Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.10.2018

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Wir brauchen ein reines Herz um Gott schauen zu dürfen!

Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!

Matth. 5,8

Herr Jesus, dir leg ich mein ganzes Leben hin,
ich erkenne, was für ein Sünder ich bin!
Bitte vergib mir auch die verborgenste Schuld,
lass mich erfahren Deine Gnade und Huld!

Frage: Haben Sie ein reines Herz um zu Gott kommen zu dürfen?

Tipp: Christen sehen anhand der vielen Zeichen, dass sie nun auf der Zielgeraden sind und somit Entrückung und Hochzeit des Lammes nahe ist. In Off. 12,5 lesen wir hierzu, dass die Entrückung „zu Gott und seinem Thron“ erfolgen wird. Der einleiten Bibelvers spricht aber von einer Bedingung hierzu: Haben wir auch das nötige „reine Herz“ um Gott schauen zu dürfen? Lasst uns tiefgehende Buße tun, Jesus Christus um Vergebung all unserer Schuld aufrichtig bitten und uns ganz Jesus Christus hingeben! „Noch“ können wir es, denn in Matth.25,10 heißt es „und die Tür wurde verschlossen“! Fatal, wenn wir die Gnadenzeit versäumen sollten!

Endzeit

Inhalt

1

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Offenbarung 1,12-20: Der erhöhte HERR Jesus Christus

Text:    Off. 1

Fragen & Gesprächsimpulse


Was tat Johannes – und was fällt dabei auf (Vers 12)?

>> Antwort: Wie wir schon angesprochen hatten, schaute Johannes in die „falsche“ Richtung und musste sich erst umdrehen, jedoch weiß er sogleich, dass er persönlich angesprochen wird („Stimme die mit mir redete“). Dies ist nicht selbstverständlich, denn in Hiob 33,14 lesen wir: „Gott redet einmal und zum zweiten Mal, aber man beachtet es nicht.“ Wie oft hatte Gott schon zu uns gesprochen bevor wir seine Stimme beachtet haben und uns umdrehten bzw. vom falschen Weg „umkehrten“?
Johannes drehte sich um, um nach dem Redner zu schauen. Was er aber dann zuerst beachtete war nicht der Redner sondern sieben goldene Leuchter. Erst im Folgevers fällt ihm der Redner auf. War der Leuchter so groß und beeindruckend, dass er den Redner, wegen dem er sich ja umdrehte, erst danach bemerkte? Wie wir wissen, ist gerade die Offenbarung durchzogen mit Bildersprachen und Zahlensymboliken. Einige Verse weiter (Vers 20) wird uns ausnahmsweise eindeutig ausgelegt, was der Leuchter symbolisiert: Die sieben Gemeinden, welche bereits erwähnt wurden und noch in den nächsten 2 Kapiteln jeweils einzeln ein Sendschreiben erhalten. Ist es nicht auch bei uns so: Sehen wir nicht zuerst die Gemeinde und „Menschen“, bevor wir Jesus sehen? Gehen nicht viele Menschen erst zu „Seelsorgern“ und „Gemeinden“ um Hilfe zu finden, anstatt erstmal auf Jesus zu schauen? Andererseits ist zu beachten, dass Gotteskinder „Botschafter an Christi Statt sein sollen“ (2. Kor. 5,20). Daher ist der Blick auf Gotteskinder und Gemeinden zwar nicht falsch und für den ersten Schritt meist sogar notwendig, aber letztlich muss jedes Gotteskinder Mitmenschen wiederum zu Jesus führen. Eindrücklich sehen wir es bei Philippus welcher zu Nathanael sagte „Komm und sieh!“ (Joh. 1,46) und ihn zu Jesus führte!

Was ist am Leuchter auffällig (Vers 12b)?

