Utopie oder etwas für die ferne Zukunft?
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Wie sieht es nun aktuell mit der Überwachbarkeit aus? |
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Als Einstieg möchte ich zwei Begebenheiten der letzten Tage an meinem Arbeitsplatz anführen. An einem Tag musste ich einen Kunden besuchen und war den ganzen Tag nicht im Büro. An folgenden Tag schockte ich einen meiner Kollegen:
"Weißt Du, wer von hier aus gestern um genau XX Uhr per Internet auf meiner privaten Homepage war?" |
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Wie hatte ich das wissen können? Niemand hatte ihn dabei beobachtet!
Es war ganz einfach: Alle Zugriffe auf Webseiten werden protokolliert - und in diesem Protokoll sah ich, von welcher IP-Adresse aus welche Seiten wann aufgerufen wurden. Und die IP-Adresse (die Firma hat eine Standleitung mit fester Adresse) war mir bekannt.
Nun gut, WER den Zugriff vorgenommen hatte wusste ich nicht, da alle Kollegen unter der gleichen IP ins Internet gehen - hier hatte ich einfach einen "Zufallstreffer".
Auch Sie, die Sie diese Webseite geöffnet haben, hinterlassen Spuren in Protokollen.
Nun kenne ich normalerweise NICHT die Zuordnung: IP <-> Anschluß oder gar Benutzer. Aber eines ist sicher: An verschiedenen Stellen werden Protokollierungen vorgenommen oder sind Zuordnungen eingestellt. Es ist nur eine Frage der "Zugriffsrechte" ob man all diese Daten zusammensetzen und eine totale Kontrolle daraus basteln kann.
Und glauben Sie mir - es wird mehr protokolliert als sie vermutlich wissen und sich vorstellen können!
Das andere Erlebnis vor wenigen Tagen geht auch in die Richtung.
Ein Kunde wandte sich Hilfe suchend an mich: "Ich bekam anonyme Hinweise, daß in einem unserer Werke schwarz gearbeitet wird d.h. Arbeiter während der Arbeitszeit zusätzliche Fenster für sich selbst herstellen. Kannst Du mir hier weiterhelfen? Stimmt das?"
An dieser Stelle möchte ich einfügen, daß ich als Programmierer schon alleine zur eigenen Sicherheit vieles protokolliere. Sehr oft konnte ich dadurch meine "Unschuld" beweisen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß andere Programmierer auf diese "Versicherung" verzichten!
Und um es klar zu sagen: Ich rede hier auch von "zusätzlichen" Protokollierungen, die NICHT zu Auswertungen herangezogen werden. Diese muss ich sowieso einbauen, um Daten für Soll-IST-Vergleiche usw. zu haben.
Aber zurück zum Erlebten: Anhand von verschiedenen Protokollauswertungen konnte ich dem Kunden vorführen WAS WANN an welchem Arbeitsplatz illegal gemacht wurde. Er braucht nur noch seine Arbeitszeitpläne dazu zunehmen. (Bei anderen Kunden werden sogar die Namen protokolliert!)
Zugegeben: Hier komme ich selbst in Gewissenskonflikte. Gott sei Dank ist mir bisher kein "schlechter" Umgang mit Protokollierungen bekannt. Zudem sollen Mitarbeiter nicht demotiviert werden. Die Gefahr des "Missbrauchs" besteht aber!
Was hat dies aber nun mit der obigen Kontrolle im Staat d.h. überregional zu tun?
Nochmal kurz zu der Technik / Logistik in z.B. einer jetzigen Fenster-Fertigung: Fensterteile bekommen sofort nach dem Zuschnitt ein Etikett mit Barcode "verpasst". An allen folgenden Arbeitsstationen scannen Arbeiter den Barcode und bekommen zugehörige Daten angezeigt. Am Hauptrechner kann der Verlauf eines Teiles anhand von den Protokollierungen genau nachverfolgt werden.
Teile die "verloren" gingen können gefunden werden bzw. man weiß wo sie zuletzt bearbeitet wurden. Bei Fehlern kann gesagt werden, wer wann wo eine bestimmte Arbeit ausgeführt hat usw.
Überreginal gesehen wird immer mehr vernetzt. Ob Sie Geld abheben oder mit Kreditkarte bezahlen usw. - sie hinterlassen Spuren.
Das man im Internet Spuren hinterläßt habe ich schon oben aufgezeigt.
Aber es geht noch weiter:
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Meinen Weg zur Arbeit und zurück kann der Staat problemlos nachverfolgen: Ich muss durch LKW-Mautsysteme mit meinem PKW fahren. |
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Besteht die Gefahr angesichts zunehmender Armut (die Medien berichten aktuell über die Sparmaßnahmen der Regierung), Arbeitslosigkeit und vor allem des Terrorismus nicht, daß die Lage "kippt" oder die Kontrollen aus "Sicherheitsgründen" immer mehr zunehmen?
Technisch gesehen müssen nur die Daten zusammenfließen - und dies ist über das Internet gar kein Problem!
Aber hier ist noch nicht das Ende der Überwachung - um auf die eingangs zitierten Bibelvers zurück zu kommen: Die dort beschriebene Kontrolle ist bereits möglich - und zum Teil schon im Einsatz. Viele wissen nur nichts davon!
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Das Unternehmen VeriChip wird voraussichtlich demnächst in amerikanischen Krankenhäusern Patienten wie Personal elf Millimeter große "RFID-Identifikationschips" unter die menschliche Haut unterhalb des rechten Trizeps implantieren.
