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Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.
Lukas 2,10-11
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Weihnachtsgedicht 1
Jedes Jahr, immer zur gleichen Zeit,
egal ob's regnet oder ob es schneit,
ob es warm ist oder ob's gefriert,
ob man voller Geduld ist oder diese verliert,
ob man es liebt oder ob man dies läßt,
es kommt alljährlich wieder: Das Weihnachtsfest!
Doch voher kommt das große Laufen,
um noch rechtzeitig Geschenke ein zu kaufen.
Menschenhorden drängen sich im Laden,
kommen dann heraus ganz schwer beladen,
denn es gilt Familie und Freunde zu beschenken,
wohin man seine Gedanken sucht zu lenken.
Doch stop, halt einmal still,
ist es dies, was Gott wirklich will?
Was ist der Sinn vom hetzen und jagen,
sollte man dies nicht mal hinterfragen?
Heißt es nicht ursprünglich "Stille Nacht",
und was hat der Mensch jetzt daraus gemacht?
Wo ist noch Besinnlichkeit hier zu sehen?
Drum Stop! Bleib einmal stehen!
Das größte Geschenk - und zwar über die Maßen,
gab uns Gott selbst dort wo Maria und Josef saßen:
Seinen eigenen Sohn schickte er auf die Erde,
damit Frieden zwischen Mensch und Gott wieder werde.
So freuet euch ihr Menschen all,
der Heiland war gebohren in einem Stall,
er verließ für uns des Vaters Thron,
es kam zu uns der Gottes Sohn.
Die Herrlichkeit, den Himmel den Glanz,
verließ unser Erlöser für uns ganz.
Jesus kam herab in einen schmutzigen Stall,
als DAS Geschenk - so freut euch all.
Um unsre Schuld ans Kreuz zu tragen,
scheute er weder Schmerzen noch Plagen
sondern kam herab wegen uns allein,
muss das nicht wahre Liebe sein?!?
"Doch welchen Dank erhält er heute?",
das fraget euch, ihr lieben Leute.
Müssen wir uns nicht deshalb tief verneigen,
und unseren höchsten Dank ihm erzeigen?
So tief verneigen wie die Weisen,
die damals nicht scheuten große Reisen,
um DEN Erlöser zu begrüßen
der kam um für UNSERE Sünden zu büßen.
Denn aus Liebe zu uns schickte Gott seinen Sohn,
als Geschenk ohne Bedingung und Lohn,
um für uns dann die Schuld zu begleichen,
und unser Sündenregister zu streichen.
Damit endlich wieder wir Gott können sehn
wenn zum Vater wir einst können gehn.
Doch eines - ist doch klar- müssen wir wagen:
Das Geschenk annehmen und "Danke" dazu sagen.
Dazu auch unseren Lebensweg richtig nun gehn,
so wie es die Bibel uns gibt zu verstehn.
Die Bibel gibt uns Rat und Hilfe genug
das lesen vergeht dabei wie im Flug.
Ist das nun nicht Grund zur größten Freude,
größer als das größte Gebäude?
So groß das die Freude uns nicht mehr verläßt
- wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest
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