Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 09.12.2019
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Die Ehe gibt es nur zwischen Mann und Frau!

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Die Ehe gibt es nur zwischen Mann und Frau!



Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bild, zum Bilde Gottes schuf er ihn und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan.

1. Mose 1, 27. 28


Das sind knappe, aber klare und zeitlos gültige Aussagen, aus denen Gottes Wille und seine unveränderliche Schöpfungsordnung erkennbar wird, die solange besteht, wie es die Erde geben wird.

Und das ist eine sehr gute Ordnung, nach der sich die Menschen und Kulturen aller Zeiten ausrichten und die auch nie infrage gestellt wurde.

Nun ist es aber so, dass der Mensch, als Rebell gegen Gott, immer wieder versucht, Gottes Schöpfungsordnungen "zu verbessern", was, wie alle bisherigen gescheiterten Ideologien zeigen, immer nur Unheil und Schaden stiften kann. Und so wird es auch weiterhin sein.

Was ist von diesem "Argument" zu halten:

"Führerscheininhaber werden gegenüber Piloten mit Fluglizenz diskriminiert, weil sie gezwungen sind auf dem Boden zu bleiben. Es ist deshalb notwendig den Pkw-Führerschein der Fluglizenz gleichzustellen, damit Pkw-Fahrer künftig auch ein Flugzeug fliegen können."

Es ist unschwer zu erkennen, dass dies eine absolut unnütze und sinnlose Forderung ist. Aber genau auf dieser Ebene bewegten sich auch die "Argumente", wenn es um die "Ehe für Alle" ging, die jetzt durch einen "Gewissensentscheid" des Bundestages möglich wird, bei dem man fragen muss, ob sich unser Land damit aus dem Kreis der zivilisierten Nationen verabschiedet.

Denn es wird nicht bei den als "Ehe" bezeichneten, widernatürlichen Verbindungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern bleiben, weil "fortschrittliche", "gerechtigkeitsbeflissene" chaotische Kräfte bereits weitere "Verbesserungen" ins Auge gefasst haben, wozu dann auch die Polygamie, der Inzest und was es so mehr an Abartigkeiten gibt, gehören. Auch die Ehe mit Tieren soll schon angedacht worden sein.

Das sind weitere Hinweise auf einen kulturellen Verfall dem auf breiter Front energisch entgegengewirkt werden müsste. Denn letztendlich geht es um die Beseitigung der herkömmlichen Ehe zugunsten einer unverbindlichen “Gesellschafts-Unordnung”, wie sie seit jeher vornehmlich linken Idealvorstellungen von Fortschritt und Freiheit entspricht.

Aber es sind nur wenige, die sich hier gegen den Zerfall engagieren. Die Leisetreterei, das Grundübel, das uns noch zugrunde richten wird, spielt auch hier eine Rolle.

Man möchte nichts sagen, um nicht als "rechtspopulistisch" diffamiert zu werden.

Hat man eigentlich aus der deutschen Vergangenheit nichts gelernt, wo die Leisetreterei – die uns immer wieder vorgehalten wird - Deutschland und der Welt zum Verhängnis wurde? Wir haben im Gegensatz zu damals hierzulande immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung!

Und etwas gibt noch zu denken: Man sorgt sich ständig um die Befindlichkeit unserer muslimischen Mitbürger. Aus islamischer Sicht sind die Ungläubigen, also wir, Affen und Schweine. Und diese "Beurteilung" wurde jetzt, durch die ”Gewissensentscheidung” Ehe für Alle, glänzend bestätigt.

Wir Christen dürfen uns durch die "angeblichen" Mehrheitsmeinungen, wie sie in den Medien bejubelt werden, in keiner Weise beeinflussen lassen, sondern müssen für die Wahrheit eintreten, die sich letztendlich immer wieder durchsetzt.


Jörgen Bauer




Wach auf, wach auf, ´s hohe Zeit,
Christ, sei mit deiner Hilf nicht weit!
Das wütend ungestüme Meer
läuft an mit Macht und drängt uns sehr.

Hilfst du nicht bald, so ist´s geschehn,
zugrund wir müssen eilends gehn.
Bedroh der Wellen wild Gebrüll,
so legt es sich und wird ganz still.

Ach Herr, um deines Namens Ehr
halt uns im Fried bei deiner Lehr;
gib deiner Kirche gute Ruh,
Gesundheit und Gedeihn dazu.

Darüber auch das Allerbest:
dass wir im Glauben stark und fest
dich preisen und den Namen dein,
dir leben, dein lieb Völklein sein,

aus deinem Geist ganz neu geborn;
den gib uns, Herr, sonst ist´s verlorn.
Dies alles unser Herz begehrt,
wiewohl wir deren keins sind wert.

Haben das Widerspiel verschuld´t,
zum Zorn gereizt oft dein Geduld,
dein treue Warnung auch veracht´,
all Zucht und Ehrbarkeit verlacht.

Und ist vielleicht das Maß jetzt voll,
dass unsre Sünde haben soll
verdiente Straf, so g´schieht uns recht
als einem ungetreuen Knecht.

Jedoch, dieweil dein Wort ist gut,
so wehr all derer Übermut,
die uns dabei nicht lassen stehn
und es vertrieben möchten sehn.

Mach uns vor ihnen nicht zum Spott;
die Sach ist dein, o starker Gott.
Gib uns den Feinden nicht zur Schand;
wir fallen gern in deine Hand.

Bekehr den Feind zu Christi Lehr,
dass er mit uns dich lob und ehr
und alle Welt des innewerd,
dass du groß Wunder tust auf Erd.


(Lied ' Ich bin ein kleines Kindlein ', Ambrosius Blarer (1492 – 1564) )




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