>> Antwort: Das wir es mit 7 goldenen Leuchtern zu tun haben ist von Interesse. Zum einen schon mal das „Gold“: Gott sieht die Gemeinde als sehr wertvoll an und symbolisiert sie mit dem kostbarsten in der Bibel erwähnten Metall: Gold! Gold war auch für Gegenstände im Heiligtum (Stiftshütte / Tempel) von Nöten. Von Inkas in Südamerika wird berichtet, dass sie Gold ausschließlich für die Götter verwendeten. Dass Gott dieses Edelmetall hier verwendet sollte uns in die Anbetung treiben! Welch ein Gott, der uns als Brautgemeinde für so kostbar erachtet (was Jesus aber auch bereits mit seinem Opfertod am Kreuz bezeugt hatte)!
Aber auch die 7 ist von Bedeutung, steht sie doch in der Zahlensymbolik der Bibel für die göttliche Vollkommenheit bzw. Gottes harmonische Pläne und Taten. Welche wunderbaren Pläne hat doch Gott für die Gemeinde: Sie soll als Brautgemeinde mit Jesus Christus als dem Bräutigam in ewige, engste Gemeinschaft kommen!
Als letztes ist beim Leuchter festzustellen, dass seine Berufung das „Leuchten“ ist. Die Gemeinde soll somit Licht in der Welt sein, was Jesus auch ganz klar in Matth. 5,14 sagte: „Ihr seid das Licht der Welt“! Werden wir dieser Berufung gerecht? Eine Gemeinde, die nicht in die Welt evangelistisch scheint, ist keine Gemeinde wie sie Jesus haben will! Dabei brauchen wir auch nur an Jesu letzte Worte zu denken, den Missionsauftrag: „Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Markus 16,15).

Wer wird uns hier vorgestellt und wie wird die Kleidung beschrieben (Vers 13)?

>> Antwort: Nachdem die Gemeinde erwähnt wurde, welche letztlich den Auftrag hat Menschen zu Jesus zu führen bzw. auf Jesu Erlösung hinzuweisen, wird nun Jesus Christus selbst vorgestellt.
Schon gleich am Satzanfang fällt das „mitten unter der Gemeinde“ auf. Gleiches hatte Jesus bereits in Matth. 18,20 gesagt: „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“. Genauso treffen wir hier Jesus an. Sind wir uns auch in unseren Versammlungen bewusst, dass Jesus mitten unter uns ist und somit alles sieht und mitbekommt? Verhalten wir uns auch entsprechend ehrfürchtig vor dem HERRN der Herrlichkeit?
Johannes war der Jünger welcher immer ganz besonders die Nähe Jesu suchte und Jesus bei seinem irdischen Wandel sicherlich besonders gut kannte. Obwohl es sich hier eindeutig um Jesus handelt, wie die weiteren Verse klarstellen, wird dieser doch nur mit „Einen, der einem Sohn des Menschen glich“ (ein Titel Jesu; Matth. 24,27) beschrieben. Dies erinnert an die angekündigte Verwandlung bei der Entrückung bzw. Totenauferstehung: Es wird ein Herrlichkeitsleib sein (1. Kor. 15,43)! Wir werden noch immer die ursprüngliche Person sein und (wie auch immer) als solche erkannt werden, aber einen viel herrlicheren „Leib“ haben. Interessant ist hierbei die Verklärung Jesu (Matth. 17,3-4): Elia und Mose erschienen und Petrus erkannte diese sogleich. Wie das möglich war wird aber nicht gesagt. Wir dürfen also gespannt sein, was für Herrlichkeiten uns als Gotteskinder erwartet!
Schließlich wird Jesu Kleidung dann beschrieben. Auch hier fällt gleich auf: Das Gewand reicht bis zu den Füßen. Kleiden sich Mädchens heute mitunter in Miniröcken, so sieht man hier die Keuschheit die auch bei Jesu zu finden ist und an die Priesterkleidung erinnert, z.B. „Du sollst ihnen leinene Beinkleider machen, um das Fleisch der Blöße zu bedecken“ (2. Mose 28,42). Aber auch der Gürtel ist wichtig, hält er doch die Kleidung eng am Leib. Dass der Gürtel aus Gold ist unterstreicht die Würde des ihn Tragenden.

Wie wird uns das Aussegen dieser Person beschrieben und welche Bedeutung hat dies (Verse 14-15)?

