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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.04.2019

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Götzendienst ist Gott ein Gräuel und ein Irrweg!

Verflucht sei, wer einen Götzen oder ein gegossenes Bild macht, ein Gräuel für den Herrn, ein Werk von den Händen der Werkmeister, und es heimlich aufstellt. Alles Volk soll antworten: „Amen!“

5. Mose (Deuteronomium) 27,15

Allein auf Gott lasst uns die Hoffnung setzen,
nicht auf die Welt und nicht auf ihre Götzen.
Gott kennt genau die lauernden Gefahren,
er hat die Macht, uns alle zu bewahren.

Frage: Gibt es heutzutage noch Götzen in unserer „aufgeklärten“ Welt?

Vorschlag: Selbstverständlich! Leider ist das Gang und Gäbe, wenn wir z.B. nur an den Starkult in Film und Fernsehen denken. Da werden die berühmten Stars vergöttert und als Vorbilder hochstilisiert. Auch viele Politiker werden verehrt, dabei sind viele gar blinde Verführer. Aber auch die berufliche Karriere, der persönliche Besitz oder das Ansehen kann uns selbst zum Götzen werden. Im Bibelvers sehen wir, dass es Gott ein Gräuel ist, wenn Menschen solchen Dingen dienen und sie verehren. Lassen wir uns warnen: Götzendiener werden die Ewigkeit in der Verdammnis verbringen müssen!

Suizid / Selbstmord / Freitod aus biblischer Sicht

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Suizid-Menüs geblättert werden)

3. Wie wird Sterbehilfe aktuell gesehen?

Erschreckend ist aber auch, daß offenbar das Thema Sterbehilfe nicht vom Tisch ist.
So gab die niederländische Stattsanwaltschaft eine Stellungnahme heraus, daß erwägt wird, Demenz (Altersverwirrtheit) als Euthanasiegrund zu akzeptieren.
Mit Recht spricht sich der Geschäftsführende Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Hospiz-Stiftung (Dortmund) dagegen aus: Wer aktive Sterbehilfe zuläßt, löst einen Dammbruch aus, der nicht mehr gestoppt werden kann!
In den Niederlanden gilt bislang als Tötungs-Voraussetzung, daß der Patient unerträglich leidet und eindeutig seinen Todeswunsch geäußert hat.
Brysch kritisiert dies: Wer will bestimmen, was "unerträgliches Leiden" ist, und wie verwirrt darf ein Patient denn höchstens sein, wenn er sagt, daß er getötet werden will?
Sollte das niederländische Beispiel auf Deutschland übertragen werden, wären heute 1,6 Millionen Demenzkranke davon betroffen! (Quelle: Idea - Dortmund)


Was sagt aber die Bibel zur Sterbehilfe?

Da rief Abimelech eilends seinen Waffenträger und sprach zu ihm: Ziehe dein Schwert und töte mich, daß man nicht von mir sage: Ein Weib hat ihn ermordet! Da durchstach ihn sein Diener, und er starb.

Richter 9,54

Da sprach er zu mir: Tritt doch her zu mir und töte mich; denn Todesangst hat mich ergriffen, während ich noch bei vollem Bewußtsein bin! Da trat ich auf ihn zu und tötete ihn; denn ich wußte wohl, daß er seinen Fall nicht überleben werde. Und ich nahm die Krone von seinem Haupt und die Spangen von seinem Arm und siehe, ich habe sie hergebracht zu dir, meinem Herrn!

2. Sam 1,9-10

Hier handelt es sich um eine Beschleunigung des Ablebens aufgrund von Kriegsverletzungen. Also eigentlich eine "gute" Sache, da das Leiden um wenige Minuten oder Stunden verkürzt wurde - mag manch einer meinen. Im ersten Fall wissen wir nicht, was Gott dazu sagte.
Im zweiten Fall wissen wir aber, wie die Geschichte weiterging: Der von Gott gesalbte König David tötete diesen Botschaftsüberbringer später deswegen.
Es sieht also so aus, daß "Sterbehilfe" vor Gott nicht tragbar ist!!!

Ein biblisches Beispiel zum Thema ist das bekannte Leiden Hiobs: Hiob hatte nicht nur alle Kinder und Hab und Gut verloren, sondern war gesundheitlich ruiniert, denn er hatte auch noch böse Geschwüre.

Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel.

Hiob 2,7
Er bat nicht um Sterbehilfe oder beging gar Selbstmord, sondern bat Gott um den Tod:

Dass mich doch Gott erschlagen wollte und seine Hand ausstreckte und mir den Lebensfaden abschnitte!

Hiob 6,9
Doch Gott hatte etwas ganz anderes vor! Es war eine Prüfungszeit des schweren Leides - und nachher wurde Hiob noch mehr gesegnet als vorher und Gott heilte ihn nicht nur komplett, sondern er wurde noch wohlhabender als zuvor:

Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte

Hiob 42,10
Wir sehen also, dass in jedem Fall das Leben in Gottes Hand gelegt und Gottes Wille geschehen muss!

In Bezug auf lebensverlängernde Maßnahmen spricht man auch von "Sterbehilfe", jedoch sollte hier eher vom Unterlassen von künstlichen "Zwangsmassnahmen" die einen Patienten "mit Gewalt" am Leben erhalten, gesprochen werden. Hier ist die Frage, was Gott Wille ist. Die heutigen medizinischen Möglichkeiten gab es zu biblischen Zeiten nicht, daher finden wir keine genau passenden Bibelstellen hierzu. Ob es aber Gottes Wille ist, dass ein Koma-Patient bei dem die Organe bereits versagen mit großen medizinischen Zwangsmassnahmen künstlich am Leben erhalten wird, obwohl nach Gottes Schöpfungsordung eigentlich das Sterben dran wäre, ist sehr fraglich.
Folgendes Gedicht verdeutlicht diese Thematik:

Gott der Herr schenkt uns so viele gute Gaben,
dass wir es in unsrem Leben leichter haben.
Und wenn wir krank sind, zeigt er uns Möglichkeiten,
wie die Medizin uns Heilung kann bereiten.

Doch wenn gottgewollt uns schlägt die Todesstunde,
dann schließen auch Ärzte nicht die letzte Wunde,
wenn die Lebenskraft aus unsrem Leib wird weichen,
dann soll unser irdisch' Sein das Ziel erreichen.

Manche Menschen wollen Gott dann überlisten,
wollen sich noch nicht zum letzten Abschied rüsten
und wollen des Schöpfers Willen widerstreben
und ihm noch entringen eine Zeit lang Leben.

Ich will wahrlich nicht an Apparaten hängen,
die nur meines Lebens vorbestimmten Längen
- mir Würde raubend - hinzu noch fügen Wochen -
so würde Gottes Plan freventlich durchbrochen.

Wenn der Herr mein Erdendasein will beenden,
sag' ich zaglos "Ja" mit ausgestreckten Händen.
Todgeweiht möcht' ich nicht mehr auf Erden weilen:
Der Herr wird im Tode mich zum Leben heilen.


Autor: Dieter Faulseit


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