Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.09.2026

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Gott in aller Demut anbeten

Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. ... Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! ... Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen! 

Jesaja 6,1-5

Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitten. Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt,
wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.

Frage: Erlebst Du auch Gottes Heiligkeit, wo Sünde im Leben gefährlich quälend offenbar wird? Oder kennst Du es gar nicht von tiefer Gottesfurcht erfüllt zu sein?

Zur Beachtung: Mit Gottesfurcht fängt es an, wie es Psalm 111,10 besagt: `Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig` - auch Einsichtig über Hochmut, Besserwisserei und z.B. sogar fromme, aber vom eigenen gekränkten Fleisch ausgehenden Ermahnungen anderer Christen! Jesus ist der Weinstock, wir nur die Reben und ohne IHN können wir gar nichts `Gutes` tun (Joh. 15,5)!
Im Licht Gottes bzw. Seiner Gegenwart kommt absolut alles ans Licht - auch unser sündhaftes Wesen! Lasst uns demütig unsere eigene Sündhaftigkeit vor Augen haben, dass wir es absolut nicht wert sind vor dem vollkommen heiligen Gott zu bestehen und ganz und gar von Seiner Gnade abhängig sind - und Gott für Seine Gnade von Herzen preisen!

Das Vaterunser



Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen!

Matth. 6,9-13


Das Vaterunser ist das einzige Gebet, welches Jesus Christus seine Jünger gelehrt hat. Es ist das am weitesten verbreitete christliche Gebet und wird von Christen aller Konfessionen gebetet.

Aber wie beten wir es? Besteht auch bei uns persönlich die Gefahr, es einfach so „runter zu leiern“, ohne den Sinn erkannt zu haben und es auch wirklich im tiefsten Herzen so zu meinen?


Schauen wir es uns mal kurz an:

Gott im Zentrum: Das Gebet beginnt – wie auch die Zehn Gebote mit „Ich bin der HERR Dein Gott“ (2. Mose 20,2) - mit dem Aufblick zum Vater im Himmel in seiner Heiligkeit und Macht. Voller Ehrfurcht und Anbetung ist es dabei unser Herzenswunsch als wahre Gotteskinder, dass SEIN Name verherrlicht wird und SEIN Plan und Wille geschehen möge!

Unsere irdische Existenz: Danach geht es um das für unsere irdische Existenz Notwendige: Das tägliche Brot – aber auch nicht mehr, was uns an Sprüche 30,8-9 erinnert: „Armut und Reichtum gib mir nicht … Ich könnte sonst, wenn ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der Herr? Oder wenn ich zu arm würde, könnte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.“
Um zur Ehre Gottes leben zu können benötigen wir (neben „geistlichem Brot“) auch Nahrung für den Leib – und dafür dürfen und sollen wir sogar Gott bitten.
Gleichzeitig erkennen wir mit dem „gib uns“ auch an, dass wir von Gott abhängig sind und Ihn brauchen und Gott hinter jeder „guten Gabe“ und selbst der täglichen Nahrung, die wir erhalten, steht!

Einheit: Im hohepriesterlichen Gebet bat Jesus darum, dass seine Nachfolger „eins seien wie wir“ (Joh. 17,11).
Im Gleichnis von Weinstock und Rebe in Joh. 15,1-8 wird deutlich, dass Jesus das Zentrum (Weinstock) ist, aber jedes Gotteskind als „Rebe“ direkt an ihm sein muss. Zu beachten ist, dass über den Weinstock eine feste Verbindung bzw. „organische Einheit“ der einzelnen „Reben“ bzw. Mitchristen untereinander existiert!
Sünde kommt im Deutschen vom Wort „Sund“, was eine, das Festland trennende, Meerstraße bezeichnet. Geistliche Sünde trennt immer und steht zwischen Menschen wie auch Gott und dem Menschen. Daher ist es existenziell wichtig, um Vergebung zu bitten, aber genauso auch Vergebung zu gewähren!

