Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.07.2018

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Der menschliche Körper, den Gott erschaffen hat, ist ein Wunder seiner Weisheit. Selbst die gelehrtesten Anatomie Professoren staunen über das Werk Gottes!

Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?

Psalm 94,9

Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören?
Ja, er hört die Herzen wie sie sich empören.
Der das Auge machte, sollte er nicht sehen?
Wo doch ohne ihn nichts kann geschehen.

Frage: Warum erdreisten sich die Menschen, Gott und oft auch die Gläubigen zu kritisieren?

Vorschlag: In der unsichtbaren Welt herrschen Mächtige, Gewalten, Dämonen, die vom Teufel, dem Durcheinaderbringer und Verkläger angetrieben werden. Die Menschen, die immerfort nur klagen und andere beleidigen, stellen sich in den Dienst der Finsternis. Gott sagt in seinem Wort: Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt (Kolosser 4,6). Und Gott gegenüber sollen wir in Ehrfurcht treten. Auch wenn wir bestimmte Führungen Gottes nicht gleich verstehen, so ist er dennoch voll Weisheit, Liebe und Erbarmen. Lasst uns ihn rühmen! Wenn uns der Satan zu verunglimpfenden Äußerungen andern Menschen gegenüber verleiten will, wenn wir in Prüfungszeiten plötzlich Gott belehren wollen, dann müssen wir uns sofort mir Worten der Bibel wehren. Es steht geschrieben: Alle Welt fürchte den Herrn! Oder: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Das Gebet

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebet-Menüs geblättert werden)

Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

8. Gebetsleben / Stille Zeit praktisch


Fragen & Gesprächsimpulse


Wie wird man ein wahrer Beter?

>> Antwort: 1: Wir müssen Gott darum BITTEN, uns persönlich das Beten zu lehren (Lukas 11,1b), sowie den Geist des Gebets auf uns zu legen (Sach. 12,10) der einen innerlich (durch Gebetslasten) „treibt“ (Römer 8,14).
2: Wie man als Kleinkind mit ein paar Schritten anfängt oder als angehender Marathonläufer zunächst mit kurzen Strecken anfängt (1. Kor. 13,11), so sollte man sich zunächst ERREICHBARE ZIELE setzen, z.B. morgens 10 Minuten früher aufstehen zum Gebet. Nimmt man das Gebet wirklich ernst, wird die Zeit bald nicht ausreichen und sich ein „mehr“ ergeben.
3: Generell sollte man sich gewisse Zeiten an stillen Orten (am besten frühmorgens wenn alle anderen noch schlafen) zum Gebet eisern freihalten und diese FESTEN GEWOHNHEITEN durch nichts streitig machen lassen (Daniel 6,11).

Wird ein richtiges Gebetsleben mich auch selbst verändern?

>> Antwort: Ja, denn der tiefe Kontakt mit Gott wird einen zu einem wahren Nachfolger Jesu machen, auch sind Früchte verheißen (Joh. 15). Aber es kann uns sogar äußerlich verändern. Als Jesus verklärt wurde (Lukas 9,29 Verklärung) strahlte sein Antlitz. Auch als Mose 40 Tage auf dem Berg bei Gott war, strahlte sein Antlitz (2. Mose 34,29) – ohne dass er es selbst merkte. Wir können also generell mit einer gewissen „Ausstrahlung“ rechnen, die unser Umfeld wahrnehmen wird, wenn wir viel Zeit in Gottes Gegenwart zubringen!

Sollte man Regeln bei der Stillen Zeit haben?

>> Antwort: Generell sollte uns Gottes Geist immer leiten und Regeln oder gar „Gesetze“ bergen die Gefahr, Gottes Leiten einzuschränken. Aber trotzdem sollten wir gewisse „Standard-Regel“ beherzigen, die – soweit uns Gottes Geist nicht anders führt – als Hilfe eingehalten werden sollten.
Vor allem sind FESTE ZEITEN (am Besten früh morgens, sonst kommt man meist gar nicht mehr zur „Stille“), eine sehr große Hilfe für Gebet und Bibelbetrachtung. Auch sollte man dazu geeignete, FESTE GEBETSORTE nutzen. So hatte der große Beter Daniel gleich drei feste Gebetszeiten am Tag und einen besonderen Raum, den er immer dazu aufsuchte (Daniel 6,11). Es sollte uns also zur GEWOHNHEIT werden, zu festen Zeiten und an festen Orten zu beten (auch Jesus hatte feste Gewohnheiten: z.B. Lukas 2,42 + 4,16 + 22,39)!
NOTIZEN sind beim Gebet hilfreich (gerade in Bezug auf die Fürbitte), dürfen aber nicht zu einem bloßen „Runterleiern“ führen, sondern nur als Gedankenstütze dienen.
Alles ist zudem zu vermeiden, was einen beim Gespräch mit Gott / Hören auf Gottes Stimme ablenken könnte (PC, Handy etc. sollten ausgeschaltet sein).

