bist, der auf ewig verloren ist. Gott ist zornig über jedwede Sünde. Du selbst kannst keinen eigenen Beitrag erbringen oder leisten, um dich von deiner Sündenlast zu befreien. Aber Gott hat einen wunderbaren Heilsplan bereits geschaffen, um dich von deiner Sündenlast zu befreien. Sein Name ist Jesus Christus. Nur in IHM ist das Heil zu finden. In Jesu Blut und Wunden haben wir die Versöhnung mit Gott.

Bibelarbeit mit Arbeitsblättern über das Johannesevangelium

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

51. Jesu Verhör und die Verleugnung des Petrus


Jesu Verhör
Hintergrundinformationen

banden ihn (V. 15): Jesus war nach Jesaja 61,1 dazu ausgesandt worden, gebundene zu befreien. Jetzt war er selbst gebunden. Hier fängt die Erfüllung der Worte aus Jesaja 53 an.
Hannas (V. 13): Hannas war von 6 bis 15 n. Chr. Hohepriester gewesen. Nach ihm wurden fünf seiner Söhne sowie sein Schwiegersohn Kaiphas Hohepriester. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Hohepriesteramt behielt er aber weiter diesen Titel (Vers 15+16+19+22) und übte einen sehr starken Einfluss aus, da nach jüdischem Gesetz ein Hohepriester sein Amt auf Lebenszeit inne hatte und diese Amtsenthebung durch die heidnischen Römer von vielen frommen Juden nicht akzeptiert worden war.
Kaiphas (V. 13): Nach Hannas wechselten die Römer noch oft die Hohenpriester aus (alleine 5 Söhne von Hannas waren Hohepriester). Kaiphas konnte sich dabei immerhin 18 Jahre lang als Hohepriester halten, was auf eine relativ gute Zusammenarbeit mit den Römern zurück zu führen sein dürfte.
ein anderer Jünger ... dem Hohenpriester bekannt (V. 15): In Joh. 22,2+3 bezeichnet sich der Autor Johannes selbst mit „der andere Jünger“. Das Johannes gut bescheid wusste, was im Hohen Rat los war, wird in Joh. 11,45-53; 12,42f usw. erkennbar. Wodurch Johannes einen gewissen Kontakt zu Hannas hatte ist allerdings nicht bekannt.
Was fragst du mich? Frage die ... (V. 21): Jesus machte von seinem im jüdischen Gesetzt verankerten Recht gebrauch, nicht gegen sich selbst aussagen zu müssen.
Frage die, die gehört haben (V. 21): Nach 5. Mose 19,15 mussten unabhängige Zeugen gegen einen Angeklagten aussagen. Vor allem war dieses Verhör letztlich nicht rechtlich maßgeblich. Dies war erst im Anschluss bei Kaiphas der Fall, da dort der Hohe Rat mit Ältesten und Schriftgelehrten zusammen gekommen war um Jesus zu verurteilen (Matth. 26,57-68). Diesem wurde von den Römern eine eigene innerjüdische Gerichtsbarkeit zuerkannt, jedoch durften sie weder die Todesstrafe verhängen noch vollstrecken (Vers 31).

Text:    Joh. 18,12-27

Fragen & Gesprächsimpulse


Warum wurde Jesus zuerst zum Schwiegervater des Hohenpriesters gebracht und nicht gleich zu diesem? (V. 12-13)

>> Antwort: Es war nicht nur ein Art „Verwandtschaftsklüngel“, sondern Hannas übte – trotz Absetzung durch die Römer – insgeheim weiter das Amt des Hohepriester aus, da ein Hohepriester nach dem jüdischen Gesetz auf Lebenszeit eingesetzt war (siehe Hintergrundinfos).

Welche Weisheit hat der Hohepriester Kaiphas unbewusst ausgesprochen? (V. 14)

>> Antwort: Jesus sollte umgebracht werden, um ein mögliches brutales Eingreifen der Römer, das auch mit Machtverlust der Hohenpriester einhergehen konnte, zu vermeiden (Joh. 11.48). In Wahrheit hatte Jesus nicht nur dem jüdischen Volk sondern der ganzen Menschheit durch seinen Tod die Möglichkeit gegeben dem ewigen Tod / Verdammnis zu entgehen (Jesaja 53)! Somit bewahrheitete sich diese Aussage (siehe hierzu Joh. 11,48-52).

Warum folgten Petrus und der andere Jünger Jesus und seinen Bewachern? (V. 15)

>> Antwort: Petrus hatte bereits angekündigt, dass er Jesus nicht verlassen würde sondern ihm folgen wollte (Joh. 13,37). Die Jünger wollten natürlich wissen, wie es ihrem Herrn und Meister ergehen würde. Der „andere Jünger“ (voraussichtlich Johannes selbst) hatte durch seinen (wenn auch sicher nur geringen) Kontakt zu Hannas die Möglichkeit das weitere Geschehen dazu zu beobachten.

