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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.11.2018

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Jesus kann jeden Sturm in unserem Leben stillen!

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See Ihm gehorsam sind?

Markus 4.40+41

Unbeschränkt ist Jesu Macht,
mit keinem ist Er zu vergleichen.
Nur ein Wort, was Er gesagt,
stillt den Sturm, die Wellen weichen.

Frage: Bin ich kleingläubig und fürchte mich in stürmischen Zeiten oder bin ich frei von Angst, weil ich Jesus Christus völlig vertraue?

Tipp: Immer wieder habe ich erlebt und erlebe ich, dass sich Stürme und Wellen in meinem Leben erheben. Was kann ich in solchen Situationen tun, wenn ich mal denke, dass Jesus vielleicht in meinem „Lebensboot“ eingeschlafen ist? Ich jage den Unglauben fort und setze mein Vertrauen ganz allein auf Jesus und sage: Die Not ist groß, ABER Jesus ist größer! Ich weiß: Er stillt jeden Sturm, wenn Er ein Wort spricht!

Bibelarbeit mit Arbeitsblättern über das Johannesevangelium

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

57. Der Ostermorgen


Jesus ist auferstanden
Hintergrundinformationen

erste Tag der Woche (V. 1): Hiermit ist der Tag nach dem Sabbat – dem heutigen Sonntag – gemeint.
Maria aus Magdala (V. 1): Jesus hatte sie von 7 bösen Geistern befreit (Markus 16,9). Seitdem hing sie in besonderer Weise an ihrem „Erlöser“. Sie gehörte zum engeren Kreis der Nachfolger Jesu und zog mit ihm und den anderen Jüngern umher (Lukas 8,1-2).
Magdala (V. 1): Magdala liegt am Westufer des Sees Genezareth.
Jünger, den Jesus lieb hatte (V. 2): Dies war Johannes selbst (siehe Joh. 21,20+24). Daher kann Johannes auch mit Bestimmtheit von seinem Erlebnis berichten, was die anderen Evangelien nicht erwähnen.
Leinentücher … Schweißtuch (V. 5-7): Das Grabtuch eines Toten bestand aus zwei Tüchern: Das eine war um den Leib, ein weiteres um den Kopf (Joh. 11,44) geschlungen.

Text:    Joh. 20,1-10

Fragen & Gesprächsimpulse


Warum kam Maria so sehr früh schon zum Grab? (V. 1)

>> Antwort: Maria kam wegen ihrer großen Liebe zu Jesus ans Grab (Jesus hatte sie von Besessenheit befreit – siehe auch Hintergrundinfos). Sie wollten ihn auch nach Lukas 24,1 noch salben (obwohl er bereits in Myrrhe und Aloe eingewickelt worden war – Joh. 19,40). Unmittelbar nach der Grablegung fing der Sabbat an, an dem sie nicht zum Grab durfte. Nun hielt sie nichts mehr zurück um, von Trauer und Liebe innerlich gedrängt, schon vor 6 Uhr morgens zum Grab zu eilen.

Wer hat den Stein weggenommen? (V. 1)

>> Antwort: Nach Matth. 28,2 hatte ein Engel den Stein zur Seite gewälzt. Die anderen Evangelien konnte Johannes als bekannt voraussetzen und beschrieb nur noch das für ihn wesentliche und besonders wichtige: Einmal, was er selbst persönlich erlebt hatte (V. 2-10) und dann die Liebe der Maria zu Jesus Christus (V. 1 + 11-18). Er selbst sah sich als „von Jesus geliebt“ (V. 2) und auch das ganze Evangelium sowie seine Briefe sind von diesem, letztlich obersten Gebot, „Liebe“ durchdrungen. Darum war ihm auch so wichtig, Marias Liebe zum Heiland hervorzuheben.

Wer ist mit „wir“ gemeint? (V. 2)

>> Antwort: Johannes hat nur den Blick auf Maria von Magdala gerichtet. Vermutlich hatte sie eine besondere Stellung im Kreis der Nachfolger gehabt (siehe Hintergrundinfos). Dies könnte der eine Grund gewesen sein, warum Johannes nur sie namentlich nennt, aber mit dem „wir“ auch mitteilt, dass mindestens eine weitere Person anwesend war: In Matth. 28,1 wird noch eine „weitere Maria“ und in Markus 16,1 Maria (Mutter des Jakobus), und Salome erwähnt. Der andere Grund war sicherlich die tiefe Liebe Marias zum Heiland, was ihm sehr wichtig war und er herausstellen wollte.

Welche Erklärung hatte Maria für das Fehlen von Jesu Leichnam? (V. 2)

>> Antwort: Eine ganz natürliche: Er wurde von irgendwelchen Leuten weggenommen. Auch sie dachte zunächst nicht an eine Auferstehung (siehe auch Lukas 24,25).

Warum wird erwähnt, dass die Leinentücher dort lagen? (V. 5-7)

>> Antwort: Wäre der Leichnam woanders hingebracht worden, wäre dies wohl kaum ohne die Leinentücher passiert. Auch Grabräuber hätten keinen Leichnam ohne Leinentücher genommen und vor allem dann nicht die Tücher so ordentlich hingelegt. Es gab daher letztlich nur eine Ursache: Jesus braucht diese Tücher nicht mehr, weil er auferstanden war und lebt (siehe Lazarus-Auferweckung: Joh. 11,43b – Jesus gebot dort auch die Binden wegzunehmen)!

Warum liegt das Schweißtuch an einem anderen Ort als die Leinentücher? (V. 7)

>> Antwort: Es wurde alles ordentlich hingelegt und zudem zusammengewickelt (siehe auch 1. Kor. 14,33). Das erfordert Zeit und Überlegung – was zum einen gegen einen Raub spricht und letztlich auf eine geordnete Auferstehung schließen lässt. Jesus begegnete später Maria (V. 14), den Aposteln (z.B. V. 19) und anderen Nachfolgern (z.B. Lukas 24,13-35) – und war in jedem Fall normal bekleidet gewesen. Das Engel gekommen waren, sagt die Bibel klar aus (z.B. V. 12), ob sie aber die Leinentücher genommen, ordentlich hingelegt und Jesus andere Kleidung angetan hatten, wird nicht gesagt, ist aber durchaus denkbar.

Was „glaubte“ Johannes hier? (V. 8)

>> Antwort: Nach Vers 9 hatten Petrus und Johannes zumindest das Verschwinden des Leichnams, wie es Maria erzählt hatte, nun als Wahr erkannt – nicht aber verstanden, dass es von der Schrift her so kommen musste. Nach Lukas 24,10-11 glaubten die Apostel (und damit auch Johannes) zu dem Zeitpunkt nicht an eine Auferstehung. Johannes könnte aber bereits schon geahnt haben, dass Jesus auferstanden war und z.B. wie einst Elia in den Himmel aufgenommen wurde oder ähnliches – jedenfalls, dass Gottes Wirken hier vorlag.

Welche Schriftstellen sind hier gemeint? (V. 9)

>> Antwort: Jesu Auferstehung wurde z.B. in diesen Bibelstellen vorausgesagt: Psalm 16,10; Hosea 6,2; Jesaja 53,10-12. Allgemein ist aber ewiges Leben denen verheißen, die vor Gott gerecht sind (z.B. Habakuk 2,4b; Daniel 12,2)

 

Die persönliche Frage:

Was hätte ich angesichts des leeren Grabes gedacht?


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