Wie oft sollte man täglich beten?

>> Antwort: Die Bibel spricht davon, allezeit zu beten. Immer wieder im Alltag sollte also der innere Blick zum Heiland betend gerichtet werden und Jesus letztlich mit in den Alltag, mit allen Entscheidungen und Freud und Leid, einbezogen werden. Darüber hinaus sollte man sich jeden Tag ausreichend Zeit nehmen, um in aller Stille und ohne Ablenkung mit Gott zu sprechen, Ihn zu loben (Psalm 145,2) und Gottes Wort zu lesen. Daniel fiel z.B. dreimal täglich im Gebet auf seine Knie (Daniel 6,11). Ein besonderer Segen liegt auf dem Gemeinschaftsgebet. Die Urgemeinde kam täglich(!) zum Gebet zusammen (Apg. 1,14 + 2,42). Somit kann man sich auch nicht oft genug zum gemeinsamen Gebet treffen! (Martin Luther war es z.B. aus dem Klosterleben sogar gewohnt 7x am Tag zum Gebet zusammen zu kommen).

Wann sollte man „Stille Zeit“ / Gebetszeit haben?

>> Antwort: Die Gebetszeit sollte dann sein, wenn wir am wenigsten von Außen gestört werden. So wie Jesus sehr früh morgens an einsame Orte zum Gebet ging (Markus 1,35), so sollten auch wir früh morgens einsame Orte aufsuchen, wo wir ungestört und möglichst auch laut beten können. Feste Gebetszeiten sollten eine gute Gewohnheit sein, wie wir es bei sehr vielen Personen in der Bibel finden, die sich zu bestimmten Zeiten zum Gebet zurückzogen. Ein großes Beispiel ist hier wiederum Daniel, der selbst noch unter Androhung der Todesstrafe feste Gebetszeiten einhielt (Daniel 6,11)!

Wo sollte man „Stille Zeit“ / Gebetszeit abhalten?

>> Antwort: Es ist hilfreich gewisse Orte regelmäßig zum Gebet aufzusuchen (auch Jesus nutzte bestimmte Orte zum Gebet; Lukas 11,1). Das erinnert auch an Mose und Josua, die ihre Schuhe ausziehen sollten, weil der Ort durch Gottes Gegenwart geheiligt war und solche Gebetsorte auch ein Stück „geheiligter Boden“ werden. Ideal sind Wüsten, welche schon von großen Gottesmännern der Bibel zum Gebet genutzt wurden, denn hier kann man sogar gehen und dabei den Blutkreislauf anregen (ähnlich dem Wippen der Juden an der Klagemauer), was vor Ermüden schützt und das Denken anregt. Gleichzeitig hat man frische Luft und kann trotzdem in der Einsamkeit zu Gott schreien, weinen und mit Gott innerlich ringen. In Europe bietet sich ggf. ein Waldspaziergang in einsameren Gegenden und zu Zeiten wo man relativ allein ist an, um zumindest halblaut ungestört beten zu können. Am ehesten kommt aber sicherlich ein abgesonderter und verschlossener Raum im Haus in Frage. So sprach auch Jesus von einem Gebetskämmerlein (Matth. 6,6) in dem man beten soll, wobei Jesus extra das „Abschließen“ erwähnte – zum Gebet ist also ungestörte Ruhe wichtig!

Welche Vorbereitungen sollte man für die „Stille Zeit“ / Gebetszeit treffen?

>> Antwort: Wird die Stille Zeit morgens in der Frühe gehalten, sollte man unbedingt immer früh genug zu Bett gehen und ausreichend Schlaf haben, um beim Beten nicht Müde zu werden (Kaffee kann man auch trinken, es sollte aber auch ohne gehen).
Die Bibel sollte generell (auch wenn man „nur“ beten möchte) in Griffweite liegen. Auch wenn man den Schwerpunkt auf das Gebet legt, so sollte, so wie Gottes Geist leitet, zwischendurch Gottes Wort aufgeschlagen werden. Man sollte sogar immer wieder betend die Bibel lesen und auf Verheißungen den Finger legen und Gott daran „erinnern“ und um Erhörung aufgrund Seines Wortes anflehen. Gebet darf kein Monolog sein, sondern muss ein Dialog sein – und Gott kann vor allem auch durch die Bibel zu uns reden. Daher sollte das Bibellesen zum intensiven Gebet mit einbezogen werden.
Auch Andachtsbücher können segensreich sein. Vor allem wenn man intensiver die Bibel liest kann es nützlich sein einem wichtige Stellen zu unterstreichen, wozu (Bunt-)Stifte und ggf. Lineal bereit liegen sollten.
Eine Hilfe ist es, wenn man sich einen Gebetsplan erstellt. Darin können Fürbitteanliegen mit Namen der betreffenden Personen eingetragen werden sowie Gründe zum Danken etc. Jesus gab uns mit dem „Vater unser“ auch eine gewisse Richtschur, an der wir uns orientieren können.
Es sollte auch unbedingt ein Raum gesucht und ggf. vorbereitet werden, wo man ungestört und ggf. laut beten kann.
Innerlich sollte man auch zur Ruhe gekommen sein oder darum bitten. Sind bewusste Sünden vorhanden, sollten diese zuerst bekannt werden (ggf. auch bei Menschen, wenn nötig), um den Zugang zu Gottes Thron nicht zu blockieren (Jesaja 59,2).
Vor allem ist es aber wichtig, sich immer vom Geist Gottes leiten zu lassen – ggf. auch ohne Plan - und keinesfalls in ein Schema / Gebetsmuster zu verfallen und nur zu „plappern“. Stichworte dürfen lediglich eine Hilfe / Gerüst sein, wobei jeder vom Geist Gottes gewünschten Abweichungen absoluter Freiraum gegeben sein muss!

