Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 06.04.2020
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Der Gottsucher

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Der Gottsucher



Dominik war ein lebenslustiger Mensch. Er war bei seinen Freunden und auch auf der Arbeit im Büro geschätzt und beliebt. Aber kaum einer ahnte etwas von seiner wachsenden inneren Unruhe die ihn schon seit Jahren Umtrieb. Eine Leere machte sich in seinem Inneren breit und diese versuchte er zu füllen. Vielleicht konnte man auch von der Suche nach dem Lebenssinn sprechen. Jedenfalls fühlte er, dass es da mehr geben musste als man auf den ersten Blick sah. Im Grunde war es eine Suche nach Gott die ihn nicht mehr zur Ruhe kommen ließ.
So wie es im Internet, Kaufhäusern und Supermärkten eine Vielzahl an Artikeln für alle Lebensbereiche zu kaufen gibt, so findet man auch nahezu an jeder Ecke religiöse und esoterische Angebote für den "inneren Hunger". Doch egal ob es Buddhismus, Zen-Meditation, Yoga, Esoterisches oder auch christliche Wallfahrten und Rituale waren - nichts konnte seinen Hunger nach Frieden mit Gott wirklich stillen. Im Gegenteil wurde er am Ende nur verwirrter und unglücklicher.
Seine Suche gipfelte schließlich in der Frage: Wie konnte er Gott und somit wahren Frieden finden?

Eines Tages war er so beunruhigt und voller Sehnsucht nach Frieden mit Gott, dass er kurz vor dem zu Bett gehen einfach ausrief: "Gott, lass mich Dich finden!"
Nachdem er sich hingelegt hatte und eingeschlafen war hatte er einen Traum:
Auf seiner Suche nach Gott ging er auf einer sehr großen Wiese auf einem schmalen Trampelpfad, welcher die Wiese gerade durchzog. So folgte er dem Trampelpfad bis er plötzlich auf eine hohe und lange Mauer stieß. Verwundert und bestürzt blieb er stehen. Der Trampelpfad führte schnurgerade auf die Mauer zu und man konnte erkennen, dass die Mauer anfangs nicht da gewesen sein konnte. Entsetzt schaute er sich um, aber es war auf beiden Seiten kein Ende der Mauer zu sehen. Auch war die Mauer zu hoch um darüber zu kommen.
Nun fing Dominik in seiner Verzweiflung an zu weinen. Wie sollte er nur weiter kommen und Frieden mit Gott finden?
Da war es ihm als hörte er Gott auf der anderen Seite der Mauer, aber er konnte nichts verstehen. Voller Verzweiflung fiel er auf seine Knie und schrie "Oh, Gott hilf mir! Lass mich Dich finden!"
Auf einmal fiel ihm eine Sünde ein, die er begangen hatte und Gott betrüben musste, und die ihn nun reute. Da rief er aus: "Oh Gott, sei mir Sünder gnädig und vergib mir!".
Kaum das er dies ausgesprochen hatte löste sich plötzlich ein gewaltiger Stein oben aus der Mauer und fiel tosend nach unten.
Nun kam ihm eine weitere Sünde ins Gedächtnis, welche er auch bekannte und woraufhin hin sich wiederum ein Stein aus der Mauer löste. Dies wiederholte sich immer wieder bis der Weg zu Gott frei war. Ein helles Licht umleuchtete ihn und ein großes Kreuz zeigte auf, wem er die Möglichkeit der Vergebung zu verdanken hatte!

Gottes Wort sagt:

Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.

Jesaja 59,1-2

Sünde ist es, die uns von Gott scheidet. Religion ist im Grunde nichts anderes als Selbsterlösung mit von Menschen ersonnenen Wegen. So wenig wie ein Münchhausen sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen konnte, so wenig kann ein Mensch sich selbst erlösen. Wir müssen schon Gott selbst suchen bzw. uns Ihm unterwerfen und uns von Ihm helfen lassen! Frommes Blendwerk führt nur in die Irre. Daher sagt Gottes Wort sogar in Bezug auf religiöse Orte und Veranstaltungen:

Suchet mich, so werdet ihr leben. Suchet nicht Bethel und kommt nicht nach Gilgal und geht nicht nach Beerscheba … Suchet den HERRN, so werdet ihr leben

Amos 5,4b-6a

Gott ist absolut heilig und schon eine einzige Sünde führt zum geistlichen Tod. Dies sagt Gottes Wort klar und deutlich, zeigt aber gleichzeitig auch den Weg der Erlösung an:

Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Römer 6,23

Weil nur Gott selbst rein und heilig genug ist um uns zu erlösen, sandte er seinen eigenen Sohn Jesus Christus in die Welt, um die Sündenmauer einzureißen.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn … , damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.

Galater 4,4

Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen.

1. Tim. 1,15

… erlöst … mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes

1. Petrus 1,18-19

Nun liegt es bei Ihnen dies Angebot Jesu anzunehmen und über Ihn zu Gott zu gelangen:

So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden,

Apg. 3,19

Wie viele ihn (Jesus Christus) aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben

Johannes 1,12

Und vergessen sie nie: Es geht, wie schon das höchste Gebot sagt (Matth. 22,37-38), um Gott selbst, also um den persönlichen Kontakt mit Gott bzw. die Erkenntnis Gottes - nicht um fromme Aktionen, denn Gott sagt auch:

Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.

Hosea 6,6

Darum gilt:

Suche Jesus und Sein Licht!
Alles andere hilft Dir nicht!



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