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Am Tag meiner Bedrängnis rufe ich dich an, denn du erhörst mich.
Psalm 86, 7
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Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.
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Frage:
Erhört Gott mein Gebet?
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Zum Nachdenken: Eine bedrohliche Unwetterfront zog wie aus dem Nichts auf. Ich war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg und noch 1/2 Stunde von meinem Ziel entfernt. Ich weiß, dass Jesus mir immer nahe ist und so kam es mir in den Sinn, Ihn anzurufen. Ich betete und bat Ihn, mich vor dem Unwetter zu verschonen. Während ich zu Ihm sprach, konnte ich erkennen, dass ER die Unwetterfront buchstäblich an mir vorbeiziehen ließ. Ich bekam nur ein paar Regentropfen ab und erreichte unbeschadet mein Ziel.
Da ich trotzdem Zweifel hegte, ob ER auch bei diesem Ereignis mir Seine Güte vollends erweisen würde, habe ich bis an meine Belastungsgrenze in die Pedale getreten. Ich musste beschämt erkennen, dass wieder einmal meine Zweifel an Seinem Wirken völlig unbegründet waren: ER ließ exakt 7 Minuten verstreichen, ehe das Unwetter hereinbrach, nachdem ich zu Hause war. Ich hätte mich gar nicht selbst abmühen müssen! ER sorgt für mich! |
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Anhang
GEISTLICHE APHORISMEN ÜBER DAS BETEN UND DAS GEBET AUF ÄTHERWELLEN
(von Dieter Faulseit)
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Tag für Tag wird die christliche Botschaft auch über die Funkmedien verbreitet. Auf diesem Wege können die Menschen recht unmittelbar und mit relativ geringem materiell-technischem Aufwand erreicht werden. Dabei werden viele gute Worte gesprochen, die - stilistisch geschliffen - aphoristischen Charakter aufweisen, auch viele Gedanken über das Beten und das Gebet aus christlicher Sicht. Die akustische und damit flüchtige Aufnahme des geistlichen Wortes schränkt allerdings den Behaltenseffekt ein und lässt wenig Raum, über ansprechende, tiefgründige Aussagen nachzudenken. Deshalb ist hier eine kleine Auswahl solcher über die Ätherwellen verbreiteter geistlicher Worte zusammengestellt, die des Nachdenkens und des Bewahrens wert sind. Dabei sind besonders Äußerungen aus den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in den Blick gerückt, wo noch geringere Möglichkeiten bestanden, das Gesprochene im Internet nachzulesen.
BETEN/GEBET
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Wer beten gelernt und es auch geübt hat, kann mit Gott alles besprechen.
(Roland Breitenbach, Bayerischer Rundfunk, 27. 2. 1986)
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Jeder, der sich im Gebet Gott anvertraut, kann entlastet leben - das ist die Güte Gottes.
(Wolfgang Dünnebeil, Evangeliums-Rundfunk, 18. 4. 1983)
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Beten ist oft der einzige Ausweg, wo es eigentlich gar keinen Ausweg gibt.
(Johannes Fiebig, Bayerischer Rundfunk, 7. 3. 1982)
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Das Haus des Gebetes ist für die Menschen wichtiger als alle Markthallen dieser Welt.
(Heribert Gauly, Hessischer Rundfunk, 6. 3. 1988)
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Morgengebet will nichts anderes, als dass ich den Tag mit Gott verbinde.
(Anselm Grün, Bayerischer Rundfunk, 15. 12. 1982)
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Auch Beten braucht Zeit. Es geht dabei zunächst ja gar nicht darum, fromme Sätze zu formulieren. Es geht darum, einige Minuten der Stille zu finden, in denen ich Gott danken kann für das, was ich in meinem Leben empfange; wo ich ihn bitten kann, mir Mut zu geben für alle Aufgaben, die vor mir liegen.
(Peter Haigis, Südwestrundfunk, 13. 8. 2007)
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Gott ist nur ein Gebet lang von uns entfernt.
(Johannes Hasselhorn, Evangeliums-Rundfunk, 26. 5. 1989)
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Der Weg zum Gebet ist der Weg aus der lauten Hektik in die Stille, zum Beispiel aus dem Großstadttrubel in eine am Wege gelegene Kirche. Wer solche Stille wagt, wird reich beschenkt.
(Franz Hengsbach, Norddeutscher Rundfunk, 17. 1. 1983)
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Ich bin und bleibe am Gebet, weil es für mich die Beziehung ist, die am tragfähigsten ist.
(Anita Jantzen, Evangeliums-Rundfunk, 13. 12. 1997)
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Der Christ betet - gestern, heute und immerdar.
(Paul Ketteler, Sender Freies Berlin, 8. 8. 1985)
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Beten - das heißt für mich: Ich habe eine Audienz bei der höchsten Instanz, die es gibt.
(Klaus Krämer, Evangeliums-Rundfunk, 20. 4. 1989)
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(zu: "Alle eure Sorge werfet auf ihn …") Macht aus euren Sorgen ein Gebet!
(Michael Kuhn, Mitteldeutscher Rundfunk/Radio Sachsen, 10. 11. 2003)
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Es kommt Gott nicht darauf an, dass wir ihm druckreife Texte vorlegen. Er nimmt unter Umständen auch ein Stammeln an, wenn es als Gebet aus dem Herzen kommt.
(Norbert Maginot, Deutschlandfunk, 21. 6. 1982)
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Betende Hände erreichen auf weite Sicht mehr als geballte Fäuste.
(Hans Georg Meerwein, Südfunk, 22. 7. 1984)
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Richtig beten kann man auch ohne große Worte zu machen. Vielleicht sogar besser: Das einfache und ehrliche Herz - darauf kommt es an.
(Micha A. Neumann, Radio Bremen/Nordwestradio., 29. 6. 2007)
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Gebete kann man bei Gott nicht abliefern wie die Steuern beim Finanzamt. Sie müssen geprägt sein von unserer völligen Ausrichtung auf den Herrn.
(Hans Dieter Schelauske, Deutsche Welle, 12. 2. 1983)
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Das Gebet ist der Schlüssel zu Gott. Wer vor Gott kniet, kann vor den Menschen stehen.
(Jörg Thoms, Mitteldeutscher Rundfunk/Radio Sachsen-Anhalt, 30. 9. 1999)
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Gebet ist die Offensive der Kinder Gottes.
(Friedhold Vogel, Evangeliums-Rundfunk, 24. 8. 1981)
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Kein Christ sollte Gott gegenüber beim Beten darauf bestehen, dass Gott auf eine ganz bestimmte Art eingreift. Gott ist Gott. Er hat einen größeren Horizont als der betende Mensch, er sieht weiter und er ist klüger und weiser.
(Rolf-Dieter Wiedenmann, Evangeliums-Rundfunk, 9. 6. 2007)
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Das Gebet ist das einzige Heilmittel gegen die Sorgenkrankheit.
(Kurt Zabel, Evangeliums-Rundfunk, 18. 9. 1981)
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