Welche Gefahr für das Gebetsleben gibt es vor allem bei in praktischen Dingen fleißigen Christen?

>> Antwort: Gerade fleißige Christen stehen in Gefahr ein „falsches Gewissen“ zu bekommen (durch eigene Gedanken oder Anfechtungen) und „erstmal noch dies und das tun zu müssen“ bevor man sich Zeit für das Gebet nimmt. Dazu kommt, dass Satan und „das Fleisch“ gerne den Eindruck schüren, Beten sei „unproduktiv“, „Zeitverschwendung“, „unwichtig“ und hindere einen nur am (ggf. auch „frommen“) Erfolg (und damit auch „eigene Ehre“). Martha gehörte offenbar auch zu diesen Menschen, Jesus lobte hingegen Maria, die „nur“ zuhörte was Jesus sagte und die Gemeinschaft mit Ihm suchte (Lukas 10,40-42). Genauso wie Maria sollen wir es auch tun und zuallererst die Gemeinschaft mit Jesus suchen, und nicht nur mit ihm reden, sondern vor allem auch auf Jesu Reden achten. Die Stille Zeit ist somit die wichtigste Zeit – noch vor jeder äußerlichen Aktivität! Hier soll mit betendem Herzen die Bibel gelesen werden, wobei man darauf hört, was Gott einem persönlich sagen will! Dazu kommt, dass grundsätzlich immer erst klar sein muss, WAS überhaupt Gottes Wille ist, bevor man aktiv wird. Alles andere ist zudem sinnlos/nutzlos (Psalm 127,1). Daher gilt: ERST Jesus fragen und auf Jesus hören und DANACH „loslegen“.

Was kann ich gegen Müdigkeit und ablenkende Gedanken in der „Stillen Zeit“ / Gebet tun?

>> Antwort: * Gerade wenn die Stille Zeit morgens ist, sollte man abends rechtzeitig zu Bett gehen um ausgeschlafen zu sein.
* Man kann der Müdigkeit auch entgegen wirken, indem man an einem Ort betet, wo man ungestört und problemlos zumindest halblaut beten kann. Man kann auch (Lob-)Lieder zwischendurch mal singen.
* Gegen Müdigkeit morgens hilft auch zuerst kalt zu duschen, kurz mal zu joggen, das Zimmer in dem man beten will gut durchzulüften oder während des Gebets im Zimmer auf und ab zu gehen.
* Wir dürfen aber auch darüber hinaus Gott um Kraft, Erquickung und Konzentration bitten.
* Gedanken die nicht eindeutig von Gott sind, muss man widerstehen (siehe geistliche Waffenrüstung; Eph. 6). Satan versucht alles, um uns vom Gebet abzuhalten und uns neben sündigen Gedanken auch lieber in („fromme“) Aktivitäten zu verwickeln, indem er uns beim Beten scheinbar(!) „dringliche Arbeiten“ vorhält. Jesus bat darum, mit ihm „zu wachen und zu beten“ – aber die Jünger schliefen ein. Als dann aber die Soldaten kamen, war z.B. Petrus gleich hellwach und sofort aktiv mit dem Schwert. Daran sehen wir, dass wir leichter für fromme Aktivitäten zu „begeistern“ sind als für das Gebet!
* Sind Gedanken von Gott, empfiehlt es sich Zettel und Stift zum Notieren wichtiger Gedanken hinzulegen, damit man gleich weiter auf Gott hören kann und die Sorge etwas zu vergessen nicht das Gebet lähmt und Konzentration raubt.
* Eine weitere Hilfe ist gegenseitige Fürbitte unter Glaubensgeschwistern sowie das gemeinsame Gebet (2. Mose 17,12-13 / Römer 15,30).

Welche Bedeutung hat das Danken im Gebet?

