Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 25.02.2020
URL: www.gottesbotschaft.de?pg=2753

Lebenszeugnis eines Arztes

zurück zum
Beitrag



Lebenszeugnis eines Arztes



Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluß haben.

Joh. 10,10 (Schlachter 2000)


Liebe Leser,

ich bin vor gut 3 Jahren zum Glauben (zurück) gekommen.
Es war eigentlich auf dem Höhepunkt meiner Laufbahn - ich hatte Medizin studiert und mich mittlerweile zum Oberarzt heraufgearbeitet. Es waren keine Sorgen da, die üblichen kleinen Problemchen- und doch: Es fehlte etwas Entscheidendes, ein Sinn. "Klar" - würden manche sagen - "Du bist doch Arzt - das ist sehr sinnvoll". Richtig, und doch auch falsch, denn irgendwie reicht das nicht.

Es war auch fast langweilig, wie sollte das Leben weitergehen, es lief alles auf "geordneten" Bahnen.
Durch mehrere Reisen, bei denen ich sehr zum Nachdenken kam und durch Bücher, kam ich zurück zu einer alten Liebesgeschichte, die älteste wohl; die Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen. Anfangs noch misstrauisch, wuchs meine Neugierde und irgendwann musste ich hinter die Tür meines Selbst blicken. Dort sah ich nichts Gutes: Christus hatte mich überführt, er zeigte mir, wie arm ich eigentlich bin und dass mir auch mein Arztsein da nicht half. Ich brauchte ihn.

Trotzdem war mir nie klar, warum ich nie das Gefühl los wurde, Christus hätte mich bereits bis zum Zeitpunkt dieser (neuen) Erkenntnis wunderbar geführt. Nun auch hier gab er mir durch einen Traum die Antwort:
"Nachdem ich Dich erwählt habe, mein Kind, hattest Du Dich bereits für mich entschieden. Du weißt das aber nicht mehr, da die Disteln Deinen Weg überwuchert haben. Du warst 12 Jahre alt. Da hast Du bei der Zeltmission mitgemacht; auf die Frage des Jugendbetreuers, wer sein Leben mir übergeben will, bist Du kleiner Junge sofort aufgestanden und zu mir gekommen - das war eine große Freude für mich und ich habe geschworen, Dich nie wieder aus meiner Hand zu verlieren. Du bist abgeglitten, aber so ist Euer Geblüt, ich kenne Euch, dennoch wusste ich, dass Du mich wieder erkennen würdest, denn Du brauchst mich, mein Menschenkind."

Ich war so dankbar und Jesus war so real und lebendig für mich (und ist es seitdem immer). Die Probleme gingen damals zunächst richtig los - ich vermute, jemand, dessen Namen ich hier nicht nennen mag, war stinksauer, dass er mich nun doch verloren hatte, aber es waren nur Chimären einer Bedrohung, Ängste, die wie Luftblasen zerplatzten, sobald ich den Herren anrief. Ich habe keine Angst mehr - egal, was noch kommen mag, ich stehe im Glauben zu meinem Herrn Jesus. Ihm will ihm alle Tage treu sein, ich liebe IHN von ganzem Herzen, das bezeuge ich hier, wie auch überall. In meiner Familie, im Freundeskreis, in der Gemeinde, bei Kollegen und in meiner Praxis. In Ewigkeit mit Dir verbunden, mein Herr - Amen.

Kommt auch Ihr alle zu Jesus, noch ist die Zeit der Gnade, noch. Aber sie wird vergehen, ich weiß es.
So viele sind gebunden, sie fühlen sich von einer Übermacht des Grauens überwältigt. Doch das ist alles nur Trug: Jesus ist in der Lage mit Seiner Macht ALLE Bollwerke des Feindes als Luftblasen zu enttarnen - aber nur der Gläubige weiß das. Für den Rest muss es zum Verzweifeln sein. Lasst Euch aus den Bindungen befreien, Jesus ist der Einzige, der das vermag. Glaubt an IHN.
Dass ihr das erkennt, dafür bete ich und ich wünsche mir, dass noch viele Menschen bis zum Tage des Herrn errettet werden mögen.
Euch Allen Gottes Segen!


(Autor: Frank Wosch)


Haben Sie auch ähnliches mit Jesus Christus erlebt? Dann mailen Sie uns ihren Erfahrungsbericht:
Gute und für andere Menschen hilfreiche Beiträge veröffentlichen wir gerne!
(Infos zu Texteinreichungen finden Sie hier)