Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.07.2014

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Als gläubige Menschen sind wir Gotteskinder, also sind wir untereinander Glaubensgeschwister. Die Liebe untereinander soll von gegenseitigem Respekt geprägt sein.

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Römer 12,10

Kann die ganze Welt es sehen,
dass der Christ den Bruder liebt?
Können denn andere verstehen,
dass Gott reichen Frieden gibt?
Merken unsre Mitbewohner,
dass Gott selbst in uns regiert?
Er wird einst unser Belohner,
wenn er uns zum Himmel führt.

Frage: Ist denn das so schwer, unseren Nächsten zu lieben und ihn zu respektieren?

Vorschlag: Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir "die Besten" sein wollen: noch mehr erreichen im Beruf, noch eine höhere Stufe auf der Karriereleiter erklimmen ... Die Interessen des Nächsten treten oft in den Hintergrund. Wenn dieser durch die Maschen des sozialen Netzes fällt, kümmert uns das oft sehr wenig - Hauptache, wir erreichen unsere Ziele. Die Bibel lehrt uns ganz anders: brüderliche Liebe, gegenseitigen Respekt, Mitgefühl und gegenseitige Hilfe - so hat uns Jesus gelehrt und es uns vorgelebt. Darauf liegt unermesslicher Segen.

Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des biblische Begriffserklärungen-Menüs geblättert werden)

Totensonntag



Am Totensonntag gedenkt man in der evangelischen Kirche der in den vergangenen 12 Monaten Verstorbenen.
1816 ordnete König Friedrich Wilhelm III von Preußen für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten an, dass der letzte Sonntag im Kirchenjahr (Sonntag vor dem 1. Advent) ein allgemeines Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen sein soll.

Die Bibel kennt einen solchen besonderen Tag für die Verstorbenen nicht, jedoch eine Zeit der Trauer unmittelbar nach dem Tod eines Menschen, der einem viel bedeutet hat. So beklagte z.B. Josef seinen Vater 7 Tage:

Als sie nun nach Goren-Atad kamen, das jenseits des Jordans liegt, da hielten sie eine sehr große und feierliche Klage. Und Josef hielt Totenklage über seinen Vater sieben Tage.

1 Mose 50,10

Um Tote zu trauern ist natürlich und biblisch akzeptabel. Aber Gottes Wort spricht sich klar gegen Totenkult und Totenbefragung (Gebet zu Verstorbenen) aus:

Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einätzen; ich bin der HERR.

3 Mose 19,28

Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der ... die Toten befragt.

5 Mose 18, 9-11

Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Totengeister und Beschwörer befragen, die da flüstern und murmeln, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man für Lebendige die Toten befragen?

Jesaja 8,19

Das man also noch mal an die in den vergangenen 12 Monate verstorbenen Angehörigen denkt, ist somit nicht falsch. Der Bibel nach ist es aber viel wichtiger an die eigene Vergänglichkeit dabei zu denken:

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Psalm 90,12

Es ist besser, in ein Haus zu gehen, wo man trauert, als in ein Haus, wo man feiert; denn da zeigt sich das Ende aller Menschen, und der Lebende nehme es zu Herzen!

Prediger 7,2

Somit ist es gut, an den Tod und die eigene Vergänglichkeit zu denken, und die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen. Plötzlich kann das Leben zu Ende sein - ist man dann bereit? Welche Werke werden uns folgen?

Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.

Offb. 14,13
Wird Jesus sagen: Wohl getan, du treuer Knecht, gehe ein zu deines Herrn Freude?

Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

Matth. 25,23
Wohl uns, wenn wir bei der Arbeit gefunden werden, gute Früchte bringen und zu Gottes Ehre leben, wenn er uns abruft. Nicht umsonst heißt es:

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.

Joh. 15,16

Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach.

Hebr 13,7
Das ENDE zählt also! Manche haben einen (scheinbar) guten Start im Glauben gemacht, aber haben sich von Alltagssorgen, Weltenfreude usw. gefangen nehmen lassen und den schmalen Weg verlassen. In dem Zusammenhang brachte Jesus das Gleichnis vom Sämann:

Und er (Jesus) redete vieles zu ihnen in Gleichnissen und sprach: Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Einiges fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Einiges fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen empor und erstickten's. Einiges fiel auf gutes Land und trug Frucht, einiges hundertfach, einiges sechzigfach, einiges dreißigfach.

Matth. 13,3-8
Lassen wir unseren Glauben von Vögeln wegnehmen? Oder ist er ohne wahren Nährboden (Gemeinschaft und Bibellesen)? Oder lassen wir uns von bösen, dornigen Umständen im Glauben erdrücken?
Oder bringen wir viel Frucht zu Gottes Ehre? Das sollte die Frage am Totensonntag im Blick auf den Tod und damit auch das Gericht Gottes sein!

Der Totensonntag sollte also auch ein Tag sein, an dem man für sich selbst Bilanz zieht: Wie ist meine Beziehung zu Gott? Wenn ich jetzt sterben würde, könnte ich dann so vor den heiligen Gott treten?
Möge ein jeder Leser die Frage mit "Ja" beantworten können - andernfalls ist es höchste Zeit umzukehren und sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen! Der Totensonntag lehrt ganz klar: Es gibt ein ZU SPÄT!



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