>> Antwort: Das Gebet hat nach Philipper 4,6 und 1. Tim. 2,1 Anbetung, Bitte/Fürbitte und Danksagung zum Inhalt. Wie man im Alltag Dank für Wohltaten erwartet, so erwartet(!) Gott auch unseren Dank (Römer 1,21; 1. Thess. 5,18). Gerade wenn man Gebetserhörungen erfleht, darf der Dank also nicht fehlen (Phil. 4,6; Psalm 50,15)! Im AT wird sehr oft das „Dankopfer“ erwähnt und z.B. Psalm 50,14 und 107,22 sprechen davon, Gott „Dank zu opfern“. Dank kommt (leider) nicht so leicht über die Lippen, weil das Fleisch nie zufrieden ist und nur ans Bitten denkt (dabei zieht uns das Danken auch selbst innerlich geradezu „hoch“: „Blickrichtungsverbesserung“)! Daher bedarf es gewisser Anstrengungen und „Opfer“ um Gott gebührend und ausreichend zu danken! Grund zum Danken hat jeder Mensch reichlich: Leben zu dürfen (Psalm 150,6), Luft zum Atmen, Gottes Güte und Wunder die er tut (z.B. Psalm 107,8), Speise (Matth. 15,36), Glaubensgeschwister (Römer 1,8), Schönheit der Schöpfung usw. usf.

Was können wir tun um das Danken zu fördern?

>> Antwort: Die Bibel spricht davon, Gott allezeit und für alles(!) zu danken (Eph. 5,20). Gewohnheiten können hier eine große Hilfe sein. So sollte auch das Danken ein fester Bestandteil der Stillen Zeit morgens sein. Daniel betete und dankte sogar gewohnheitsmäßig drei Mal am Tag (Daniel 6,11)! Aber auch wenn wir tagsüber die Schöpfung betrachten, gutes Essen genießen oder bei schlechtem Wetter im warmen Haus sein können usw. usf. sollten wir auch gleich mit dankendem Herzen zu Gott innerlich aufblicken.
Das „für alles danken“ bezieht aber auch Dank bei ausbleibendem Erfolg, mangelnder Gegenliebe oder gar erlebter Ungerechtigkeiten mit ein! Hier zeigt sich erst, ob wir von der Welt und den wechselnden Umständen wirklich unabhängig und stattdessen allein auf dem unwandelbaren, gleich bleibenden Gott innerlich gegründet sind (zumal Gott „alles“ in der Hand hat – auch die Umstände)!!! Letztlich ist dies auch das Geheimnis, wie man Ruhe, Frieden und Liebe ausstrahlen kann trotz widriger Umstände (Beispiel Josef als Sklave in Ägypten)!
Wir sollten daher immer wieder innehalten und uns bewusst machen, wie unendlich viele Wohltaten wir von Gott empfangen (vielleicht auch mal aufschreiben, welche Gründe wir zum Danken haben – es werden viele sein!)! Es lohnt sich viel dankbarer Gott gegenüber zu werden, weil es einen selbst positiv verändert und wir zur Ehre Gottes und als gutes Zeugnis auf Jesus hin einen Art „Wohlgeruch“ damit verbreiten (2. Kor. 2,15) – denn auch die Welt weiß solche Menschen zu schätzen (und wird Jesu Botschaft dann sicher auch eher annehmen)!

Welche Bedeutung hat die Anbetung im Gebet und wie kann diese gefördert werden?

>> Antwort: Wenn wir mit wirklich dankbarem Herzen zu Gott aufblicken und an alle seine herrlichen Taten und Wohltaten denken, führt uns dies letztlich zur Anbetung. So wie der Dank, so soll die Anbetung im Gebetsleben nicht zu kurz kommen, zumal die Bibel vielfach dazu aufruft (z.B. Psalm 96,9). Ist ein kurzer Dank im Alltag noch quasi im Vorbeigehen bei verschiedenen Gegebenheiten möglich, so hat Anbetung mehr mit einem Innehalten und Stille, Konzentration und vor allem einer demütigen, innerlich knienden Haltung zu tun (Matth. 2,11; Off. 5,14). Mit der Anbetung Gottes unterwirft man sich Gott, erniedrigt sich und erhöht Gott und ehrt Gott damit in besonders tiefgehender Weise (z.B. Off. 7,11-12). Die nötige Ruhe findet man am Besten in der Stillen Zeit morgens. Deshalb sollte die Anbetung auch ein fester Bestandteil der Stillen Zeit sein, kann aber auch beim gemeinschaftlichen Gebet neben dem Dank eingebracht werden.

Welche Bedeutung hat die Fürbitte im Gebet und wie kann diese gefördert werden?