Prüfungen: Ohne Prüfungen und Versuchungen geht es nicht! Jesus selbst wurde versucht (Matth. 4,1-11) und er sagte auch „Es müssen ja Verführungen kommen“ (Matth. 18,7). So wie in der Schule Prüfungen (Klassenarbeiten, Klausuren etc.) stattfinden müssen, so auch im Glaubensleben, ob wir wirklich das oberste Gebot erfüllen und Gott über alles lieben und den Nächsten wie uns selbst (Matthäus 22,36-40)! Anhand von Hiob sehen wir, dass Satan uns in Prüfungen führen will und Gott dies zuweilen zulässt (Hiob 1-2). Aber wir sehen auch anhand Jesu „Lehrgebet“, dass wir Gott bitten dürfen, uns von Versuchungen zu verschonen. Da unser Gebet aber auch wirklich ernst gemeint sein muss, bedeutet dies auch, dass wir Versuchungen auch nicht nachgeben und im Glaubensgehorsam leben wollen!
In der heutigen Zeit, wo wir auf die „große Trübsal“ zugehen, bekommt Jesu Aussage „Führe uns nicht in Versuchung“ noch eine viel tiefere Bedeutung. So wird die erste Hälfte der 7-jährigen großen Trübsal in Off. 3,10 mit „Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis“ bezeichnet, wobei aber Jesus den Überwindern verheißt: „will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung“. Nach Lukas 21,36 verheißt Jesus den „Gewürdigten“, dass sie „diesem allen entfliehen“ werden. Somit dürfen wir Gott in dieser Zeit auch mit Blick auf die Entrückung bitten, dass er uns rechtzeitig „von dem Bösen erlösen“ möge.

Erhörungs-Grundlage: Mit den Schlussworten „DENN Dein ist …“ wird noch die Grundlage aufgezeigt, weswegen wir Erhörung unserer Gebete erwarten dürfen: Weil Gott das Reich, alle Kraft und die Herrlichkeit innehat – und das in Ewigkeit! Wie wunderbar!

An dieser Stelle möchte ich ermutigen Jesu „Mustergebet“ immer wieder mal für das eigene persönliche Gebetsleben neu zu formulieren und mit persönlichen Anliegen zu füllen.


Ein Gebet, welches ich mal, ans das Vaterunser angelehnt, formuliert hatte, sah z.B. so aus:

Himmlischer Vater, der Du wie ein liebender Vater zu all Deinen Kindern bist, voller Ehrfurcht möchte ich nun vor Dich treten. Du allein bist heilig und mein Gott. Vor Dir beuge ich nun voller Ehrfurcht meine Knie. Du allein bist würdigt aller Ehre und Anbetung. Ich preise und rühme Dich. Ich möchte mich mit Geist, Körper und Seele Dir hingeben und zu Deiner Ehre leben, Dir folgen und in Allem gehorchen. Es ist mein tiefer Wunsch im Herzen, dass Dein Königreich und Deine Herrschaft kommen möge und alle Menschen Dich als ihren Herrn und König anerkennen und vor Dir niederfallen! Daher liegt mir der Bau Deines Reiches und der Ausbau Deiner Königsherrschaft am Herzen. Bitte wirke in den Herzen der Menschen und schenke Erweckung!




  Copyright © 2004-2026 by Rainer Jetzschmann, www.gottesbotschaft.de


Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Spruchkarte - Gebetsgedicht zu Matth. 6. 9-3 (Themenbereich: Vater unser)
Fragen & Gesprächsimpulse zum "Vater unser" (Matth. 6,9-13) (Themenbereich: Vater unser)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Vater unser



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Fragen - Antworten

Kommt der Dritte Tempel in Jerusalem?

Israel-Iran-Krieg: Was sagt die Bibel zum weiteren Ablauf?

Wie nah sind wir der Entrückung?

Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis