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Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus, ...
Hebräer 3,1
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Nur in Ihm - o Wundergaben!-
können wir Erlösung haben,
die Erlösung durch sein Blut.
Hört`s: Das Leben ist erschienen,
und ein ewiges Versühnen
kommt in Jesu uns zugut.
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Frage:
Wie soll ich meine Berufung leben und wer ist Jesus Christus für mich?
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Zum Nachdenken: Oh, wie möchte ich mich doch beugen vor Jesus, der als König über allem herrscht. Mehr als treu zu danken und zu beten kann ich doch nicht. Ich berge mich in und bei Ihm. Denn Er trägt und führt alles wunderbar. Ich selbst kann keinen eigenen Beitrag dazu erbringen. Jesus ist der Sohn Gottes. Er herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit und Er meint es gut mit mir. Das möchte ich nie mehr vergessen und in meinem Herzen tagtäglich bewegen. Er hat mich erlöst. Mit Ihm bin ich auferstanden zum ewigen Leben.
Darauf und damit auf die rasch herannahende Entrückung möchte ich mich freuen. Ich brauche nichts weiter zu tun, als freudig Sein Kommen erwarten. Jesus schenke mir Seine Kraft, noch durchzuhalten und Er lege mir aufs Herz, Ihm beständig zu danken. |
| Grundkenntnisse über die Bibel | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgrundkenntniss-Menüs geblättert werden) |
Aufbau und Einteilung der Bibel
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Die meisten können mit dem Begriff "Bibel" etwas anfangen. Aber was weiß man wirklich über die Bibel?
Es ist sehr hilfreich, sich hier ein genaueres Bild zu machen, weshalb einige Grundkenntnisse vermittelt werden sollen.
"Bibel" kommt aus dem Griechischen "BIBLOS" was von "BIBLIOTHECA" kommt.
Erkennbar wird bei "Bibel" der Begriff "Bibliothek". Die Bibel ist demnach eine Sammlung von Büchern.
Der Kirchenvater Hieronymus, 347 - 420, nannte die Bibel auch "DIVINA BIBLIOTHECA", das heißt "göttliche Büchersammlung"
Die Bücher der Bibel
Die Bibel besteht aus insgesamt 66 Büchern, beginnend mit dem 1. Buch Mose und endend mit der Offenbarung. Es empfiehlt sich, die Reihenfolge der biblischen Bücher auswendig zu lernen (es erleichtert das Auffinden der Bibelstellen).
Unterteilt wird die Bibel in das Alte Testament (AT) und das Neue Testament (NT)
| Das Alte Testament umfasst 39 Bücher: |
| 17 Geschichtsbücher | 1. Mose (Genesis) bis Esther |
| 5 Lehrbücher (poetische Bücher) | Hiob bis Hohes Lied |
| 17 Prophetische Bücher | Jesaja bis Maleachi |
| Die jüdische Einteilung ist: |
| Gesetz (Thora) | Das sind die 5 Bücher Mose, auch als Pentateuch bezeichnet |
| Propheten | Frühe Propheten = Buch Josua, Richter, Samuel, Könige
Späte Propheten = Die eigentlichen, uns bekannten 4 großen und 12 kleinen Prophetenbücher
(Nebiim Rischonim und Nebiim Acharonim = frühe und späte Propheten) |
| Schriften (Ketubiim) | Das sind die restlichen Bücher des AT |
(Das ist gemeint, wenn im Neuen Testament von Gesetz, Propheten und Schriften die Rede ist.)
| Das Neue Testament umfasst 27 Bücher: |
| 5 Geschichtsbücher: | Matthäus bis Apostelgeschichte
(davon die 4 Evangelien, wovon die Matthäus, Markus und Lukas als Synoptiker = Zusammenschauend, bezeichnet werden. Das Johannesevangelium unterscheidet sich davon.) |
| 21 Lehrbücher: | Römerbrief bis Judasbrief (als Epistel bzeichnet) |
| 1 Prophetisches Buch: | Offenbarung |
Der "Kanon"
Kanon heißt soviel wie "Maßstab" oder "Regel". Damit werden die Bücher der Bibel bezeichnet, die als "Heilige Schrift", also als von Gott inspiriert, anerkannt sind. Das sind nicht alle "frommen Schriften".
Die APOKRYPHEN, die in manchen Bibeln abgedruckt sind, gehören nicht zum Kanon.
Zu den Apokryphen gehören Bücher wie "Makkabäer, Tobias, Zusätze zu Daniel usw. Diese sind, nach Luther, zwar nützlich zu lesen, aber nicht von Gott inspiriert.
Die neutestamentlichen Apokryphen werden als Pseudeperigraphen bezeichnet. Hier gibt es z.B. ein Petrusevangelium, einen Clemensbrief usw. Immer wenn davon berichtet wird, dass man wieder mal "ein neues Evangelium entdeckt hat, das völlig neue Aussagen enthält", ist von Pseudeperigraphen die Rede.
Gibt es eine evangelische und eine katholische Bibel?
Leider ja. In der "katholischen Bibel" sind die Apokryphen mit eingearbeitet. Das geschah seinerzeit um ein Gegengewicht zur Reformation zu bilden, gewissermaßen um Luther und die Protestanten zu "ärgern", die großen Wert auf die Schrift legten (solus scriptura = allein die Schrift).
Der "Urtext"
Der "Urtext" ist keine etwa vorhandene Urschrift der Bibel. So etwas gibt es nicht. Für den Urtext werden sogenannte "Kodexi", das sind alte Handschriften, Abschriften und alte Manuskripte verwendet, aus denen durch Vergleiche ein Urtext als Grundlage für weitere Bibelübersetzungen erstellt wird. Gebräuchlich als Urtext ist der sogenannte "Nestle-Alland-Text".
Im katholischen Bereich gibt es die Vulgata als Urtext. Das ist eine lateinische Fassung der Bibel.
Als Manuskripte stehen verschiedene Texte zur Verfügung. Am bekanntesten ist die Septuaginta (wissenschaftliche Abkürzung LXX), die zwischen 275 v. Chr. und 130 v. Chr. in Alexandria entstanden ist und die Teile des AT ins Griechische übersetzt sind. Natürlich auch jede Menge Funde, wie Codex Sinaiticus, Codex Alexandrinus, Codex Ephraemi u.a. Es zeigt sich Immer wieder eine verblüffende Übereinstimmung, was auf eine sehr hohe Zuverlässigkeit der biblischen Aussagen schließen lässt.
Die Ursprache des AT ist hebräisch, mit aramäischen Einschüben, die des NT griechisch. Jesus selbst sprach aramäisch.
Allgemeiner Hinweis:
Sehr nützlich zum Gebrauch der Bibel ist eine Konkordanz. Das ist ein biblisches Stichwörterbuch, durch das Bibelstellen leicht auffindbar sind.
Literatur- und Quellenhinweis:
Es wird auf das Praxisbuch "Kurzbibelschule" von Rainer Wagner, Hänssler 1991, ISBN 3-7751-1641-9 verwiesen.
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