Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 15.10.2019
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Wie ein brüllender Löwe

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Wie ein brüllender Löwe



Seid nüchtern und wachsam; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in aller Welt gehen.

1. Petrus 5, 8., 9


Das Gebrüll Satans hört sich so an:

Der Sprecher der Terrororganisation, Abu Mohammad al-Adnani, setzt die Militäreinsätze westlicher Staaten zur Bekämpfung von IS mit den mittelalterlichen Kreuzzügen gleich. Aber auch diese jüngste Kampagne werde scheitern; anschließend werde man die Christen "jagen", so Adnani. "Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen, eure Frauen versklaven, wie es Allah, der Höchste, gestattet." Alle Länder, die sich am „Kreuzzug“ gegen IS beteiligen, müssten mit Anschlägen rechnen, besonders die USA, Großbritannien, Frankreich, Australien und Deutschland. Jeder Muslim sollte sein Haus verlassen, einen "Kreuzfahrer" (Christen) finden und ihn töten. Die Online-Zeitschrift Dabiq erschien erstmals im Juli; der Artikel ist in der vierten Ausgabe enthalten. Dabiq ist der Name einer Stadt im Norden Syriens, wo sich nach islamischer Überlieferung der Endzeitkrieg zutragen wird.

(Veröffentlicht in "Jesus de Blickpunkt" vom 16.10.2014)

Aber nicht nur von dieser Seite lässt Satan durch seine Anhänger brüllen.

Man denke an den Marsch für das Leben in Berlin und die "Demo für Alle" gegen die baden-württembergischen Homo-Lehrpläne, wogegen linke Chaoten ständig den Aufstand proben.

Von Anfang an hat sich der Satan dicht an die Christen gehalten und versucht ständig diese zu verunsichern und vom rechten Weg abzubringen. Christen sind, als Bürger des Reiches Gottes, Fremdkörper in dieser Welt und werden deshalb seit jeher verfolgt, sobald sie sich nicht der Welt gleichstellen.

Hier sollen wir widerstehen und wissen, dass das für Christen der normale Zustand ist. Es also allen Christen so geht, wobei wir, bis jetzt jedenfalls, noch ziemlich unbeschwert leben können. Aber dabei muss es nicht bleiben.

Gefahrenlagen konnten Christen bislang jedoch nicht entmutigen, weil sich unser Herr Jesus Christus immer als der Stärkere erwiesen hat - andernfalls gäbe es uns als Christen längst nicht mehr - und deshalb dürfen wir uns von dem Gebrülle Satans in keiner Weise beeindrucken lassen.

Martin Luther hat das ganz richtig gesehen:

Der Fürst dieser Welt,
wie saur er sich stellt,
tut er uns doch nichts;
das macht, er ist gericht;
ein Wörtlein kann in fällen.

Der alt böse Feind ist bereits besiegt und verurteilt und bis zur Vollstreckung brüllt er noch rum und macht den wilden Mann. Er weiß, dass er verspielt hat, und das macht ihn zum gefährlichen Angstbeißer, der viele in seinen Untergang hineinreißen möchte. Vorsicht ist also trotzdem geboten.

Für uns gilt, mutig zu bekennen, für den Glauben einzustehen, zu widersprechen, zu protestieren, zu widerstehen - überall dort, wo sich der Vater der Lüge und Mörder von Anfang an, breit machen will.

Dazu wollen wir die Waffenrüstung Gottes anlegen, denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut. Die Menschen, die sich gegen uns stellen, sind verführte Handlanger und damit nicht unsere eigentlichen Feinde. Bei allem wissen uns an aber an der Seite unseres Herrn.




"Mir nach!", spricht Christus, unser Held,
"mir nach, ihr Christen alle!
Verleugnet euch, verlasst die Welt,
folgt meinem Ruf und Schalle,
nehmt euer Kreuz und Ungemach
auf euch, folgt meinem Wandel nach!

Ich bin das Licht, ich leucht euch für
mit heilgem Tugendleben.
Wer zu mir kommt und folget mir,
darf nicht im Finstern schweben.
Ich bin der Weg, ich weise wohl,
wie man wahrhaftig wandeln soll.

Ich zeig euch das, was schädlich ist,
zu fliehen und zu meiden
und euer Herz von arger List
zu rein´gen und zu scheiden.
Ich bin der Seelen Fels und Hort
und führ euch zu der Himmelspfort.

Fällt´s euch zu schwer? Ich geh voran,
ich steh euch an der Seite,
ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn,
bin alles in dem Streite.
Ein böser Knecht, der still mag stehn,
sieht er voran den Feldherrn gehn.

Wer seine Seel zu finden meint,
wird sie ohn mich verlieren;
wer sie um mich verlieren scheint,
wird sie nach Hause führen.
Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir,
ist mein nicht wert und meiner Zier."

So lasst uns denn dem lieben Herrn
mit unserm Kreuz nachgehen
und wohlgemut, getrost und gern
in allem Leiden stehen!
Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron
des ewgen Lebens nicht davon.


(Lied ' Mir nach, spricht Christus, unser Held ', Johann Scheffler (1624 – 1677) )




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