Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.10.2014

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Wenn wir  ernstlich zu Gott beten, dann wird er uns antworten oder handeln. Sein Wesen ist es ja,  zu retten,  zu helfen, zu trösten und zu vergeben.

Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen.

Nahum 1,7

Gibt`s schwere Nöte, tiefe Sorgen,
wenn wir nicht wissen: Was kommt morgen?
Wenn wir dann unsern Weg zu Gott hin lenken,
wird er die Sorgen tief ins Meer versenken.

Frage: Der Prophet Nahum spricht von Gott wie von einer sicheren Festung. Haben Sie sich auch schon in dieser sicheren Festung geborgen? Wie macht man das?

Tipp: Mir gefällt dieses Bild. Gott ist eine feste Burg. Der Gerechte läuft dorthin und wird beschirmt. Laufen, ja rennen wir doch zu Gott! Beten wir zu ihm! Manchmal sind es Notschreie, Verzweiflungsschreie, und - o Wunder: Gott hört, wenn wir rufen. Gott ist uns nahe!

Bibelarbeit mit Arbeitsblättern über das Johannesevangelium

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

61. Jesus am See Tiberias


Jesus am See Tiberias
Hintergrundinformationen

See Tiberias (V. 1): Tiberias lag, genauso wie Genezareth, am gleichen See am Rand von Galiläa, daher konnte der See mal „See Tiberias“ wie auch „See Genezareth“ (Lukas 5,1) genannt werden. Jesus hatte nach seiner Auferstehung den Jüngern befohlen nach Galiläa (der Heimat der Jünger) zu gehen (Matth. 28,10). Vielleicht gingen sie nach dem Fischzug auf einen dortigen Berg, wo ihnen Jesus den bekannten Missionsauftrag gab (Matth. 28,16-20).
Nathanael aus Kana (V. 2): Nathanael wurde in Joh. 1,45-49 erwähnt und gehörte (wie vermutlich zwei weitere ungenannte Jünger) nicht zu den „Zwölf“.
wussten nicht, dass es Jesus war (V. 4): Das die Jünger Jesus wegen der aufgehenden Sonne („als es schon Morgen war“) nicht erkannten scheidet aus, da die Jünger Osten und somit die Sonne im Rücken hatten und Tiberias (siehe Vers 1) am Westufer lag.
Obergewand … nackt (V. 7): Das griechische Wort „gymnos“ meint eine leichte Bekleidung, wie man bei Sport oder schwerer Arbeit trägt. Das Obergewand, das umgelegt und mit einem Gürtel zusammengehalten wurde, war dafür hinderlich.
zweihundert Ellen (V. 8): Eine Elle war ca. 46 cm lang. Somit war das Boot der Jünger knapp 100 m vom Ufer entfernt
153 Fische (V. 11): Im See Tiberias soll es 153 Arten an Fischen gegeben haben. Hätten die Jünger von jeder Art einen Fisch gefangen, dann wäre das ein Symbol für den Missionsauftrag in „alle Welt“ (alle Kontinente und Länder) zu gehen und dort „Menschen zu fischen“.

Text:    Joh. 21,1-14

Fragen & Gesprächsimpulse


Warum hatte sich Jesus den Jüngern mehrfach offenbart? (V. 1+14)

>> Antwort: Johannes berichtet von drei Begegnungen mit Jesus. Zusammen mit weiteren Berichten (Matth., Lukas und Apg.) sind es mehr als zehn. Das er auferstanden war, ist eine sehr wichtige Tatsache, denn ohne sie wäre der Glaube an Jesus Christus sinnlos. Dass Johannes auf drei Begegnungen der Jünger mit Jesus hinwies unterstreicht die Bedeutung und erinnert an den Sachverhalt, dass nur auf zwei oder drei Zeugen hin eine Behauptung anerkannt wird (2. Kor 13,1). Das Jesus sogar etwas aß (Lukas 24,42-43) und sich betasten ließ (Joh. 20,27) bestätigt, dass Jesus kein „Geist“ sondern in Fleisch und Blut auferstanden war. Ein weiterer Grund ist aber, dass er den Jüngern noch einiges mitzuteilen hatte – u.A. auch den Missionsauftrag, den er zum Schluss ganz klar aussprach.

