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Verleihe mir Einsicht, dass ich bewahre dein Gesetz und es halte von ganzem Herzen.
Psalm 119,34
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Gottes Wort ist ganz herrlich und wahr
und auch dieser Psalm ist überaus kostbar:
Mit vielen Facetten geht es um das Glaubensleben,
dass wir seine Weisungen zu befolgen erstreben
Die Liebe zum Herrn wird es an den Tag bringen:
Wer Sein Wort lebt, wird Gottes Ehre besingen!
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Frage:
Beanspruchst Du jeden Tag den `Bonus Gottes`: Einsicht & Liebe?
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Zum Nachdenken: Psalm 119 ist ein ergreifendes Loblied auf Gottes Gesetz (Weisungen). Das Gesetz (AT) verlangt: `Du sollst!` (aus Pflicht heraus). Die Gnade (NT) sagt: `Ich möchte ...!` (aus Liebe heraus).
Genau das tat Jesus für uns. Aus Liebe gab ER SEIN LEBEN, um uns zu erlösen und in uns SEIN unfehlbares Wort zur Einsicht zu bringen - um dauerhafte Hilfe, Halt und Hoffnung in uns zu entfalten! In der Guten Nachricht Bibel (GNB) hört sich der obige Vers so an: `Gib mir genug Verstand für dein Gesetz; von ganzem Herzen will ich darauf hören.` |
| Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des christliche Begriffserklärungen-Menüs geblättert werden) |
Ekklesia = "die Herausgerufene" (vom griechischen ek = "aus, von etwas her" und klesis = "Ruf, Einladung, Vorladung") bedeutete im alten Griechenland die Versammlung der durch den Herold zusammenberufenen Bürger (Volksversammlung). In der Septuaginta, der vorchristlichen griechischen Übersetzung des hebräischen Alten Testaments, bezeichnet das Wort neben der politischen Bedeutung (israelitische Volksgemeinde) schon die alttestamentliche Gemeinde im Sinne des Gottesvolks.
Im Neuen Testament steht der Begriff zum einen noch einmal für die alttestamentliche israelitische Volksgemeinde (Apostelgeschichte 7,38)
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Dieser ist's, der in der Gemeinde in der Wüste stand zwischen dem Engel, der mit ihm redete auf dem Berge Sinai, und unsern Vätern. Dieser empfing Worte des Lebens, um sie uns weiterzugeben.
Apg. 7,38
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und zum anderen für einen im Deutschen mit Versammlung wiedergegebenen aufrührerischen Volksauflauf in Ephesus (Apostelgeschichte 19,32+40).
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Dort schrien die einen dies, die andern das, und die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren. ... Denn wir stehen in Gefahr, wegen der heutigen Empörung verklagt zu werden, ohne dass ein Grund vorhanden ist, mit dem wir diesen Aufruhr entschuldigen könnten. Und als er dies gesagt hatte, ließ er die Versammlung gehen.
Apg. 19,32+40
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Ansonsten bezeichnet Ekklesia generell die neutestamentliche Heilsgemeinde (Einzelgemeinde und Gesamtheit der an Jesus Christus Gläubigen (Kirche)), zum
Beispiel die Sendschreiben an die sieben Gemeinden:
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Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,
Offb 1,4
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Den obengenannten Begriff Kirche sucht man in den evangelischen Übersetzungen des Neuen Testaments durchweg vergeblich. Vielmehr ist ekklesia (lat. ecclesia) dort (z.B. in der Lutherübersetzung und der Zürcher Bibel) mit Gemeinde wiedergegeben; die Elberfelder Übersetzung wählte hierfür Versammlung in Anlehnung an die ursprüngliche Bedeutung.
In den englischen Ausgaben des Neuen Testaments finden wir ekklesia mit church übersetzt.
Das englische church hat sich, wie das deutsche "Kirche", aus ekklesia kyriake ("Gemeinde des Herrn", von kyrios = Herr) entwickelt,
wobei das Adjektiv "kyriake" ("kyriakos/kyriakon" bei Kirche als Gebäude) zum Substantiv wurde.
Das hat sich weitgehend im germanischen Sprachraum (beispielsweise niederländisch "kerk", norwegisch "kirke") durchgesetzt,
während bei den romanischen Sprachen die Ableitungen vom Stammwort ekklesia selbst dominieren: Französisch "église", Spanisch "iglesia", Italienisch "chiesa" usw.
Ob mit Gemeinde, Versammlung oder Kirche übersetzt: die Ekklesia hat nach Matthäus 16,18 die Verheißung, dass "die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen sollen". Daher gilt: Dabeisein (sich "herausrufen" lassen) ist alles!
Autor: Gerhard Nisslmüller, 2009
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