Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 02.06.2020

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Fest auf Jesus gegründet sein - dann bleiben wir auch bei Stürmen stehen!

Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

Matth. 7,26-27

Lasst uns letztlich ganz und gar allein
fest auf Jesu Wort gegründet sein
und nicht auf Menschenlehre bauen
sondern immer auf Jesus schauen!
Denn wenn wir stets auf Jesus sehen
bleiben wir auch bei Stürmen stehen!

Frage: Lehnen Sie sich in Glaubenssachen an andere Christen an – oder suchen Sie beständig Wegweisung bei Jesus Christus und Seinem Wort?

Tipp: Vor einigen Tagen wanderte ich durch den Wald und sah 3 umgestürzte Bäume. Interessanter Weise wuchsen diese so dicht beieinander, dass sich ihre Wurzeln ineinander verflochten hatten und auch vor dem Wind boten sie sich gegenseitig etwas Schutz. Das tragische war aber nun: Als ein Baum schlussendlich umfiel, riss er die anderen beiden Bäume mit! Ähnliches hatte ich schon früher gesehen: Auf einer Waldlichtung stand eine hohe Tanne während drum herum alle anderen vom heftigen Sturm umgeworfen waren. Auch wir Menschen neigen dazu uns auf andere zu verlassen anstatt tiefe Wurzeln in den Glaubens-Boden wachsen zu lassen. Dies kann die Lehre, aber auch Versorgung usw. umfassen. Wehe, Geschwister kommen vom rechten Weg ab – ohne selbst in Gottes Wort gegründet zu sein stehen wir in akuter Gefahr, ggf. ohne es recht zu erkennen, mit vom Weg abzukommen! Daher: Lasst uns täglich Gottes Wort studieren und Wegweisung von Jesus Christus erbitten!

Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des christliche Begriffserklärungen-Menüs geblättert werden)

Evangelium



Evangelium = gute Nachricht, gute/frohe Botschaft (vom griechischen “euangélion“ (Schreibweise euaggélion), zusammengesetzt aus eu = gut, glücklich und angelia = Botschaft, Nachricht).

In der Vorrede zu Martin Luthers Neuem Testament (1522/1546) findet sich nachfolgende Begriffserklärung:
„Denn Euangelion ist eyn kriechisch wortt, vnd heyst auff deutsch, gute botschafft, gute meher, gutte newzeytung, gutt geschrey, dauon man singet, saget vnd frolich ist“.
Man beachte hierbei „gute meher“ = „gute Mär“ (das heute in Misskredit geratene Wort hatte damals die Bedeutung von Botschaft/Nachricht).
Bemerkenswert ist auch der Begriff „gutte newzeytung": aus dem Wortteil zeytung (verwandt mit dem englischen tiding(s)) ist unser Wort Zeitung entstanden.

Das Wort Evangelium erscheint hauptsächlich im Neuen Testament; es kommt aber auch in der Septuaginta, der vorchristlichen griechischen Übersetzung des Alten Testaments vor, und zwar im Sinne von „Sieges-/Freudenbotschaft“ und „Botenlohn“. In letzterer Bedeutung finden wir es (in der Pluralform euangelia) in 2. Samuel 4,10, wobei uns im selben Vers auch das zugehörige Verb euangelizo (eine gute Nachricht bringen) begegnet.

Ich habe den, der mir verkündete: Saul ist tot, und meinte, er sei ein guter Bote, ergriffen und getötet in Ziklag, dem ich doch Lohn für eine gute Botschaft hätte geben sollen.

2. Samuel 4,10

Passagen aus dem Buch Jesaja schlagen die Brücke zum neutestamentlichen Verständnis des Wortes beziehungsweise seiner Ableitungen (nachstehend kleine Auswahl):

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der die gute Botschaft des Friedens hören lässt (euangelizoménou akoèn eirénes), der Gutes verkündigt (euangelizómenos agathá), Heil proklamiert und zu Zion sagt: Dein Gott regiert!

Jesaja 52,7

Steig auf einen hohen Berg, der du Zion gute Nachricht bringst (ho euangelizómenos Sion), erhebe deine Stimme mit Macht, der du Jerusalem gute Nachricht bringst (ho euangelizómenos Ierousalem); erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, euer Gott.