>> Antwort: Es sollte unser Anliegen sein, dass Menschen errettet werden und wir deswegen vor Gott Fürbittend „in den Riss“ treten, damit sich Gott trotz ihrer Sünden ihrer erbarmt und zu ihnen spricht und das Herz öffnet. Aber auch für Glaubensgeschwister sollen wir Fürbitte tun. Galater 6,2 sagt uns: „Einer trage des andern Last“ (Volksmund: „geteiltes Leid ist halbes Leid“). In praktischen Dingen gilt: „mehrere Hände bereiten der Arbeit schnell ein Ende“. Das gleiche gilt auch im geistlichen Bereich bei Glaubenskämpfen / Anfechtungen etc., wo Fürbitte genauso eine „Lastenteilung“ ist. So wie es ein einzelner Soldat im Kampf schwer hat, weitere Soldaten an der Seite zu haben ihm aber ggf. eine Lebensrettung sein kann, so sollen auch Glaubensgeschwister demjenigen, der gerade in geistlichen Kämpfen steht, beistehen! Nehemia 4,14 zeigt dies eindrücklich mit dem Bau der Jerusalemer Mauer bei feindlicher Bedrohung: „Woher ihr nun die Posaune tönen hört, dorthin sammelt euch zu uns.“ Alle Einwohner bildeten also eine enge Gemeinschaft und standen gemeinsam denen gerade bei, die in Bedrängnis waren. Genauso soll JEDES Gotteskind in seiner Gemeinde (und allg. Gottes Reich) anderen Glaubensgeschwistern bei Nöten in der Fürbitte gleich zur Seite springen und ihnen helfen (Volksmund: „Einer für Alle – Alle für Einen“). Darum schreibt auch Paulus in Römer 15,30: „dass ihr mir kämpfen helft durch eure Gebete für mich zu Gott“. Fördern kann man dies durch umgehende(!) Gebetsanliegen-Weitergabe in der Gemeinde (z.B. Gebetsanliegen-Mail) und allgemeines darauf achten, wie es um die Geschwister bestellt ist. Im Gebet sollte die Fürbitte einen festen Platz haben, wobei Notizen/Gebetszettel, um keine Anliegen zu vergessen, eine Hilfe sind.

Wie sollte der Ablauf (der einzelnen Gebetsinhalte, Bibellese etc.) innerhalb der Stillen Zeit sein?

>> Antwort: Hauptbestandteile der Stillen Zeit sind Gebet und das Bibellesen. Ergänzend können auch das Lesen eines Andachtsbuches o. Ä. und Lob- und Danklieder singen dazu kommen.
Eine gewisse Ordnung ist hilfreich, aber wichtig ist, die Stille Zeit nicht als Schema ablaufen, sondern sich vom Geist Gottes leiten zu lassen. Daher sollte es auch bezüglich Zeit und Reihenfolge keine immer gültige starren Einteilungen geben.
Hilfreich und sinnvoll ist es aber, zunächst mit einem kurzen Gebet mit Bitte um Gottes Leitung in der Stillen Zeit zu beginnen. Dann kann das Lesen eines kurzen Bibeltextes erfolgen, wobei Erkenntnisse gleich im Gebet vor Gott gebracht werden können, so dass Gebet und Bibellese miteinander regelrecht „verschmelzen“. Besonders geeignet sind, gerade bei begrenzter Zeit, die Psalmen oder kurze markante Verse wie z. B. die Seligpreisungen in der Bergpredigt. So kann z.B. der Bibeltext zur Feindesliebe (Matth. 5,44) gleich zur Fürbitte für Menschen die einem Not bereiten bewegen, ihnen zu vergeben und für ihre Errettung zu flehen.
Während des Betens ist es sicherlich nicht falsch im „Normalfall“ eine Reihenfolge z.B. beginnend mit Anbetung, dann Dank, dann Bitten und Fürbitten, einzuhalten. Je nach Bibelvers den man Eingangs gelesen hat, ist aber mitunter schon ein Schwerpunkt vorhanden, der sich auch auf die Reihenfolge auswirkt und ggf. sogar dazu führt, dass die Stille Zeit an einem Tag alleine nur von einem Teil wie z.B. Anbetung oder Fürbitte erfüllt ist. Die Stille Zeit soll ganz bewusst ein „auf Gott hören“ sein und entsprechend muss diese auch in jeder Hinsicht unter Gottes Leitung stehen!

Welche Bedeutung hat das neben dem Gebet erwähnte „Wachen“ (Markus 14,38) und wie siehst dies aus?

>> Antwort: Sünde macht unser Gebetsleben zunichte, denn Sünde trennt von Gott und verhindert Gebetserhörungen (Psalm 24,3-5; Joh. 9,31). Daher ist das Wachen so enorm wichtig, denn es bedeutet, Gefahren des Sündigens zu erkennen und diesen Gefahren dann auszuweichen oder (falls nicht möglich) besonders intensiv betend (und Gottes Schutz erflehend) diesen zu begegnen. Dazu kann gehören, gewisse weltliche Gruppen (wo z.B. gespottet wird; Psalm 1,1) zu meiden oder auf Fernsehen, Illustrierte lesen etc. zu verzichten (z.B. wegen gewisser aufreizender Bilder (Hiob 31,1) und gottloser Aussagen) usw., weil sie einen beeinflussen. Sündige Taten fangen meist mit unreinen, sündigen Gedanken an (Jak. 1,15; Matth. 5,28). Daher muss schon gewacht werden, erst gar keine sündigen Gedanken zu haben und alles was dies auslösen kann zu meiden bzw. wegzuschauen. Das Wachen schließt letztlich auch – entsprechend der Nächstenliebe – die Glaubensgeschwister mit ein, dass man Gefahren oder gar Abwege bei ihnen erkennt und den Geschwistern hilft und sie warnt.

