Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 04.04.2020
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Herr, wo bist du?

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Herr, wo bist du?




Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.

Psalm 23,4a (Luther 1912)



Herr, wo bist du?
Es ist so dunkel um mich herum.
Ich sehe meinen Weg nicht mehr.
Auch deine Stimme kann ich nicht mehr hören.
Ich habe Angst den nächsten Schritt zu tun,
denn ich weiß nicht, ob ich dadurch fallen werde.
Herr, wo bist du?

Herr, wo bist du?
Über mir ist der Himmel dunkel.
Die Nacht hat die Sonne verschluckt.
Angst hat mein Herz ergriffen.
Ich fühle mich verlassen.
Meine Tränen kann ich nicht mehr zurück halten.
Herr, wo bist du?

Herr, wo bist du?
Ich weine aus Verzweiflung, denn ich weiß nicht mehr aus noch ein.
Herr, wo bist du.

Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!

Jesaja 35,4
Erinnere ich mich an die zuletzt gelesenen Worte.

Plötzlich dringt ein feiner Lichtfaden durch das dunkle Wolkenmeer.
Es fällt vor meine Füße.
Und macht für mich den Weg sichtbar.
Herr, ich spüre, du bist da.
Du willst mich auf meinem Weg begleiten.
Dazu reichst du mir deine Hand.
Und ich ergreife sie mit frohem Herzen.

Auch wenn mich Andere verlassen,
DU MICH BITTE NICHT!
Wenn ich weiß, das du bei mir bist,
dann wird alles wieder gut.



Es gibt oft Minuten, Stunden oder Tage im Leben, wo wir uns von allen verlassen fühlen. Wir fühlen uns allein und hilflos. Leider ist es auch oft so, dass wir denken, Gott habe uns auch verlassen. Dann geht es uns so richtig schlecht. Denn wer kann uns am besten helfen als nur Gott. Aber es ist nicht so. Gott verlässt einen nie. Auch wenn es sich so anfühlt bzw. aussieht. Man muss Gott die Chance geben, uns zu helfen. Dazu gehört der Glaube an ihn und seine große Macht. Glaubst du ihm? So wird er dir helfen.
Denke einmal darüber nach!


(Autor: Natalie Karelson)