Jesaja 40,9

Im griechischen Neuen Testament (dem sogenannten Grundtext analog zu dem hebräischen Grundtext des Alten Testaments) kommt Evangelium als das Substantiv „euangélion“ und in den Verbformen „euangelizo“, „euangelizomai“ und „euangelizesthai“ über hundertmal vor und bezeichnet sowohl die Königsherrschaft Gottes als auch die frohe Botschaft von Jesus Christus als dem in die Welt gekommenen Heiland (siehe auch die Begriffserklärung „Messias“). In unseren gängigen Bibelübersetzungen erscheint „euangélion“ in der eingedeutschten lateinischen Form „Evangelium“, die zugehörigen Verben sind mit „verkündigen“ und verwandten Begriffen übersetzt.
Die Bibelübersetzung von Hermann Menge gibt euangélion mit Heilsbotschaft wieder und bringt damit in besonderer Weise den Heilscharakter des Evangeliums zum Ausdruck.

Im Englischen begegnet uns für Evangelium das bekannte „gospel“, das sich aus dem altenenglischen „godspell“ = „good news“ (gute Nachricht) entwickelt hat.
Früher wurde irrtümlich das Wortelement „god“ (gut) wegen der identischen altenglischen Schreibweise mit „God“ (Gott) in Verbindung gebracht, so dass „Gottesbotschaft“ zu lesen war. Im isländischen „gudhspiall“ hat sich diese Sichtweise bis auf den heutigen Tag gehalten.

Eine der schönsten Passagen des Neuen Testaments ist die Botschaft des Engels an die Hirten auf dem nächtlichen Feld:

Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren.

Lukas 2,10.11
Für „ich verkündige euch eine große Freude“ steht im Griechischen „euangelizomai hymin charan megálen“, was noch mehr zum Ausdruck bringt, nämlich „ich verkündige/bringe euch die gute Nachricht/frohe Botschaft großer Freude“. In der englischen Standardübersetzung: „I bring you good tidings of great joy“ und auch in der New International Version (NIV): „I bring you good news of great joy“ kommt dieser Doppelcharakter sehr gut zur Geltung.

Neben der Gesamtbotschaft, die vom Evangelium verkörpert wird, ist das Wort auch die Bezeichnung für die als die vier Evangelien bekannten Schriften der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. In der türkischen Sprache (wenn nicht auch in anderen) ist Evangelium (“Incil“) auch die Bezeichnung für das gesamte Neue Testament.

Nicht zuletzt zählt zur großen Wortfamilie der „angelos“ (Bote, Abgesandter), der über das lateinische „angelus“ als „Engel“ in unsere Sprache gekommen ist. Der auf „Bethlehems Weide“ zu den Hirten gekommene „Engel des Herrn“ hatte als Abgesandter Gottes mehr als eine bloße Mitteilung zu machen; die Botschaft, die er auszurichten hatte, war epochemachend und in keiner Weise Privatsache.
Eine Parallele hierzu – auch mit großen Auswirkungen – waren die Worte von Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros der DDR-Einheitspartei SED, am 9. November 1989 anlässlich einer Pressekonferenz vor Journalisten aus aller Welt: "Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen - Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse - beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt.“ Ab diesem Augenblick gab es in der damaligen DDR kein Halten mehr. Zunächst trafen die ersten DDR-Bürger am Grenzübergang Bornholmer Straße ein, um „die Geschichte zu sehen, die Günter Schabowski kundgetan hatte“, und dann strömten die Massen zu den noch geschlossenen Grenzübergängen, durch die sie nach deren Öffnung im wahrsten Sinne des Wortes hindurchflossen. Umgekehrt strömten auch von West-Berlin viele Menschen zur bisher unüberwindlichen „Berliner Mauer“. Viele mobilisierten telefonisch zu Hause gebliebene Angehörige und Freunde. Das war quasi eine Art „Evangelisation“.

Nicht anders war es bei den Hirten, die die Worte des Engels nicht nur als bloße Mitteilung zur Kenntnis nahmen, sondern von ihnen so ergriffen wurden, dass sie

  • sich aufmachten, um das, was ihnen verkündigt wurde, selbst in Augenschein zu nehmen (Vers 15),
  • nach der Inaugenscheinnahme das, was sie von dem Kind gehört hatten, weiter ausbreiteten (Vers 17)
  • und auch bei bzw. nach der Rückkehr in ihren Alltag von der verkündigten und selbst erfahrenen Freude so erfüllt blieben, dass sie Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, lobten und priesen (Vers 20).
Und was ist davon geblieben?
Der 20-jährige Jahrestag des Mauerfalls am Abend des 9. November 2009 wurde mit den Worten eröffnet: „Was vor 20 Jahren in Berlin begann, hat bis heute die Welt verändert.“ Nicht anders (und mit noch viel größeren und bis in die Ewigkeit reichenden Auswirkungen) verhält es sich mit dem, was vor knapp 2000 Jahren in Bethlehem begann. Wer möchte sich davon nicht mobilisieren lassen?


  Copyright und Autor: Gerhard Nisslmüller
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