Was, wenn man nicht genug gewacht hat und doch Sünde ins Leben kam und das Gebetsleben nun gestört ist?

>> Antwort: In Micha 7,9 wird bereut: „ich habe wider Gott gesündigt“, aber im Vers davor auch gesagt: „Wenn ich auch daniederliege, so werde ich wieder aufstehen“. Wenn wir also in Sünde gefallen sind heißt es sofort: Buße tun und Umkehren (siehe z.B. 1. Joh. 1,9) … und den Gang auf dem schmalen Weg fortsetzen und bloß nicht aufgeben!!! Aber wir müssen natürlich auch gegen die Sünde ankämpfen und der Sünde sogar „fliehen“ (1. Kor. 6,18; 1. Tim. 6,11; 2. Tim. 2,22 usw.) d.h. alles tun, um in Zukunft den schmalen Weg nicht zu verlassen. Satan raunt einen auch gerne nach dem Sündigen ins Ohr: „jetzt kommt es auch nicht mehr drauf an wenn Du es noch mal tust, Du hast eh versagt!“. Deshalb sollten wir ganz bewusst eine Trennlinie ziehen und einen Neuanfang deutlich sichtbar markieren und uns und der Geistwelt zeigen, dass wir uns ernstlich(!) von der Sünde trennen wollen! Sehr hilfreich ist es dann, wenn man einem anderen reifen Gotteskind (Seelsorger) gegenüber Sünden bekennen kann (Jak. 5,16) und das Versagen gemeinsam vor Gott bringt und somit „ans Licht“ (1. Joh. 1,7), was das sündige Fleisch hasst, weswegen dies auch eine große Hilfe ist (abgesehen davon, dass es Zeugen vor der Geisteswelt gibt, dass die Schuld bekannt und vergeben wurde). Und wenn die Anfechtung wieder kommt, gilt es zu widerstehen (Jak. 4,7) und den Blick auf Jesus und Sein Wort und Willen zu richten und uns, wie einst Josef, sagen: „Wie sollt ich solche Schandtat tun und gegen GOTT(!) sündigen?“ (1. Mose 39,9).

Sollten wir namentlich für unsere ungeretteten Nächsten (Angehörigen etc.) beten?

>> Antwort: Entsprechend dem Gebot der Nächstenliebe sollen wir das Wohl unserer Nächsten suchen – und das sind zweifellos vor allem auch unsere Familien und Angehörigen. Es sollte also eine Selbstverständlichkeit sein, uns um ihr Seelenheil zu sorgen und mit konkreten Gebeten vor Gott zu treten. Da Gott heilig ist und Sünde von Gott trennt, sollen wir für die unerretteten Nächsten in die Bresche treten (Hesekiel 13,5 + 22,30, Psalm 106,23) und Gott entsprechend konkret anflehen, an diesen Personen zu arbeiten und zu ihren Herzen zu sprechen (Lukas 13,6-9) und ihnen noch eine Möglichkeit zur Buße und Umkehr zu geben! Da Satan als Fürst der Welt durch Sünde geradezu gewisse „juristische“ Rechte an einzelnen sündigen Menschen hat (und sogar gegen Gotteskinder als „Verkläger“ vor Gott auftritt; Off. 12,10), sollten die entsprechenden Personen (oder Personenkreise) auch eindeutig identifiziert bzw. benannt werden und ggf. sogar Gründe für Gottes Erbarmen aufgezeigt werden (Jesus betete z.B.: „vergib ihnen – DENN sie wissen nicht was sie tun“; Lukas 23,34a). Dazu kommt, dass Gott uns auch mit Namen anspricht und sehr konkret ist (Jesaja 43,1 + 45,3). Genauso sollten wir konkret für einzelne Menschen bitten. Daneben gibt es aber natürlich auch Gebete für z.B. Erweckung oder Hilfe bei Naturkatastrophen wo ganze Orte oder Regionen betroffen sind, wo es namentlich nicht möglich ist.

Welche Verheißungen Gottes eignen sich, um damit vor Gott für Bekehrungen sowie allgemein bittend zu treten?

