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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 02.09.2014

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Das Beste, was man in Nöten und Angst tun kann, ist, zu Gott zu beten. Gott erhört Gebet.

Höre, Gott, mein Schreien und merke auf mein Gebet! Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, denn mein Herz ist in Angst; du wollest mich führen auf einen hohen Felsen.

Psalm 61,2 + 3

Höre, o Gott, mein Schreien, achte auf mein Gebet!
Aus all meinen Nöten rufe ich zu dir.
Gott steht dem bei, der ernsthaft Rettung erfleht.
Welch eine große Hilfe ist mein Heiland mir!

Frage: Beten wir nur aus Eigennutz oder sind es Notschreie, die wir vertrauensvoll zu Gott hinschicken?

Vorschlag: König David gibt uns in Psalm 34,11 den Rat: "Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut." Lernen wir, nach dem Willen Gottes zu bitten.

Bibelarbeit mit Arbeitsblättern über das Johannesevangelium

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort

Arbeitsblatt OHNE Antworten

(als PDF)
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter

Arbeitsblatt MIT Antworten

(als PDF)

 

14. Die Speisung der Fünftausend


Hintergrundinformationen

200 Silbergroschen (V. 7): 1 Silbergroschen war der normale Tagesarbeitslohn, d.h. für über 200 Silbergroschen musste ein Mann weit über 1/2 Jahr arbeiten.
5 Gerstenbrote (V. 9): Gerstenbrot (Fladenbrot) war das Brot der "ärmeren Bevölkerung", da es viel billiger als das Weizenbrot war. Nach Lukas 11,5 brauchte man für eine normale Mahlzeit 3 Brote pro Person, d.h. das Kind hatte für max. 2 Personen Verpflegung. 5000 Männer (V. 10): Nach Matth. 14,21 kamen noch Frauen und Kinder dazu.
Vermutlich gab es noch das zusätzliche Problem, daß wegen des kommenden Passahfestes das Brot rationiert bzw. teurer war als sonst.
Brocken aufsammeln (V. 12): Nach der Halachah ist die Vernichtung von Lebensmittelbrocken die größer oder genauso groß wie Oliven sind, verboten.
Der Prophet (V. 14): Es handelte sich nicht um einen beliebigen, sondern um DEN Propheten aus 5. Mose 18,15!
zum König machen (V. 15): Das nahe Passahfest (damals leitete es die "Befreiung" von der ägyptischen Herrschaft ein) beflügelte angesichts der römischen Herrschaft den Wunsch der Massen nach einem starken Mann (Kriegshelden). Hätte das Volk erfolg gehabt, wäre Gottes Heilsplan vereitelt worden!

Jesus speist weit über 5000 Menschen mit nur 5 Broten und 2 Fischen

Text:    Joh. 6,1 - 15

Fragen & Gesprächsimpulse


Was faszinierte das 'allgemeine' Volk so an Jesus? (V. 2)

>> Antwort: Zeichen und Krankenheilung - weniger die Lehre Gottes

Warum 'prüfte' Jesus den Philippus? (V. 5 - 6)
Was lernen wir von Jesus?

>> Antwort: Glaube von Philippus sollte durch praktisches mit Einbeziehen gestärkt werden. Interessant: Jesus hatte zunächst ein 'falsche Fährte' gelegt!
Wir lernen, daß Glaube auch 'durchlebt' werden muss (sonst bloße Theologie bzw. Pharisäertum)

Wie hätten wir uns an Stelle von Philippus verhalten? War sein Verhalten falsch? (V. 5 - 7)

>> Antwort: Vermutlich genauso (erstmal Verstand gebrauchen), was zunächst einmal nicht falsch ist! (auch kein Tadel) Aber eine Alternativlösung wäre ein Glaubensbeweis gewesen, wie sie in Ansätzen bei Andreas (V. 8-9) zu finden sind.

War es nicht unverschämt, dem Kind die Nahrung wegzunehmen? (V. 9 - 12)

>> Antwort: Jesus gibt immer mehr zurück als er nimmt!

Warum sollten die Reste eingesammelt werden? (V. 12)

>> Antwort: Ordnung, dankbarer Umgang mit von Gott geschenktem.
(Ev. aber auch Sinnbild: Joh. 10,16: Aufgabe Volk zu sammeln und Joh. 6,39: Niemand soll verloren gehen.)

Warum suchte Jesus die Einsamkeit? (V. 15) Wie hätten wir uns verhalten?

>> Antwort: Plan Gottes sollte erfüllt werden, daher 'Flucht'. Dies war auch eine weitere Versuchung Jesu: Macht, Menschenehre usw. Weiterer Grund war das Gespräch mit Gott
Wir hätten vielleicht noch auf Gottes Fügung verwiesen: Er will es wohl so. Daher ist es wichtig Wegweisung von Gott zu haben, WAS das Ziel Gottes im eigenen Leben ist!!!


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