Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 09.04.2020
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Wo die Hilfe aufhören muss

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Wo die Hilfe aufhören muss



So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

2. Korinther 5, 20


In ideaSpektrum Nr. 14, Seite 20, vom 6. April 2016, war davon zu lesen, dass Braunschweiger Pfarrer bei der Ausbildung muslimischer Krankenhausseelsorger behilflich sind. Es geht dabei um ein Pilotprojekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.

Dabei geht es nicht etwa darum, dass muslimische Krankenhausseelsorger muslimischen Patienten den christlichen Glauben näher bringen, sondern dass, analog zu den christlichen Seelsorgern, muslimische Seelsorger muslimischen Patienten mit Worten des Koran und der Hadithen Trost zusprechen, und da können den muslimischen Seelsorgern rhetorische Vorgehensweisen vermittelt werden.

Es ist manchmal unfassbar, wie weit sich die ev. Kirche von ihrem eigentlichen Auftrag entfernt hat und wie sie an einer Vermischung von Islam und Christentum mitwirkt.

In ideaSpektrum wird das damit verglichen, dass Mercedes die Firma Opel dahingehend berät, wie sie ihre Kunden besser betreuen kann, damit keiner auf die Idee kommt, sein Auto bei Mercedes zu kaufen. Ein Manager, der so etwas auch nur andeuten würde, müsste sofort seinen Hut nehmen.

Aber in der ev. Kirche scheint mittlerweile alles möglich zu sein.

Nein! Hier kann man Aussagen wie "liebet eure Feinde, segnet die euch fluchen, tut wohl denen, die euch verfolgen" usw. keinesfalls anwenden. Es gibt Dinge, die sind einfach unvereinbar.

Etwas ganz anderes ist der mitmenschliche Umgang mit Menschen muslimischen Glaubens. Hier gelten die Gebote der Nächstenliebe uneingeschränkt, wozu auch gehört, aus dem eigenen Glauben kein Geheimnis zu machen.

Vor längerer Zeit las ich mal davon, dass eine Kirchengemeinde Geld für einen Kronleuchter für eine neue Moschee sammelte, um damit ihre Verbundenheit mit der muslimischen Gemeinde zu unterstreichen.

Das ist etwas ebenso Unmögliches, wie gemeinsame "Gottesdienste" mit muslimischen Imamen.

"Toleranz" und "Nächstenliebe" treiben da manchmal seltsame Blüten. Ich sage dazu Schleimerei und Anbiederei. Und so dürften es auch die Muslime empfinden, für welche die Christen in solchen Fällen zu "nützlichen Idioten" werden, denn man wird niemals etwas davon hören, dass sich Muslime im Gegenzug für christliche Belange stark machen.

Für uns kann deshalb immer nur gelten:

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Denn auch für Muslime gibt es Wichtigeres als muslimische Seelsorger und Moscheen-Kronleuchter: Nämlich, dass sie gerettet werden und das ewige Leben erlangen.


Jörgen Bauer




Ich weiß von keinem andern Grunde,
als den der Glaub in Christus hat;
ich weiß von keinem andern Bunde,
von keinem andern Weg und Rat,
als dass man elend, arm und bloß
sich legt in Christi Arm und Schoß.

Ich bin zu meinem Heiland kommen
und eil ihm immer besser zu;
ich bin auch von ihm aufgenommen
und finde bei ihm wahre Ruh.
Er ist mein Schatz, mein Erb und Teil,
und außer ihm weiß ich kein Heil.

Ich bleib in Christus nun erfunden
und bin in ihm gerecht und rein;
bleib ich mit ihm nur stets verbunden,
so kann ich immer sicher sein.
Gott sieht mich auch in Christus an:
wer ist´s der mich verdammen kann.

O Jesu, lass mich in dir bleiben
und nie von deiner Seite gehn;
laß mich den Geist des Glaubens treiben
und fest in deinem Frieden stehn,
stets wachsam, still und niedrig sein:
so reißet nichts den Grund mir ein.


(Lied ' Ich weiß von keinem andern Grunde ', Karl Heinrich von Bogatzky )




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