>> Antwort: Jesus sagte in Joh 14,14: „Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ Wenn unsere Gebete mit Jesu Willen übereinstimmen – was bei Verheißungen zweifellos der Fall ist - dürfen wir mit Erhörung rechnen! Vor allem die Bekehrung von Menschen ist Gottes Wille (Hes. 18,32). Dazu kommt, dass es der heilige Geist ist, der von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht überführt (Joh. 16,8) und wir als Beter somit sogar auf Gottes Wirken angewiesen sind! Diesbezüglich können Beter sich auch auf Jesu größten(!) Wunsch von „Erweckung“ in Lukas 12,49 stützen, aber auch bezüglich Angehörigen auf die Aussage in Apg. 16,31. Aber auch für das persönliche Glaubensleben gibt es Verheißungen von Wegweisung (Psalm 32,8), Zeugenmut (Apg. 1,8), Sieg in Versuchungen (1. Kor. 15,57), dass sich Jesus um unsere Sorgen/Nöte kümmert wenn wir Ihm treu dienen (1. Petrus 5,7; Matth. 6,31-33) bis hin zu der Zusage, dass uns ALLES zum Besten dient bzw. gottgewollt ist (Römer 8,28) usw.

Bedeutet ein „nicht sehen“ von Erhörungen, dass unsere Gebete (die nach Gottes Willen sind) nicht erhört werden?

>> Antwort: Generell gilt Jesu Wort: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh. 20,29b), weswegen ein (zumindest anfangs) „nicht sehen“ geradezu zu einem Glaubensleben dazugehört (auch gab es z.B. schon Erhörungen, die erst die Nachkommen erlebten)! Haben wir Zugang zum Vater im Himmel (keine trennende Sünde vorhanden; Jesaja 59,1-2) und ist unsere Bitte im Einklang mit Gottes Willen (Joh. 14,14), dann dürfen wir mit Erhörung rechnen (Matth. 7,7) - wiewohl sich Gott Art, Ort und Zeit der Erhörung vorbehält!!! So kann die Erhörung ganz anders geschehen, wie wir es erwarten (Jesaja 55,8)! Oft schauen wir wie Johannes in die ganz falsche Richtung aus der wir Gottes Wirken erwarten und müssen uns erstmal umdrehen (Off. 1,12). Zumeist bekommen wir aber auch gar nicht mit, was sich alles in der Geisteswelt tut! So verheißt Gott in Jesaja 65,24 seinen Kindern für die zukünftige Welt: „Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.“, woran wir Gottes Gesinnung rascher Erhörung sehen. Dies sehen wir auch an Daniels Gebetserhörung in Daniel 9,23: „Als du anfingst zu beten, erging ein Wort … denn du bist von Gott geliebt“. (Die Bedingung von Gott geliebt zu werden wird wiederum darin erfüllt, dass wir Jesus lieben; Joh. 14,21). In Daniel 10,12-13 wird es noch deutlicher gesagt: Als sich Daniel von Herzen vor Gott zu demütigen anfing, wurde er erhört – aber dem gesandten Engel widerstand einer der gefallenen Engel (Dämon) bis ihm ein anderer Engel half und den Kampf übernahm! Gerade wenn es um Bekehrungen und Eingriffe in Satans Reich geht, ist zunächst mit Kampf zu rechnen, die offenbar auch Engel austragen müssen, bevor wir irgendeine Antwort erhalten oder etwas erkennen können! Stattdessen werden wir ggf. sogar Anfechtungen haben und genau das Gegenteil des Erbetenen (zunächst) sehen – obwohl die Gebetserhörung schon längst begonnen hat! Aber schon der Prediger sagte: Alles hat und braucht seine Zeit (Prediger 3,1ff). Auch Jesus sprach vom Weizen der erst wachsen muss bis die Frucht da ist (Markus 4,28). Mitunter will Gott aber auch unsere Geduld dadurch stärken – welche auch eine Frucht des Heiligen Geistes ist. In jedem Fall gehört es zum „Glauben“ auf Gottes Wort zu bauen und Ihm ganz zu vertrauen!

Muss ich verwundert sein, wenn Umstände bei der Bitte/Fürbitte schlimmer anstatt besser werden?

>> Antwort: Schon der große Gottesmann Mose musste es erleben: Obwohl ihn Gott schickte und es Gottes Wille war, das Volk Israel zu befreien, wurde das Volk zunächst sogar noch mehr unterdrückt. Vor allem die Fürbitte um Errettung / Bekehrung von Menschen ist ein Eingriff in Satans Reich (z.B. Joh. 12,31) und wird zunächst Gegenwehr auslösen. Wenn man als Beter zu kämpfen anfängt, wird es Gegenwehr aller Art geben: Versuchungen sowie Anfeindungen innerlicher und äußerlicher Art – u. U. sogar durch laue Christen. Hier gilt es unbedingt standhaft und treu zu bleiben und den guten Kampf des Glaubens bis zum Sieg durchzuziehen und dabei nicht müde zu werden, sondern eher noch öfter und länger im Gebet zu ringen!!! Es kann sogar so sein, dass zunächst manches Böse „sichtbar“ noch Böser wird (Römer 7,13), damit die rettende Gnade umso besser erkannt wird (Römer 5,20). Bildlich kann man es mit einem Pendel vergleichen, welches zunächst in die entgegen gesetzte Richtung gezogen wird, um dann mit noch mehr Schwung und Kraft in die gewünschte Richtung auszuschlagen! Hier sollten wir unbedingt Gottes Wegen und Plänen voll vertrauen – auch wenn wir sie nicht begreifen können, warum er manches „zulässt“ (dabei ist dies vielleicht schon der Beginn der Gebetserhörung!).