>> Antwort: Nachdem zuerst die Kleidung beschrieben wurde wird uns nun das Aussehen beschrieben welches komplett aus dem Rahmen fällt. Kein Maler würde solche Farben wählen und es ist fraglich ob jemals Jesus anhand dieser Beschreibung gemalt wurde. Statt lieblicher Farben und einem milden Lächeln wird hier grelles Weiß und dazu alles durchdringende feurige Augen beschrieben, dazu gefährlich glühende Füße und eine gewaltige dröhnende Stimme.
Das erinnert sogleich an das zweite der Zehn Gebote, dass wir uns von Gott KEIN Bild machen sollen. Wie falsch sind doch alle unsere Vorstellungen! Unser Verstand kann Gott sowieso nicht fassen und begreifen! Eines wird dabei aber ganz deutlich: Gottes absolute Heiligkeit! Wer kann mit unbereinigter Sündenschuld vor diesem HERRN der Herrlichkeit bestehen? Und in der Tat geht es bei all den beschriebenen Details letztlich um Reinheit und Heiligkeit. So heißt es auch in Jesaja 1,18: „Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee“.
Mehrfach spricht die Bibel von Feuerflammen: So erschien der Engel Gottes in einer Feuerflamme aus dem Dornenbusch (2. Mose 3,2) und nach Psalm 104,4 macht Gott seine Diener zu Feuerflammen, aber auch Gott selbst wird im Feuer kommen (Jesaja 66,15).
Dass seine Füße als im Ofen glühendes Erz beschrieben werden verweist wiederum auf die Reinigungskraft des Feuers hin. So wie Gottes heiliges Wort siebenfach geläutert ist (Psalm 12,7) so läutert Gott auch mitunter Gotteskinder im „Silberschmelzofen“ (Jesaja 48,10).
Auch wenn in Jesaja 17,12 das Toben vieler Völker mit dem Rauschen von mächtigen Wassern vergleichen wird, so wird uns hier klargestellt, dass Jesu Worte „vielen“ Wassern gleicht und er das letzte Wort in Macht und Herrlichkeit hat!

Welche Bedeutung haben die sieben Sterne (Vers 16 + 20a)?

>> Antwort: Zunächst erfahren wir, dass Jesus 7 Sterne in seiner rechten Hand hält. Die rechte Hand ist die ausführende und segnende Hand. Mit der rechten Hand wird auch der Erstgeborene gesegnete (1. Mose 48,17-18) und bei der Weihung bzw. rituellen Handlungen spielten die rechten Gliedmassen (Hand, Fuß und sogar Ohrläppchen) eine Rolle. Wir sehen also, dass diese Sterne für Jesus besonders bedeutungsvoll sind und er diese für seine Pläne einsetzt!
Auch wenn die Offenbarung eine Bildersprache enthält und voller Symbole ist, so ist es bemerkenswert, dass in Vers 20 nun explizit von einem „Geheimnis“ die Rede ist, was nur 4 mal in der Offenbarung vorkommt: Bei den Sternen, bezüglich dem Geschehen bei der 7ten Posaune (Off. 10,7; siehe auch 1. Kor. 15,51-52: Entrückung bei der letzten Posaune) und 2x bei der Hure (Off. 17,5 + 7).
Dass dieses Geheimnis um die 7 Sterne aber auch noch gelüftet wird ist nochmals von Bedeutung: Es handelt sich um die Engel/Boten bzw. Gemeindeleiter der 7 Gemeinden. Damit wird klar, welche überaus große Bedeutung den Gemeindeleitern zukommt! So wie ein Staatsführer Segen oder Fluch für sein Land bringen kann und seine Entscheidungen von großer Tragweite sind, so auch bei den Gemeindeleitern. Darum heißt es auch in Jeremia 10,21: „Die Hirten sind töricht geworden und haben den HERRN nicht gesucht; darum hatten sie kein Gelingen, und ihre ganze Herde ist zerstreut.“ Nicht nur aus Psalm 23,1 wissen wir, dass Jesus unser guter Hirte ist. Dass wir Botschafter an Christi Statt sein sollen bezieht sich auch auf Gemeindeleiter, welche in den Gemeinden Jesu Anweisungen und Willen umsetzen sollen. Damit wird verständlich, warum Jesus sie in seiner rechten Hand hält: Durch sie „handelt“ er vorrangig in der Gemeinde! Zum einen ist die Verantwortung der Gemeindeleiter sehr groß, zum anderen wird aber auch deutlich wie wichtig es ist Botschaften des Gemeindeleiters folgsam zu sein! Aber auch hier gilt: Prüft alles und das gute behaltet (1. Thess. 5,21), denn vor allem in der heutigen Zeit des großen Abfalls gibt es auch Irrlehrer denen man gerade nicht folgen darf (Matth. 7,15 etc.) und Jesus warnte auch zur Vorsicht wegen falscher Lehren der Pharisäer (Markus 8,15)!

Welche Bedeutung hat das scharfe zweischneidige Schwert in seinem Mund (Vers 16)?

