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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
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Gott - Sohn (Jesus Christus)
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1.) Wer ist Jesus?
Es gibt Menschen, für die Jesus ein außergewöhnlich guter Mensch war, ein Reformer, ein Lehrer oder sogar ein Revolutionär. Für Andere ist Er lediglich ein Mythos oder eine Legende ähnlich Robin Hood. Für Unitarier dagegen ist Jesus ein geschaffenes Wesen und nichts weiter als ein Mensch, wenn auch ein vollkommener.
Doch alle diese Vorstellungen können Jesus selbst nicht gerecht werden: Er ist kein Mythos, sondern eine historische Person, und Er ist nicht nur Mensch, sondern auch Gott zugleich. Anders ausgedrückt: Er ist menschgewordener Gott (vgl. Johannes 1:1-18).
Er musste Mensch werden, denn nur in Seiner menschlichen Natur konnte Er den Sühnetod am Kreuz für uns sterben (vgl. Matthäus 27, Markus 15, Lukas 23 und Johannes 19).
Doch Jesus gab Sein Leben freiwillig und hatte die Macht, es wieder zu nehmen. In Johannes 10:18 heißt es dazu:
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Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Johannes 10,18
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Johannes 10:18 zeigt zugleich, dass Jesus zugleich Gott ist, genau wie die gerade eben genannte Bibelstelle Johannes 1:1-18. In Matthäus 12:8 heißt es:
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Des Menschen Sohn ist ein HERR auch über den Sabbat.
Matthäus 12,8
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Der Sabbat wurde in den Zehn Geboten von Gott selbst eingesetzt (vgl. 2. Mose 20:8; 5. Mose 5:12).
Auch die Taufformel „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ weist auf die Göttlichkeit Jesu hin (vgl. Matthäus 28:19).
Der Gottes Name Jahwe bedeutet gemäß Mose 3:14: „Ich bin, der ich bin!“ Die sieben „Ich-bin“-Worte Jesu bezeugen damit ebenfalls die Göttlichkeit Jesu (vgl. Johannes 6:35; 8:12; 10:7-9; 10:11-14; 11:25; 14:6; 15:1).
2.) Ist Jesus der einzige Weg zum Heil oder gibt es Alternativen?
Bedauerlicherweise setzt sich die Irrlehre der Allversöhnung bei immer mehr sich christlich nennenden Theologen durch: So lehrt der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewermann, die unterschiedlichen Religionen seien eine bestimmte Medizin gegen eine bestimmte Krankheit. Papst Johannes Paul II hat am 27. Mai 1986 die Weltgebetstreffen der Religionen in Assissi eingeführt, die insgesamt viermal stattgefunden haben.
Dies ist aber eine gefährliche Irrlehre. Im Neuen Testament gibt es zahlreiche, unwiderlegbare Textstellen, die beweisen, dass Jesus der einzige Weg zum Heil ist; so lesen wir in der Apostelgeschichte 4:12:
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Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.
Apostelgeschichte 4,12
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Im Markus-Evangelium lesen wir:
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Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Markus 16,16b
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Und in Johannes 14:6 lesen wir:
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Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Johannes 14,6
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Schon in Johannes 3:18 ist zu lesen:
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Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Johannes 3,18
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Dies beweist, dass wir nur durch Jesus erlöst werden können. Entweder Er ist unser Retter oder unser Richter. Nur Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (vgl. Johannes 14:6). Alle anderen Wege führen ausnahmslos ins Verderben.
3.) Wie wird man ein Jünger Jesu, also wiedergeborener Christ?
Man muss von Neuem, also aus dem Geist wiedergeboren werden (vgl. Johannes 3:3-8). Dies nennt man Buße tun. Buße im biblischen Sinne bedeutet nicht, dass man für begangene Sünden bestimmte Bußübungen machen muss, z. B. mehrere Male das "Vater Unser" beten oder den Kreuzweg gehen, sondern von seinen falschen Wegen umzukehren. Dazu heißt es in Hesekiel 33:11:
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So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben?
Hesekiel 33,11
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Bereits in 5. Mose 10,16 lesen wir:
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So beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens und zeigt euch fernerhin nicht mehr halsstarrig!
5. Mose 10,16
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Auch Johannes der Täufer forderte zu rechtschaffene Früchte der Buße zu bringen (vgl. Lukas 3:8; Matthäus 3:8). Jesus selbst sagte:
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Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.
Lukas 15,7
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Wer Jesus Christus als ganz persönlichen Erretter und Erlöser annimmt, wird durch dessen wertvolles Blut, das Er für jeden Einzelnen für uns vergossen hat, von den Sünden reingewaschen. Wer Jesus im Glauben als Seinen Heiland angenommen hat, wird durch Jesus verändert, also aus dem Geist wiedergeboren.
4.) Wie nennt Jesus Seine Jünger?
In Johannes 15:14 sagt Jesus, dass wir Seine Freunde sind, wenn wir tun, was Er uns gebietet. Matthäus 12:50 geht sogar noch weiter; dort steht geschrieben:
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Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter.
Matth. 12,50
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(vgl. auch Markus 3:35).
Sind wir Jünger Jesu, dann sind wir nämlich Kinder Gottes. Im Vater unser – das Gebet, dass uns der Herr Jesus selbst gelehrt hat – nenne wir ja Gott unseren Vater (vgl. Matthäus 6:9; Markus 11:2). Auch aus dem Römerbrief 8:17 erfahren wir:
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Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.
Römer 8,17
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