War der Entschluss des Petrus fischen zu gehen richtig? (V. 3)

>> Antwort: Petrus ging hier wieder seinem alten Beruf nach (Lukas 5,1-11), was zunächst legitim und richtig war, denn er hatte eine Familie zu versorgen (Matth. 8,14). Nach 1. Tim. 5,8 sind die Männer sogar verpflichtet für das eigene Haus (auch finanziell) zu sorgen! Andererseits hatte Jesus ihnen bereits in Joh. 20,21 den Auftrag gegeben Sünden zu erlassen und sie „zu Menschenfischern gemacht“ (Markus 1,17). Nähere Auftragsangaben hatte Jesus aber (noch) nicht gemacht und auch der verheißene Heilige Geist fehlte noch (Joh. 14,26 + 15,26). Wie so oft, wenn einer eine Idee hat, schließen sich ihm andere an - so auch hier andere Jünger. Allerdings war diese Aktion der Jünger ohne Erfolg – es war eine Aktion ohne Anweisung Jesu. Jesus kritisierte sie aber nicht, sondern gab den Jüngern sogar die gleiche Anweisung – diesmal mit großem Erfolg (Vers 6). Hier wurde Jesu Wort wahr: „Ohne mich könnt ihr nichts tun!“ (Joh. 15,5b) – selbst im erlernten Beruf, was sich vor allem Theologen und Reich-Gottes-Arbeiter merken sollten!

Warum erkannten die Jünger Jesus nicht? (V. 4 - 5)

>> Antwort: Lichtverhältnisse können nicht Schuld gewesen sein (siehe Hintergrundinfo), der Abstand von 100 Metern schon eher. Selbst als Jesus sie als „Kinder“ anspricht, erkennen sie Jesus nicht und antworten nur monoton auf seine Frage mit „Nein“. Ob Jesu Gestalt oder zumindest die Kleidung bei jeder Begegnung mit den Jüngern nach seiner Auferstehung anders war ist Spekulation (darauf würde aber Vers 12 weisen, wo sie neben Jesus standen und ihn trotzdem nicht äußerlich als Jesus erkennen konnten!), erinnert aber an Matth. 25,39-40: „Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Bei dieser Bibelstelle geht es darum, Jesus geistlich in anderen Gotteskindern zu erkennen. Vielleicht wollte Jesus seinen Jüngern hier schon zeigen, dass es NICHT auf Äußerlichkeiten ankommt, sondern mit den „geistlichen Augen“ gesehen und geprüft werden muss (Jesus hatte in Matth. 24,24 „falsche Christusse“ vorausgesagt, weswegen immer eine Prüfung nötig ist!).

Warum fragte Jesus, ob sie nichts zu essen hätten? (V. 5)

>> Antwort: Die Jünger mussten z.T. eine eigene Familie ernähren und somit für deren Lebensunterhalt sorgen. Jesus weiß darum und hilft seinen Jüngern durch einen großen Fang (V. 6). Hier wird Jesu Fürsorge sichtbar. Die Fürsorge bezieht sich aber auch auf das „Ausruhen“, wie in Markus 6,31 deutlich wird, denn Jesus gebot den Jüngern, nachdem sie ausgesandt worden waren und nun zurückkamen, erstmal auszuruhen. Somit kann man sagen, dass Gott wie ein „fürsorglicher Vater“ ist (Lukas 15,17; Joh. 6,32 etc.)!

Warum sollten die Jünger gerade zur rechten Seite das Netz auswerfen? (V. 6)

>> Antwort: Es ist Gottes Art, seine Kinder mit in seine Wunder einzubeziehen und sie praktisch daran teilhaben zu lassen. Gott könnte auf beiden Seiten Fische schenken, aber er erwartet unseren Gehorsam genau nach Anweisung zu handeln – selbst wenn es unserem Verstand töricht erscheint! Dies tat Jesus bereits beim Fisch-Wunder (Lukas 5,4), wo sie zur „Unzeit“ (Lukas 5,5) Fischen sollten – und der Gehorsam mit einem reichen Fang belohnt wurde (Lukas 5,6). Die Widerholung dieses Wunders zeigt aber noch etwas: Auch nach der Auferstehung tut Jesus die gleichen Wunder – und somit dürfen auch wir solche erwarten!!!

Warum schenkte ihnen Jesus gleich so einen gewaltigen Fang? (V. 6)

>> Antwort: Hier wird Jesu göttliche Gewalt sichtbar, aber auch deutlich, dass er uns gerne reich beschenken und segnen möchte (siehe Joh. 10,10b: „Volle Genüge“; Joh. 2,10 etc.). Auch Lukas 6,38 sagt „Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben“. Es wird aber auch die Vorbedingung gesagt, denn davor stehet „Gebt, so wird euch gegeben“ und danach „denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen“. Damit haben wir erstmal zu geben und zu vergeben (steht im Vers davor) bevor uns Gott mit seinem Segen überschütten kann (Mal. 3,10).

