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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
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Ich staune Herr!
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind sein Gerichte und unerforschlich seine Wege! Römer 11,33 (Luther 1912) |
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Ich staune Herr!
Ueber Deine Grösse.
Wer kann Dich je erfassen?
Wie Du wirklich bist.
Wie sehr Du liebst.
Wie weise Du das ganze Universum lenkst.
Ich staune Herr!
Ueber Deine Liebe.
Wie gross bist Du!
Was hat Dich denn bewogen
uns mit Leidenschaft zu suchen?
Was war der Grund, oh Herr?
Ich staune Herr!
Dass Du zuerst uns suchen gingst.
Die wir in Eigenliebe uns von Dir entfernt.
Warum hast Du Dich wohl zu uns gewendet?
Als wir in unserm Jammer keinen Ausweg sah`n.
Sag Herr, waum nur - sag warum?
War es nicht Deine Liebe, Herr?
Die uns Verlorne suchte.
War es nicht Gnade, die unendlich gross?
Die unverdiente Gnade, die herab sich neigte.
Ins Elend unsres Lebens sich ergoss.
Oh Herr, ich staune über Dich!
Ich staune Herr!
Dass all die vielen Jahre Du mich führtest.
Durch dunkle und durch schöne gnadenvolle Zeit.
Sag Herr, war es nicht immer lauter Liebe?
Die mich zum Loben und zum Danken hat befreit.
Warst Du es nicht, der solch ein Wunder wirkte?
Ich staune Herr!
Dass Deinen einz`gen Sohn Du hingegeben.
Als Gab und Opfer mir zum ewgen Leben dargereicht.
Welch tiefe Liebe kommt mir hier entgegen.
Im Blute Jesu bin ich rein in Ewigkeit.
Oh Jesus, Preis sei Deinem hohen Namen!
Ich staune Herr!
Dein heil`ger Geist der Stärke,
des Trostes und der Majestät.
Mein Stellvertreter vor dem Gottesthrone.
Der hat des Vaters Liebe mir verklärt.
Ich dank Dir Herr, für diese Gnadengabe.
Es ist so schön mit Dir zu reden Herr!
Dich Vater nennen zu dürfen, welch ein Glück!
In Deinem Arm sich bergen jede Stunde.
Oh welch ein Segen, solch ein Augenblick!
Womit hab ich`s verdient, solch Vorzugsrecht?
Ich bin Dein Kind und ein geliebter Gottesknecht.
(Autor: Heinrich Ardüser)
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