Die Zustimmung der Aufsichtsbehörde ist schon so gut wie sicher. |
Natürlich: Diese Technik hat sehr große Vorteile! Nur berechtigtem Personal öffnen sich gewisse Türen zu Labors oder Medikamenten. Auch wird ein Alarm ausgelöst, wenn geisteskranke Patienten davonlaufen wollen!
Auch Diebstahl wird vorgebeugt!
Aber was, wenn dieses System gegen "gesunde" Menschen bzw. gegenüber Menschen in unrechter Weise angewandt wird?
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Kurz zur Erklärung: |
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Aktuell werden durch diese Technologien auch die Verbrauchergewohnheiten ausspioniert. "Big Brother" lauert also am Frischkäse usw. Aber auch das Ordnungsamt kann in Zukunft feststellen, wer welchen Müll im Wald "entsorgt" hat. Auch der Weg jedes Geldscheines ist ab 2005 nachvollziehbar (Planung).
Ist die Technologie nun grundsätzlich abzulehnen? |
In jedem Fall hat sie zunächst große Vorteile:
Zudem können Agenturen Marktforschungen durchführen, wobei man hier schon an die ersten Schattenseiten kommt: Will der Verbraucher "bespitzelt" werden?
Es gibt also auch gute Gründe FÜR diese Technologie.
Nur eines ist jetzt schon sicher: Die Industrie tauscht solche Daten jetzt schon aus (oder wurden sie noch nie von einer Agentur angerufen / angeschrieben, wo Sie sich fragten: Wo haben die bloß meine Anschrift und Daten her?).
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Denken wir an Alfred Bernhard Nobel (1833-1886).
Sein 1866 entwickelter Sprengstoff "Dynamit" half den durch die Industrialisierung ausgelösten enormen Bedarf an Eisenerz und Kohle zu decken, ermöglichte es, Straßen, Kanäle und Eisenbahnlinien den Weg zu bahnen.
Statt zehn Sprenglöchern für Schwarzpulver reichte nun eines, um Erz aus Gestein, Kohle aus Flötzen oder Tunnel aus dem Fels zu sprengen. |
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Wird die Technologie von "Machtbesessenen" voran getrieben? |
Hinweise gibt es zumindest. So gab im Juli 2004 im Fernsehen eine ehemalige FBI-Agentin, die anprangerte, daß das FBI in den Anschlag am 11. September verwickelte Personen warnte, wodurch diese rechtzeitig ins Ausland fliehen konnten.
Ist etwa das FBI - oder noch ganz andere Organisationen in diesen Anschlag in New York verwickelt?
Schon vor vielen Jahren hörte ich von einem ehemaligen Insider ähnliches über Freimaurer / Illuminaten in den USA.
Hört man die Nachrichten sorgsam, ist es nicht auszuschließen, daß die Attentate am 11. September wenn nicht gefördert, dann aber zumindest bewußt nicht verhindert wurden.
Wie beim Golfkrieg angeblich Massenvernichtungswaffen im Irak sein sollten - die dann aber nie gefunden wurden - so sucht man offensichtlich auch hier Gründe für die Einführung von Überwachungssystemen.
Sollte dieser Verdacht wahr sein, ist klar: Menschen, die "über Leichen gehen" haben ein Interesse an Überwachungssystemen. Und was wird dann aus uns?!? Wir werden diesen Menschen nach der Einführung hilflos ausgeliefert sein - oder wir fügen uns deren Diktat!
Ich sage hiermit nicht, daß es solche Menschen gibt - dazu fehlen mir die Beweise - es muss aber davon ausgegangen werden.
Oder glauben Sie allen ernstes daran, daß z.B. unsere Politiker in erster Linie unser Wohl suchen, wenn sie ihre Diäten um einen Betrag erhöhen, den Arbeitslose gerade noch zum Überleben bekommen sollen?!? Sind unsere Politiker wirklich noch an dem Wohl des "Normalbürgers" interessiert oder viel mehr am eigenen Wohl?
Diese Frage möge ein jeder für sich selbst beantworten.
Was sagt die Bibel zu diesem Überwachungssystem? |
Die Bibel hat dieses weltumfassende System schon vor 2000 Jahren vorausgesagt:
Offb 13,16-17:
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Nun stellt sich die Frage, wie verhalte ich mich in Bezug auf RFID usw.!?!
Zunächst gilt, daß kein Christ das Malzeichen annehmen darf:
Off. 14,9-12: "Wehe allen, ... die das Kennzeichen des Tieres an ihrer Stirn oder Hand tragen! Denn sie werden schonungslos und ohne Erbarmen Gottes Zorn erfahren. ... Niemals werden die Ruhe finden, die das Tier und sein Standbild angebetet und sein Zeichen angenommen haben. Hier muss das Volk Gottes seine Standhaftigkeit beweisen; denn nur die können bestehen, die Gottes Gebote halten und dem Glauben an Jesus treu bleiben."
Aber das ist nicht alles.
Wie wir sehen ist die Zeit auf der Weltenuhr sehr stark vorangeschritten, ja sie nähert sich tatsächlich der in der Offenbarung beschriebenen Endzeit.
Gottes Wort sagt dazu (Joh. 9,4), daß Christen die Zeit ausnutzen und solange wirken sollen, solange es noch möglich ist.
Somit heißt es:
Aktuelle Meldungen zur RFID-Technologie |
Juli. 2004
In einem RFID-Pilotprojekt werden japanische Schüler einer örtlichen Grundschule ausgestattet. Verlässt das Kind die Schule oder nähert sich einer "verbotenen" Zone, wird ein Alarm ausgelöst und die Eltern mittels SMS informiert.
Copyright by © Rainer Jetzschmann, www.gottesbotschaft.de, 2004
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