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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.09.2014

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Viele von uns werden von Mitmenschen angefeindet, von oben herab behandelt oder gar gemieden. Statt diese ebenfalls zu hassen, wollen wir Gott unsere Not klagen. Er wird uns helfen, unsere Feinde zu lieben und sie zu segnen.

Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen, und aus den tiefen Wassern.

Psalm 69,15

Herr, lass mich nicht versinken,
errette mich vor meinen Hassern!
Herr, ziehe mich aus tiefen Wassern -
sonst werde ich ertrinken!

Frage: Wie verhalten wir uns, wenn wir von anderen Menschen Hass, Ablehnung oder gar Zorn erleben?

Vorschlag: Oftmals werden wir von Mitmenschen angefeindet, zu Unrecht verklagt oder herablassend behandelt. Statt sie wiederzuhassen, wollen wir Gott unsere Not klagen. Er wird uns helfen, unsere Feinde zu segnen, sie zu lieben und für sie zu beten.

Das Gebet

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

3. Wie soll man beten?


Fragen & Gesprächsimpulse


Zu wem sollen wir beten: Zu Gott dem Vater oder Gott dem Sohn (Jesus)?

>> Antwort: Im AT wurde zu Gott dem HERRN gebetet (z.B. 1. Samuel 1,28) und selbst Jesus d.h. Gott im Fleisch (1. Mose 33,17) wurde mit HERR betitelt. Sprach z.B. 1. Mose 24,7 noch von „HERR, der Gott des Himmels“, so unterschied Jesus zwischen „Vater im Himmel“ (Matth. 5,48) und ihm selbst als Gottes Sohn (Lukas 22,70), obgleich er sagte, dass er und der himmlische Vater „eins“ sind (Joh. 10,30). Gott hat den Menschen nach Seinem Bild geschaffen (1. Mose 1,27): Nach Geist, Körper und Seele, genauso wie Gott aus Heiligem Geist, Menschwerdung in Jesus und Gott dem Vater besteht. So wie wir immer eine ganze Person ansprechen, so können wir Gott letztlich auch nur in der Gesamtheit anbeten. So wie wir aber „Du hast aber schöne Augen“ auf den Leib oder „Du bist aber ein lieber Mensch“ auf die Seele bezogen sagen, so können wir auch Jesus als unseren Herrn in der Nachfolge ansprechen sowie Gott den Vater in unserem Kindschaftsverhältnis. Daher wurde auch Jesus schon vor der Kreuzigung (Joh. 9,38) und erst recht nach der Auferstehung (Matth. 28,17; Joh. 20,28; 2. Petrus 3,18) angebetet. Auch wollte Jesus, dass Bitten an Ihn gerichtet werden (Joh. 14,14). Letztlich gilt auch im Gebet: Niemand kommt zum Vater außer durch Jesus (Joh. 14,6), womit klar wird, dass wir nur „im Namen Jesu“ zum Vater im Himmel beten können (Joh. 16,23; 1. Tim. 2,5).

Gibt es bestimmte Äußerlichkeiten (Gebetshaltung) auf die man beim Beten achten sollte?

>> Antwort: Untertanen warfen sich bei orientalischen Hofzeremonien vor ihrem Herrscher in voller Länge auf das Angesicht, was wir auch z.B. in Josua 7,10 und Daniel 9,10 gegenüber dem heiligen Gott finden. Generell kennt die Bibel aber fiele Haltungen wie sitzen, stehen, liegen, knien, wobei die Hände zumeist bittend erhoben sind (ein „Händefalten“ kennt die Bibel nicht). Entscheidend ist letztlich, dass das Herz in einer vor Gott gebeugten, unterwürfigen und demütigen Haltung ist (was sich aber auch entsprechend im Äußeren widerspiegelt). Dies kommt auch in der Bibelstelle zum Ausdruck: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen gibt er aber Gnade“ (Jakobus 4,6)

Wie oft sollen wir beten?

>> Antwort: In 1. Thess. 5,17 und Lukas 18,1 steht, dass wir allezeit beten und somit eine ständige innere Gebetshaltung haben sollen. Praktisch bedeutet dies, die „inneren Augen“ immer auf Gott gerichtet zu haben und im Herzen alle Dinge (auch im Alltag) Gott mitzuteilen. Der biblische Vergleich mit einem Eheleben passt auch hier (wenn man rund um die Uhr zusammen sein sollte), denn dann werden auch Kleinigkeiten miteinander „abgestimmt“, wobei manchmal ein einfacher „Blickkontakt“ oder ein „Zeichen“ reicht, man sich aber trotzdem auf gewisse Arbeiten konzentriert. Daneben gibt es aber auch z.B. abends oder zu Tisch Zeiten, wo man gemeinsam wichtige Entscheidungen „in Ruhe“ bespricht. Genauso sollte es mit dem Gebetsleben sein: Im Alltag formlose innere Kurzgebete und Blicke auf Gott für Wegweisungen – und dann zu gewissen Zeiten (siehe z.B. Daniel 6,11; Markus 1,35; Psalm 42,9) intensives Gespräch mit Anbetung, Fürbitte etc. Manchen Menschen legt Gott das Gebet derart aufs Herz, dass sie sich teilweise oder ganz zurückziehen um sich mehr und intensiver dem Gebet zu widmen (z.B. Lukas 2,37; Neh. 1,6). Bis heute gibt es „Gebets-Eremiten“ (z.B. in der ägyptischen Wüste und dem Himalaja), die sich ganz dem Gebet widmen. Gebet ist nach Off. 5,8 „Weihrauch vor Gottes Thron“, der natürlich nicht erlöschen soll. „Gebetsketten“ die in manchen Gemeinden zeitweise eingerichtet werden, sind schon alleine aus diesem Grund biblisch, sehr wertvoll und mehr als erstrebenswert!