>> Antwort: Was normalerweise aus einem Mund sichtbar werden kann ist die Zunge, welche in der Bibel das Sprechen symbolisiert (1. Mose 11,2). „Auf unserer Zunge“ kann Gottes Wort sein (2. Samuel 23,2) oder leider aber auch tödliches Gift (Jakobus 3,8).
Hier sehen wir bereits den Unterschied Jesu zu uns sündigen Menschen: Nach Jakobus 3,8a kann kein Mensch die Zunge bezwingen – allzu schnell reden wir törichte Dinge und können damit großen Schaden anrichten. Nach Jakobus 3,5 kann die Zunge sogar einen „Flächenbrand“ auslösen – man denke nur an Rufmord und die Folgen! Nach Jakobus 1,26 gilt es aber gerade für „fromme“ Menschen, die Zunge in Zaum zu halten!
Bei Jesus sieht dies ganz anders aus, seine Zunge wird direkt schon als zweischneidiges Schwert symbolisiert, welches in Hebräer 4,12 mit Gottes Wort verglichen wird. Dies verwundert nicht, da Jesus selbst „DAS Wort Gottes“ ist (Joh. 1,14) und somit auch „DIE Wahrheit“ (Joh. 14,6).
Dass dieses Schwert aus Jesu Mund „hervorging“ unterstreicht die Wahrhaftigkeit seines Redens d.h. sobald er zu Reden beginnt kommt nur „Wahrheit“ hervor, welches auch „sehr scharfe“ und somit „verletzende“ Worte sein können! Nicht umsonst spricht man von „harter Realität“ bzw. „die Wahrheit ist hart“. Jesus wurde gar kritisiert: „Dies ist eine harte Rede, wer kann sie hören?“ und „Aus diesem Anlass zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm“ (Joh. 6,60+66). Jesus nimmt somit kein Blatt vor den Mund, redet keine „zuckersüßen“, abgeschwächten Worte, wie wir es gerne aus taktischen Gründen tun, sondern redet „ungeschminkten Klartext“. Gleichsam wissen wir, dass er sehr milde Reden führen kann – aber wenn es um die Wahrheit geht spricht Jesus diese auch ganz deutlich aus. Lasst uns Jesu Beispiel folgen und auch immer die ganze Wahrheit reden!

Welche Bedeutung hat das leuchten des Angesichts (Vers 16)?

>> Antwort: Diese Beschreibung erinnert an 2. Mose 34,29+33, wo berichtet wird, dass das Angesichts Moses strahlte, nachdem er 40 Tage und Nächte in Gottes Gegenwart auf dem Berg Sinai verbracht hatte und er deswegen sogar eine Decke auf sein Angesicht legen musste.
Da Gott Licht ist (1. Joh. 1,5) verwundert es nicht, dass auch Jesus Angesichts als kraftvoll wie die Sonne leuchtend beschrieben wird! So wie das scharfe zweischneidige Schwert das Reden der Wahrheit symbolisiert, so zeigt auch das helle Leuchten des Angesichts Reinheit und Wahrhaftigkeit auf. Zudem weist es darauf hin, dass in Jesu Gegenwart „alles ans Licht kommt“ – also auch unsere verborgenen Sünden (Markus 4,22; 1. Kor. 4,5)! Lasst uns also hier schon alles ans Licht bringen bzw. Jesus um Vergebung bitten!

Was passierte mit Johannes als er diese Person sah (Vers 17)?

>> Antwort: Dass Menschen vor Schreck ohnmächtig werden passiert eher selten und bei Johannes, welcher (den irdischen) Jesus ja besonders gut kannte, verwundert dies umso mehr.
Dass Gottes Heiligkeit für uns sündige Menschen nicht erträglich ist wissen wir aus Jesaja 6,5 wo dieser ausruft: „Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.“
Hier ist auch von etwas „gewaltigem“ die Rede: Zunächst lasen wir in Vers 10 von einer gewaltige Stimme, wie eine Posaune. Hier sehen wir nun, dass Johannes zwar noch die Stimme, nicht aber die heilige, göttliche Erscheinung ertragen konnte. Wenn schon große Propheten Gottes Heiligkeit nicht ertragen konnten, wie viel mehr wir! Dies macht deutlich, dass wir ohne Vergebung, Reinigung und Heiligung durch Jesu Blut nicht vor Gott bestehen können!

Wie wird Johannes gestärkt (Vers 17-18)?