Warum erkannte Johannes vor Petrus, dass Jesus mit ihnen sprach? (V. 7)

>> Antwort: In Lukas 5,4-9 hatte Jesus bereits schon mal das gleiche Wunder vollbracht, bei dem sich Petrus, innerlich ergriffen, vor Jesus niedergeworfen und seine Sündhaftigkeit bekannt hatte. Trotzdem erkannte Petrus Jesus nicht sofort. Vielleicht war er zu müde zum nachdenken (ganze Nacht gearbeitet: Vers 4 - was aber auch auf Johannes zutreffen würde). Vor allem war Petrus zu sehr mit den Fischen beschäftigt! Wie leicht schauen wir auf Äußerlichkeiten: Endlich Fische und somit Geld um die Familie zu ernähren etc. – und schauen nicht auf Jesus, der uns damit beschenkt – und uns noch mehr schenken kann! Petrus sah meist erst auf die Umstände (Wellen in Matth. 14,30, Schwert zur Hilfe in Joh. 18,10 usw.) und hatte noch nicht solch einen „geistlichen Blick“ wie Johannes. Dieser sah viel mehr mit dem Herzen (die Liebe und Verbundenheit mit Jesus stellte er auch immer wieder heraus: „Der Jünger, den Jesus liebte“). Das Petrus trotzdem Jesus sehr liebte zeigt sich aber, weil er dann die Fische vergaß und sogar seine Freunde „im Stich ließ“ (statt ihnen zu helfen!) und ins Wasser sprang um zu Jesus zu schwimmen!

Warum zog sich Petrus zum schwimmen an? (V. 7)

>> Antwort: Petrus wollte nicht unbekleidet vor dem „König aller Könige“ erscheinen und drückte damit seinen Respekt und seine Ehrfurcht vor Jesus aus (obwohl Kleidung beim schwimmen hinderlich ist). Dies sollte sich mancher Christ auch in Bezug auf den Gottesdienst merken und nicht „halb nackt“ (auch wenn es heiß ist) dort erscheinen!

Warum erwähnt Johannes Fisch und Brot auf einem Feuer und das Mahl, zu dem Jesus sie einlädt? (V. 9+12a+13)

>> Antwort: Das Geschehen erinnert an die Speisung der 5000 (Joh. 6,11) sowie das Abendmahl (Lukas 22,19). Gemeinsames Speisen ist bis heute auch eine Geste der Gemeinschaft und wird sogar im Himmel noch stattfinden (Matth. 26,29). Jesus sorgt sich um seine Jünger (Vers 5) und versorgt sie zur rechten Zeit (3. Mose 26,4; Psalm 104, 27). Hier geht Jesus sogar noch weiter: Obwohl die Jünger nun selbst viele Fische haben, beschenkt er sie mit weiteren Fischen und auch Brot und lädt sie zum Essen ein, ja, Jesus bereitet seinen Kindern „einen Tisch“ (Psalm 23) noch bevor man davon weiß (siehe auch Matth. 6,33). Wir sehen oft nur den Auftrag und fragen uns, wie wir überleben sollen – dabei sollen wir Gott vertrauen, der unsere Bedürfnisse kennt und von sich aus versorgt (siehe auch 5. Mose 28,2+8)!

Welche geistliche Botschaft wird hier vermittelt? (V. 10-11)

>> Antwort: Wir sollen „Menschenfischer“ sein. Ohne Jesus fangen wir nichts und alle Mühe ist umsonst (Vers 3). Wenn wir aber genau nach Jesu Anweisung handeln, werden wir sehr viele Menschen mit Gottes Wort erreichen (Vers 6)! Dieser Erfolg muss aber zu Jesus gebracht (V. 10) d.h. Erfolg, Ruhm und Ehre zu seinen Füßen gelegt werden, denn ER hatte den Erfolg beschert und IHM gebührt daher alleine alle Ehre! Dass das Netz nicht riss könnte bedeuten, dass nichts verloren gehen wird, wenn wir unter Jesu Anleitung handeln. Wenn wir im Gehorsam handeln und Gottes Anweisungen genau befolgen, wird Gott auch das Unmögliche möglich machen und alle Rahmenbedingungen werden passen und funktionieren (V. 11)!

 

Die persönliche Frage:

Wie kleiden wir uns, wenn wir uns Gott nahen wollen?


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