Was ist „Fasten und Beten“?

>> Antwort: Bezüglich Fasten findet man in der Bibel, dass dann nicht gearbeitet wird (z.B. 3. Mose 16,29; 4. Mose 29,7), Gott Dank und Opfer dargebracht werden (Richter 20,26), Buße getan (1. Samuel 7,6), sich zu Gott hin bekehrt und Gott gesucht wird (2. Chr. 20,3; Joel 2,12), aber auch Bittgebete vor Gott gebracht (Richter 20,26; Nehemia 1,4; Psalm 35,13; Daniel 9,3) sowie Gottes Wegweisung erbeten und wichtige Aussendungen vorgenommen werden (Apg. 13,3 + 14,23). In Jesaja 58,1-12 sagt Gott klar, WAS vor allem „gefastet“ werden soll: Die Sünde! Jesus erwähnt zusätzlich, dass das Fasten alleine auf Gott hin ausgerichtet sein muss und keine Show daraus gemacht werden darf (Matth. 6,16-18). „Fasten“ als Gebetsunterstreichung kann nach 1. Kor. 7,5 aber auch sein, auf den sexuellen Verkehr in der Ehe zeitweise zu verzichten. Des Weiteren kann es sich beim Gebet auch um „Schlaf-Fasten“ handeln, wie es Jesus tat (Lukas 6,12). In jedem Fall geht es um einen inneren Drang, den Ernst der Bitten noch durch etwas, das einen auch etwas „kostet“ zu unterstreichen und Nachdruck zu verleihen (das Naheliegendste ist das „täglich Brot“), sowie sich nicht durch Essen, sexuellen Umgang etc. von dem wichtigen Gebet ablenken zu lassen. Generell gibt es solche Gebete: ein bloßes „Plappern“ (Matt. 6,7) ohne dahinter zu stehen, dann ernst gemeintes (normales) Gebet sowie dringlich-flehentliches Gebet (ggf. mit dem Fasten als Bekräftigung des Ernstes) bei dem es teilweise sogar Buchstäblich um „Leben und Tod“ geht (siehe das Fasten von Ester in Ester 4,16).

Wie sieht ein Gebet um Erweckung aus und was sind die Vorbedingungen?

>> Antwort: Generell sollte man erstmal so anfangen: „Herr schenke Erweckung – und fange bei MIR an!“. Gott will nicht den Tod des Gottlosen sondern seine Umkehr (Hesekiel 33,11). Damit Gott aber eingreifen kann müssen wir Ihm den Weg bereiten, wie es in Jesaja 40,3-5 steht: Hochmutshügel müssen erniedrigt und Kleinglaubenstäler erhöht werden. So wie Johannes der Täufer Jesus den Weg bereitete (Matth. 3,1-3), so sollen auch wir Gottes Wirken den Weg bereiten. Wenn wir selbst nicht gereinigte, brauchbare Gefäße sind, würde das Gericht zuerst uns treffen (1. Petrus 4,17), weil wir Gottes Heiligkeit gar nicht ertragen könnten (Mal. 3,2)! Wenn nur EINER in der Gemeinschaft Sünde duldet, kommt der Fluch – und nicht der Segen (siehe Achan in Josua 7,1)! Der heilige Gott kann sich nicht zu Betern bekennen, bei denen noch dunkle, versteckte Sünden existieren, zumal Satan der Ankläger ist und diese genau kennt! Off. 12,10! Auch fällt Gottes Feuer nur herab, wenn zuvor ALLES auf den Altar gelegt wurde (1. Chr. 21,26)! Wie sieht es mit unserer Hingabe aus? Wären wir überhaupt bereit wenn Erweckung käme und wir auf unseren lieben Schlaf verzichten müssten etc.? Kann sich der absolut heilige Gott, der Licht ist und alles sieht, zu uns und unserer Gemeinde bekennen? Wie ein Gebet um Erweckung aussieht ist daher zweitrangig, zumal der Geist selbst beten bzw. „seufzen“ muss (Römer 8,26). Ein Gebet um Erweckung finden wir aber in Jesaja 63,19b-64.11. Hier erklingt der Herzensschrei, dass Gott mit Seinem Heiligen Geist herab kommen möge um mächtig zu wirken und von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen (Joh. 16,8), was sich auch im „Vater unser“ in den knappen Worten „Dein Reich komme“ widerspiegelt.

Was hat zeitweise sexuelle Enthaltsamkeit in der Ehe mit Zeiten des Gebets zu tun (1. Kor. 7,5)?

>> Antwort: Wir sollen eigentlich beständig im Gebet sein. Wenn wir dies aber in gewissen Zeiten ganz bewusst tun und uns immer wieder oder gar durchgehend dem Gebet widmen und im Gebet „ringen“ und Gebetslasten vor Gottes Thron ausschütten, passen gewisse Annehmlichkeiten nicht dazu. Es hindert zum einen die Konzentration aufs das intensive Gebet, vor allem unterstreicht man gerade mit „Fasten“ jeglicher natürlicher Triebe (nicht nur das Essen) die Inbrunst und Ernsthaftigkeit des Gebets! So wie sich Sportler gewisser Dinge generell oder zeitweise enthalten, um den Sieg besser erreichen zu können, so sollen wir dies auch im „Gebetskampf“ tun (1. Kor. 9,25)!


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