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Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. ... Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! ... Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!
Jesaja 6,1-5
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Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitten. Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt,
wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.
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Frage:
Erlebst Du auch Gottes Heiligkeit, wo Sünde im Leben gefährlich quälend offenbar wird? Oder kennst Du es gar nicht von tiefer Gottesfurcht erfüllt zu sein?
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Zur Beachtung: Mit Gottesfurcht fängt es an, wie es Psalm 111,10 besagt: `Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig` - auch Einsichtig über Hochmut, Besserwisserei und z.B. sogar fromme, aber vom eigenen gekränkten Fleisch ausgehenden Ermahnungen anderer Christen! Jesus ist der Weinstock, wir nur die Reben und ohne IHN können wir gar nichts `Gutes` tun (Joh. 15,5)!
Im Licht Gottes bzw. Seiner Gegenwart kommt absolut alles ans Licht - auch unser sündhaftes Wesen! Lasst uns demütig unsere eigene Sündhaftigkeit vor Augen haben, dass wir es absolut nicht wert sind vor dem vollkommen heiligen Gott zu bestehen und ganz und gar von Seiner Gnade abhängig sind - und Gott für Seine Gnade von Herzen preisen! |
| Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des biblische Begriffserklärungen-Menüs geblättert werden) |
Messias ist die griechische Form des hebräischen maschiach mit der Bedeutung gesalbt (von maschach = salben). Der alttestamentliche Begriff bezieht sich ursprünglich auf die Priester, die mit dem heiligen Öl gesalbt wurden, auf die Propheten und gelegentlich auch auf Könige und andere herausragende Persönlichkeiten.
In der vorchristlichen griechischen Übersetzung des Alten Testaments (der Septuaginta) ist maschiach mit christos und im alttestamentlichen Teil der Vulgata (der lateinischen Übersetzung der Bibel von Hieronymus) mit christus wiedergegeben. In wohl allen sonstigen Übersetzungen begegnet uns der Begriff als das Partizip gesalbt in seinen verschiedenen grammatischen Formen. Personenbezogen finden wir den Begriff als Substantiv, beispielsweise als Gesalbter des Herrn, meinen Gesalbten u.a.m.
Einzelne alttestamentliche Bibelstellen weisen schon über den allgemeinen Gebrauch des Begriffs hinaus auf den Gesalbten, den im Judentum erwarteten König der zukünftigen Heilszeit, so Psalm 2,1.2:
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Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den Herrn und seinen Gesalbten.
Psalm 2,1-2
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oder Daniel 9,26;
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Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein.
Daniel 9,26
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Letzteres deutet schon auf das Leiden und Sterben des Gottesknechtes in Jesaja 53 hin, wobei dieses Kapitel schon weiter geht und von der dem Gottesknecht gegebenen Verheißung spricht, dass der Heilsplan des Herrn durch seine Hand gelingen wird.
Im Neuen Testament strahlt mit dem Kommen und Wirken von Iesous Christos (Jesus der Messias) hell die Erfüllung der messianischen Verheißungen auf.
Im griechischen Grundtext und in unseren Übersetzungen des Neuen Testaments begegnet uns der Begriff Messias nur noch zweimal,
nämlich in Johannes 1,41:
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Der [Petrus] findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte.
Johannes 1,41
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und in Johannes 4,25:
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Spricht die [samaritische] Frau zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen.
Johannes 4,25
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Ansonsten finden wir im Neuen Testament für Messias durchweg das von Christos abgeleitete lateinische Christus (in anderssprachigen Übersetzungen in der jeweiligen Sprachform, z.B. Christ im Englischen).
In der hebräischen Übersetzung des Neuen Testaments wurde Christos dagegen wieder in maschiach rückübersetzt, und so begegnet uns Jesus Christus dort als Jeschua haMaschiach, in dem auch Israel "an jenem Tag" die Erfüllung der messianischen Verheißungen erkennen und bekennen wird.
Autor: Gerhard Nisslmüller, 2009
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