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Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Treue hält auf ewig.
Psalm 146,6
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Wohl dem, der einzig schauet
nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet,
der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen,
den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen
bleibt ewig unbetrübt.
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Frage:
Wer kann mir wirklich beistehen und helfen?
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Zum Nachdenken: Eine tiefe Demut ergreift mich, wenn ich recht bedenke, dass der Heilige Gott alles erschaffen hat. Mehr noch: ER erhält auch seine wunderbare Schöpfung. Ich erlebe noch eine gesegnete Gnadenzeit in der noch Menschen ihr Herz für IHN öffnen. Auch wenn ich manchmal betrübt bin und die Lasten des Alltags mich erdrücken, möchte ich mich doch an IHM erfreuen. Manchmal rufe ich zaghaft, manchmal fordernd seinen Namen und strecke mich nach IHM aus. Wie sollte ER nicht auch mich erhalten bis ER mich in seine Ewigkeit geleitet? Immer mehr möchte ich erkennen, dass nur ER allein mir beistehen kann. Ich flehe um Seine Hilfe! Und ich lobe und preise Seinen heiligen Namen - in aller Demut, aber voller Vertrauen. |
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Die Bedeutung des Namens Jabez
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Der Name "Jabez" kommt nur an zwei Stellen der Bibel vor und hat die Bedeutung "Mühsal" oder "Er macht Schmerz" sowie "Gottesbild".
- Der Stadt-Name Jabez
Und die Geschlechter der Schreiber, die in Jabez wohnten, sind die Tiratiter, Schimatiter, Suchatiter. Das sind die Kiniter, die da gekommen sind von Hammat, dem Vater des Hauses Rechab.
1. Chr. 2,55
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Jabez war eine Stadt in Juda, lag wahrscheinlich in der Nähe Bethlehems und war Heimat mehrer Familien von Schriftgelehrten.
Aus dem Haus Rechabs kam Jonadab, dessen Nachkommen Gott wegen ihrer Treue besonders segnete und ihnen Zugang zu Gottes Thron gewährte:
Aber zu den Rechabitern sprach Jeremia: So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Weil ihr dem Gebot eures Vaters Jonadab gehorcht habt und alle seine Gebote gehalten und alles getan, was er euch geboten hat, darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Es soll dem Jonadab, dem Sohn Rechabs, niemals an einem Manne fehlen, der vor mir steht.
Jeremia 35,18-19
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- Die Person Jabez
Jabez war angesehener als seine Brüder. Und seine Mutter nannte ihn Jabez; denn sie sprach: Ich habe ihn mit Kummer geboren. Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat.
1. Chr. 4,9-10
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Jabez war ein Mann aus dem Stammbaum Judas, von dem wenig bekannt ist, dessen erhörliches Gebet aber schon viele Gläubige bis heute sehr beeindruckend hat.
Namen haben in der Bibel immer eine entscheidende Bedeutung - so auch hier: Jabez war nicht nur sehr angesehen, sondern von seinem Namen, welcher "Gottesbild" sowie "Mühsal / Er macht Schmerzen" bedeutet, können wir ableiten, dass es sich hier um weit mehr handelte als auf den ersten Blick ersichtlich ist.
So wie Melchisedek ein Vorläufer Jesu in Bezug auf die Priesterschaft war (Hebr. 6,20), so war Jabez offensichtlich ein Vorläufer Jesu in Bezug auf den vollkommenen Menschen nach dem Bild Gottes (1. Mose 1,26-27), wie sich Gott den Menschen gedacht hatte (was aber durch Sünde zerstört wurde).
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
1. Mose 1,27
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Jesus sagte als "DAS Gottesbild" (Joh. 1,14) daher auch zu Recht:
Wer mich sieht, sieht den Vater
Joh. 14,9
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Auch "Mühsal / Er macht Schmerzen" passt zu Jesus, weil Jesus durch das schlimmste Leid der bekannten Passion gegangen war. Auch hatte seine Mutter Maria bei dieser (geistlichen) "Lebensschaffung" (Joh. 3,36), die Jesus durch sein kostbares und teures Blut am Kreuz von Golgatha erkaufte, unsagbare Schmerzen, wie ihr schon kurz nach der Geburt vorausgesagt worden war:
Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird - und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen -, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden.
Lukas 2,34-35
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Somit ist es nicht verwunderlich, dass Gott ein solches Gebet erhörte, dass ganz persönliche(!) Bitten enthielt. Im Blick auf Jabez, einem Mann der so war und lebte wie ihn Gott gedacht hatte, werden auch dieser Bibelverse verständlich:
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
Joh. 15,7
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und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.
1. Joh. 3,22
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