Wieso hatte Petrus Jesus verleugnet? (V. 17)

>> Antwort: Petrus hatte sicherlich Angst, obwohl er sich in Joh. 13,37 noch mit seinem Mut gebrüstet hatte. Erst später nach Pfingsten erlebte er die Kraft des Heiligen Geistes (siehe Apg. 1,18, Römer 8,26), die ihn offen Jesus bezeugen ließ. Dazu könnte noch kommen, dass er den „ungenannten Jünger“ (voraussichtlich Johannes selbst), der ihm Einlass verschaffte, nicht in Schwierigkeiten bringen wollte (nach dem was er mit dem Schwert vorher angerichtet hatte). Eines wird aber klar: Johannes hatte sich nicht verstecken brauchen – der ungestüme Petrus hingegen schon!

Warum verwies Jesus auf das öffentlich gesagte und gab nicht noch mal selbst Auskunft? (V. 19-21)

>> Antwort: Er brauchte sich nicht zu rechtfertigen noch „herauszureden“ – es gab keine Sünde und somit nichts was man ihm vorwerfen konnte (siehe Vers 29-30). Daher konnte er auch mit vollem Recht vom Sinn her fragen: „Was wollt ihr eigentlich?“ Zudem waren die Ankläger in der Beweispflicht, was ihnen aber nicht recht glückte (Matth. 26,60-62).

Wie reagierte Jesus auf den ungerechtfertigten, tätlichen Angriff ? (V. 22-23)

>> Antwort: Er stellte ganz sachlich und ohne Emotionen fest, dass dieses Verhalten nicht richtig war, wobei er sogar diesen Knecht aufforderte die Richtigkeit seines Verhaltens zu beweisen (ohne Zeugen war kein Urteil erlaubt – auch nicht, wie hier, Jesus zu schlagen).

Was hatte Petrus alles falsch gemacht? (V. 26-27)

>> Antwort: Das erste Fehlverhalten war die Gewaltanwendung im Garten Gethsemane bei der Verhaftung Jesu gewesen (Joh. 18,10). Diese rächte sich jetzt, denn ein Verwandter des Mannes dem Petrus das Ohr abschlug erkennt ihn nun wieder – mitten im „Feindesland“, wodurch es zu einem weiteren Fehlverhalten kam: Er verleugnete Jesus.

Was hatte der Hahnenschrei bei Petrus wohl innerlich ausgelöst? (V. 27)

>> Antwort: Erinnerung an Jesu Worte (Matth. 26,34): er hatte DOCH versagt (Matth. 26,75)! Aber Jesu trauriger Blick muss viel tiefer gegangen sein (Lukas 22,61). Deshalb weinte er auch bitterlich (Lukas 22,62).

 

Die persönliche Frage:

Wie hätte ich mich bei solch einer ungerechtfertigten Ohrfeige verhalten?


..........................................................................................


  Copyright © 2004-2024 by Rainer Jetzschmann, www.gottesbotschaft.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Bibelarbeit Johannesevangelium (Themenbereich: Arbeitsblätter)
Der Judas-Brief (Themenbereich: Arbeitsblätter)
Hingabe und Eifer für Jesus Christus (Themenbereich: Verfolgung)
Arbeitsblätter zum Jüngerschaftskurs (Themenbereich: Arbeitsblätter)
Was wir aus den Gebetsbeispielen der Bibel lernen können (Themenbereich: Arbeitsblätter)
Gebetsbeispiele aus der Bibel (Themenbereich: Arbeitsblätter)
Gebetsleben / Stille Zeit praktisch (Themenbereich: Arbeitsblätter)
3. Das Zeugnis des Täufers vom Lamm Gottes (Themenbereich: Johannesevangelium)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Anfeindungen
Themenbereich Bibel-Bücher
Themenbereich Bibelarbeit



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Fragen - Antworten

Gaza-Krieg: Was sagt die Bibel zum weiteren Ablauf?

Wie nah sind wir der Entrückung?

Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Umfrage

Umfrage

Den Zeitpunkt kennen wir nicht, aber wir sollen wachen (Markus 13,35) und sobald die Zeichen auf eine baldige Entrückung hinweisen uns aufrichten und unsere Häupter erheben, weil die Erlösung naht (Lukas 21,28).
Ist es jetzt soweit?

Wie nahe sind wir der Entrückung?

Zur Umfrage

Die entscheidende Frage!
Der schmale und der breite Weg
Der schmale und der breite Weg
Wo befindest Du Dich?
Jesus ist unsere Hoffnung!

Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis