Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.01.2026

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Jesus fragt: Was willst du, dass ich dir tun soll?

Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass ich sehend werde!

Lukas 18,41

Such, wer da will,
ein ander Ziel,
die Seligkeit zu finden;
mein Herz allein
bedacht soll sein,
auf Christum sich zu gründen.
Sein Wort ist wahr,
sein Werk sind klar;
sein heilger Mund
hat Kraft und Grund,
all Feind zu überwinden.

Frage: Was ist eigentlich meine Sehnsucht?

Zum Nachdenken: Ist es nicht so, dass jeder Mensch irgendwann einmal in seinem Leben nach Gott Ausschau hält? Und ist es nicht so, dass auch ich zuweilen verzweifelt nach Jesus Christus rufe und Seine Nähe wünschte?
Ich darf gewiss sein, dass Jesus meine Not sieht und dass ER mir immer nahe ist; auch wenn ich blind bin IHN in meiner Nähe zu wissen. Und nun, wenn ich wieder neu Seine Nähe suche, fordert ER mich auf, IHM zu sagen was ER für mich tun soll. Habe ich das richtig begriffen? Jesus will wissen, was ER für mich tun soll. Jetzt kann ich IHM aus vollem Herzen alles anbefehlen: Meine Nöte, Ängste, Wünsche und Zweifel. Mehr noch, ich kann IHM konkret sagen, was ich möchte: Ich möchte von meiner Blindheit befreit werden; denn ER ist immer für mich da und ich lasse mich fallen in Seine göttlichen Hände.

Der Judas-Brief

Inhalt

1

2

3

4

5

6

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

6. Lob Gottes


Judas wendet sich an die Gemeinde
Hintergrundinformationen

Herrlichkeit (V. 24): griech: „doxa“ ist vom Wort „Lichtglanz“ abgeleitet (nicht von „Herr“)
Ehre, Majestät, Gewalt und Macht (V. 25): Die Passage in V. 24-25 ist eine der größten neutestamentarischen Doxologien (lobpreisende Rühmen Gottes), ähnlich Römer 11,33-36 und Off. 4,10-11 und vermutlich eine liturgische Formel des frühen Christentums (siehe auch Römer 1,25).
Majestät (V. 25): griech: „megalosynae“ kann auch mit „Erhabenheit“ übersetzt werden und wird im NT nur im Zusammenhang mit Gott gebraucht.
Macht (V. 25): griech: „exousia“ bedeutet „Vollmacht“ und „Freiheit zum Machtgebrauch“. Gott hat somit absolute, uneingeschränkte Macht.
vor jedem Äon … in alle Äonen (V. 25): Die Existenz der Welt vollzieht sich in aufeinander folgende Äonen bzw. Zeitabschnitte. Gott steht aber über der Zeit und war, ist und bleibt ewig!

Text:    Judas, Verse 24-25

Fragen & Gesprächsimpulse


Was ist mit „straucheln“ gemeint? (V. 24)

>> Antwort: Hier wird das in den vorherigen beiden Versen 22-23 erwähnte „zweifeln“ etc. in ein Art Schlussgebet aufgenommen. Das „straucheln“ ist eine bildliche Darstellung der Gefahr „zu stolpern“ und „in Sünde zu fallen“ bzw. vom rechten Weg abzukommen. Judas tröstet hier aber, angesichts der ernstlichen Gefahr (siehe auch Jesu Warnung in Matth. 24,24) durch zerstörerische Irreführungen, dass Gott seine Kinder vor einem Fallen bewahren kann. Demut ist hier aber ganz besonders wichtig, weil die Gemeinde (angesichts der Abirrungen durch moderne Bewegungen) gerade jetzt ohne Gottes Hilfe (Römer 1,16) bzw. aus eigener Kraft nicht standfest bleiben kann!

Wie behütet Gott seine Kinder vor dem „straucheln“? (V. 24)

>> Antwort: Ungehorsame Kinder, die vom Vater weglaufen, bringen sich selbst in Gefahr und entfliehen der „Behütung“. Ähnlich ist es auch im geistlichen Bereich: Gott drängt seine Hilfe nicht auf. Wenn wir uns aber unter die gewaltige Hand Gottes demütigen (1. Petrus 5,6), dann wird uns diese Hand des „guten Hirten“ (Joh. 10,1-30) auch behüten und bewahren! Nach Jesu Aussage in Joh. 20,28-29 kann niemand ein Gotteskind aus seiner Hand reißen! Somit können uns zwar „böse Wölfe und Löwen“ (1. Petrus 5,8) schrecken oder sogar attackieren, aber Jesus wird nicht zulassen, dass wir fortgeschleppt werden und geistlich zugrunde gehen (1. Samuel 17, 34-35)! Gott wird die Versuchung nicht über unsere Kraft gehen lassen (1. Kor. 10,13) und gibt einem die nötige Kraft die wir brauchen!

Können wir aus eigener Kraft „untadelig“ da stehen? (V. 24)

>> Antwort: Das Wort für „untadelig“ kann auch mit „fehlerlos“ übersetzt werden – und dies ist nur das „reine Opferlamm“ Jesus Christus (1. Petrus 1,18-19; 1. Joh. 1,7b). Daher kann nur durch die Reinwaschung mit Jesu Blut ein „fehlerloser“ Zustand geschaffen werden (Off. 7,14). Genau das tut Gott mit seiner Gemeinde (Eph. 5,27).

Warum spricht Judas hier vom stehen vor Gottes Herrlichkeit? (V. 24)

>> Antwort: Angesichts der falschen, schwer durchschaubaren Bewegungen (Matth. 24,24) und der Beschuldigung „rückständig“ oder „den Geist Gottes dämpfend“ zu sein, weil man sich nicht auf Schwärmereien einlässt, stellt Judas hier den Geschwistern das Ziel und den Lohn vor Augen: Einmal vor Gottes wunderbarer Herrlichkeit zu stehen – und dies unter Jubel / Jauchzen.

Warum betont Judas „alleiniger Gott“ und „Retter/Heiland Jesus Christus“? (V. 25)

>> Antwort: Der „Anker“ bei falschen Strömungen ist das Festhalten des Glaubens an den einzig existierenden, heiligen Gott (siehe 5. Mose 6,4) sowie dem Heil in Jesus Christus und damit dem „Wort vom Kreuz“. Im Gegensatz zu Strömungen, die besondere „Erkenntnisse“, „Geistbesitz“ bis hin zu einer Wohlfühllehre (Krankenheilung ist dort in der Praxis wichtiger als das Seelenheil) verbreiten, geht es um Befreiung/Rettung von Sünde und das „Kreuz tragen“ (Matth. 16,24), also Leid zu erdulden wie es Jesus vorgelebt hatte! Darum warnte Paulus auch die Korinther, bei denen Schwärmerei bis hin zu Gottlosigkeit zu finden war (1. Kor. 15,34), dass das „Wort vom Kreuz“ nicht zunichte gemacht werden darf.

Warum spricht Judas hier von „Ewigkeit“? (V. 24)

>> Antwort: Schon immer und auch in alle Zukunft wird es Gott geben. Hier ist aber noch mehr gemeint: Im Gegensatz zu den „neuen“ oder „ergänzenden“ Offenbarungen“ von Irrlehrern ist nicht nur Gott selbst, sondern auch sein Wort ewig gültig und somit unveränderlich bzw. unwandelbar (siehe auch Hebr. 13,8 und Off. 22,18-19)! Um dies noch zu unterstreichen und eindeutig festzulegen, fügt Judas noch ein „Amen“ hinzu, womit er aber auch die feste Gültigkeit des gesamten Briefes gleichzeitig unterstreicht.

 

Die persönliche Frage:

Was ist mein Glaubensgrund: Die Bibel - oder Erfahrungen, Gefühle und Meinungen anderer Christen?


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„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

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