Wie kann ich das Gebetsleben fördern?

>> Antwort: * Gott darum bitten: Auch im Gebet selbst sollten wir Gott bitten, uns das Beten zu lehren (wie es einst die Jünger taten; Lukas 11,1) sowie uns Freudigkeit zu schenken und uns sogar „Gebetslasten“ aufzulegen, so dass es uns letztlich ein inneres Verlangen ist immer wieder ins Gebet zu gehen
* Praktizieren und alle Gelegenheiten nutzen: Wir sollen allezeit beten (1. Thess. 5,17), also auch beim Spaziergang, im Auto und überall wo wir gerade mit niemanden reden müssen und die Möglichkeit haben im Herzen zu beten. Es können ganz einfache Gebete und Wiederholungen sein, aber so wie man schwimmen oder Rad fahren etc. nur lernt, wenn man es immer wieder tut, so auch hier: Um so öfter - um so besser (dabei können auch hier Gewohnheiten entstehen, z.B. wenn man Auto fährt zu beten).
* „Glauben wagen“: Wahres Gottvertrauen sollte im Gebet anfangen d.h. Verheißungen vor Gott auszubreiten und einfach Erhörung „erwarten“ und seinen diesbezüglichen „Rechtsanspruch“ massiv vorbringen. Wichtig ist der wahre, sich ganz auf Gottes Zusagen verlassende Glauben (siehe Jak. 1,6-7). Sind wir bereit z.B. vor Zeugen so erwartungsvoll, auf Gottes Zusagen bauend, zu beten (und damit auch Gott zu ehren)? Oder haben wir Angst, keine Erhörung zu erfahren, und dann als Schwarmgeistig, Träumer etc. dazustehen, weil nichts geschieht?
* Gewohnheiten: Man sollte sich ganz bewusst Zeiten für das Gebet reservieren und sich diese Gebetszeiten zur festen Gewohnheit werden lassen (Daniel 6,11)!
* Gebetsgemeinschaften: Es ist eine Ermutigung, Stärkung und Hilfe, gemeinsam vor Gott im Gebet zu treten. Zudem hat Jesus seinen besonderen Segen auf das gemeinsame Gebet gelegt (Matth. 18,20).
* Vorbilder/Themenbeschäftigung: Das träge Fleisch muss (leider) immer wieder neu überwunden werden und auch Satan wird nichts unversucht lassen, einem vom Gebet abzuhalten. Daher ist der Gefahr einer „Gebetsmüdigkeit“ immer wieder neu entgegenzuwirken. Vorbilder sind ein besonders guter Ansporn und praktische Wegweiser. Deswegen sollte man unbedingt Bibelstellen über Vorbilder sowie allgemein über das Thema Gebet lesen. Aber auch erweckliche Bücher über das Gebet und Biographien über Beter können eine große Hilfe und Bestärkung sein.
* Dankesgründe sich bewusst machen: Um so mehr wir uns all die vielen Wohltaten bis hin zur Erlösungstat Jesu bewusst machen, um so dankbarer werden wir uns so mehr wird es uns auch dazu drängen, Gott im Gebet zu danken und somit das Gebet zu suchen.

Persönliche Frage: In wieweit wurde mein persönliches Gebetsleben bisher durch diese Bibelarbeit bereichert?

>> Antwort: (Austausch über persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen, wie Gebetszeiten und –Inhalte nun sind und ob es Gebetserhörungen gab)

Persönliche Frage: Was möchte ich nun ganz praktisch in Zukunft tun, um das Gebetsleben zu vertiefen und auszudehnen?

>> Antwort: (Es sollte ausgetauscht werden, was sich jeder nun konkret für die Zukunft zu tun vornimmt, z.B. feste Gebetszeiten, längere Stille Zeit um sich besser „führen zu lassen“, alle Gelegenheiten zum stillen Gebet nutzen, mehr Glauben „wagen“ / Gott GANZ vertrauen, Verheißungen aufschreiben und Gott „vorhalten“, mehr Dank und Anbetung beim Beten, Gebetsketten aufbauen oder zumindest mehr Gemeinschaftsgebete usw. (Es können jetzt auch Gebetsgemeinschaften, Gebetsketten etc. vereinbart werden.))


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