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Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.
Matthäus 24,30
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Wir warten dein, o Gottessohn,
und lieben dein Erscheinen.
Wir wissen dich auf deinem Thron
und nennen uns die Deinen.
Wer an dich glaubt,
erhebt sein Haupt
und siehet dir entgegen;
du kommst uns ja zum Segen.
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Frage:
Wie kann ich bloß noch demütiger sein?
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Zum Nachdenken: Alles hat mein Vater im Himmel vorbereitet und vorherbestimmt. Es steht bereits fest, dass ER in Kraft und Herrlichkeit wiederkommt. Zuerst werde ich entrückt und meine Heiligung vollendet ER. Die Welt geht dann durch die brutalste Epoche, die Drangsalzeit, die es jemals gegeben hat. Am Ende dieser Zeit komme ich mit Jesus zusammen als Teil der vollendeten Gemeinde zurück. Das kann ich nicht fassen. Das ist zu groß für mich.
Ich erkenne, dass Jesus alles für mich ist und sein wird - meine Zukunft liegt in IHM. Unverdient darf ich das demütig annehmen; voller Erwartung und Hoffnung. Was kann ich tun? Dankbar Jesus bitten, dass ER mich zurüstet, dass ER mir Kraft zum Überwinden aller irdischen Sorgen und Ängste schenken möge; damit ich würdig empfunden werde IHM zu begegnen. In dieser lebendigen Hoffnung möchte ich still verweilen und IHN immer wieder um Gnade bitten. |
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Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des HERRN Wille. Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentlich Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes: redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, Epheser 5,17-20 (Luther 1912) |
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Heute wird in christlichen Gemeinden viel über geistlich angemessene und unangemessene Musik diskutiert. Wie unterscheiden sich geistliche und ungeistliche Musik voneinander?
Geistliche Musik (z.B. in einem Lied) verherrlicht den dreieinigen Gott sowohl durch den Text als auch durch Melodie, Rhythmus und Harmonie (vgl. Psalm 145-150). - Ungeistliche Musik verherrlicht Dinge dieser Welt und den Menschen.
Geistliche Musik unterstreicht behutsam einen geistlichen Text und deckt ihn nicht durch übergroße Lautstärke oder andere unpassende Gestaltung zu (vgl. 1. Korinther 14,7-9). - Ungeistliche Musik verdeckt einen geistlichen Text, soweit ein solcher vorhanden ist, und lenkt von seinem Inhalt ab.
Geistliche Musik besteht aus einem ausgeglichenen Miteinander von Melodie, Harmonie und Rhythmus und spricht demzufolge den Menschen in seiner Ganzheit aus Geist und Seele (Melodie und Harmonie) und Leib (Rhythmus) an (vgl. Epheser 5,19; Kolosser 3,16-17). - Ungeistliche Musik spricht nur einen Teilaspekt des Menschen, meist Seele oder Körper, an.
Geistliche Musik versucht niemals, den Menschen zu manipulieren, etwa indem sie ihn in Trance und Ekstase versetzt und seinen Verstand ausschaltet (vgl. 1. Petrus 5,8). - Ungeistliche Musik versucht gerade, diese Ziele zu erreichen und - im schlimmsten Fall - den Menschen an dämonische Mächte zu versklaven.
Geistliche Musik veranlasst den Menschen zum Lob Gottes und zur Buße und Reinigung des Herzens (vgl. 1. Korinther 6,18-20). - Ungeistliche Musik führt den Menschen in Ichbezogenheit, Sucht und Unreinheit hinein.
Prüfen wir sehr genau, welche Art von Musik wir in unseren Wohnungen hören und in unseren Gemeinden spielen! Zieht uns diese Musik vom lebendigen, heiligen Gott weg zurück in die Welt - oder führt sie uns zu vertiefter, inniger Andacht hin?
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Der höchste Sinn der Kunst
liegt darin, Gott zu rühmen,
statt ungewissem Dunst
und dunklen Pseudonymen
des einen Schöpfers Namen
ins helle Licht zu schreiben –
so wird aus diesem Samen
die Frucht des Lebens treiben.
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Autor: Lothar Gassmann
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