>> Antwort: Wir sahen bereits wie bedeutungsvoll die rechte Hand ist. Diese legte nun Jesus auf Johannes. Vermutlich können wir uns gar nicht richtig vorstellen, was bei diesem körperlichen Kontakt passiert. So lesen wir in den Evangelien mehrfach, wie Jesus durch Berührung heilte (Matth. 8,15 + 20,34; Lukas 14,4). Teilweise sprach er auch zusätzlich noch ein gebietendes, heilendes Wort (Matth. 8,3 + 9,29: Lukas 7,14). Welche Kraft von Jesus bei einem glaubensvollen Kontakt ausgeht wird aber erst bei einer Frau deutlich, welche Jesus ohne dessen Wissen „im Glauben“ selbst anrührte und sogleich geheilt wurde (Lukas 8,44-46) – dabei berührte sie sogar nur den Saum von Jesu Gewand! Wir können also davon ausgehen, dass Johannes schon durch Jesu Handauflegung körperlich gestärkt wurde.
Aber Jesus geht noch einen Schritt weiter, indem er Johannes mit sanften Worten beruhigt, dass er sich nicht zu fürchten braucht d.h. keine Gefahr für ihn besteht. Dass wirklich keine Gefahr für Johannes besteht und dieser ganz beruhigt sein kann unterstreicht Jesus dann auch noch mit gleich mehreren Argumenten über seine eigene Person: Er steht über Zeit und Raum bis hin zum Totenreich und hat den Tod besiegt. Mit anderen Worten ist Jesus ewig und allmächtig und kann vor dem Tod bewahren und sogar Tote wieder auferwecken und darüber hinaus ewiges Leben geben! Wir wichtig diese beruhigende Botschaft für Johannes ist wird dann im weiteren Verlauf der Offenbarung deutlicht, in welcher furchtbarste Geschehnisse aufgezählt werden. Aber auch für uns sollte bei allem was wir in der Offenbarung lesen immer vor Augen stehen: Auch wenn Satan viel Macht hat und viele Naturkatastrophen beschrieben werden so kann doch nur alles unter Jesu Zulassung für eine von Ihm bestimmte Zeit geschehen!

Was ist mit dem Schlüssel des Totenreiches und des Todes gemeint (Vers 18)?

>> Antwort: Den Begriff „Schlüsselgewalt“ kennen wir sicher alle und dass Schlüsselbesitzer „Macht in den Händen haben“ um gewisse Bereiche zu öffnen oder unzugänglich zu machen.
Den Begriff „Schlüssel“ finden wir auch einige Male in der Bibel. So gibt es einen „Schlüssel Davids“ (Jesaja 22,22; Off. 3,7), einen Schlüssel der Erkenntnis (Lukas 11,52), einen Schlüssel des Reiches der Himmel (Matth. 16,19) und einen Schlüssel des Abgrunds (Off. 9,1 + 20,1).
Der Schlüssel des Totenreiches und des Todes dürfte aber der wohl bedeutendste „Schlüssel“ sein, geht es doch hier um das ewige Leben (welches Jesus selbst hat, wie er extra erwähnt), wobei man auch an den „zweiten Tod“ denken muss: der Feuersee bzw. die ewige Verdammnis (Off. 20,14 + 21,8). Damit wird auch deutlich wie abhängig wir von Jesu Güte und Gnade sind!

Welchen Auftrag erhält Johannes hier (Vers 19 – 20)?

>> Antwort: Nachdem Johannes bereits in Vers 11 angewiesen wurde, das was er „sieht“ in ein Buch zu schreiben und es an die 7 Gemeinden zu schicken, wird der Auftrag nun zeitlich präzisiert: Er soll bereits Gesehenes, Aktuelles und Zukünftiges („das was danach geschehen wird“) aufschreiben. Dabei verweist Jesus danach aber auch gleich auf das, um was es bei dem Niederzuschreibenden zentral geht: Um das „Geheimnis der Sterne und Leuchter“! Damit wird deutlich welchen zentralen Stellenwert die Brautgemeinde mit den verantwortlichen Gemeindeleitern in der Endzeit haben! Somit wird auch der Inhalt des „Buches“ deutlich: Die „Offenbarung des Geheimnisses der Brautgemeinde Jesu“ in der Endzeit (welche mit Pfingsten begann und „zur Zeit des Endes“ vor Beginn des 1000-jährigen Reichs endet). Entsprechend muss die Botschaft der Offenbarung immer im Zusammenhang mit der Brautgemeinde Jesu betrachtet werden!


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